Patenprojekt
Patenprojekt am Eichsfeld-Gymnasium
Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es am Eichsfeld-Gymnasium eine Patenschaft für jüngere Klassen .
Begriffsgrundlage: Schüler und Schülerinnen aus höheren Klassen kümmern sich um untere Klassen.
1) Die zu betreuenden Klassen:
Betreut werden die Klassen 5 und 6. Dass die fünften Klassen ausgelagert sind, ist auch im Zusammenhang der Patenschaften ein Problem, es ist zugleich ein gutes Argument, sich gerade dieser Klassen besonders anzunehmen.
2) Die Paten
Meist drei, aber mindestens zwei Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 und der Kursstufe haben sich als Paten für jeweils eine Klasse 5 oder 6 zur Verfügung gestellt. Es sind dies folgende Schüler und Schülerinnen:
5a: Cynthia Burchert, Laura Wüstefeld, Vivian Kemmling, Fabian Kötz
5b: Franziska Domeier, André Germerott, Sascha Käsehagen, Johannes Otto, Eric Schneegans
5c: Thuy-An Duong, Franziska Huch, Friederike Mende, Ann Kathrin Napp, Philipp Günther, Aaaron Rittmaier
5d: Merle Kaiser, Fynn Lembke, Lennart Lübbeke, Florian Vehe, Simon Wagner
5e: Aylin Bahr, Maren Ballhausen, Lara Jacobi, Raphael Gerlach
6a: Elena Käsehagen, Ulrike Pröckl, Saskia Unverfehrt
6b: Moritz Jendrysik, Lisa Gatzemeier
6c: Elisa Schatz, Marcel Heckerodt, Mareike Meyer
6d: Fabian Nordmann, Nils Hübenthal, Lisa Schäfer
6e: Hanna Nolte, Judith Lenz, Marie Döring
6f: Sarah Warschies, Darleen Ahlborn, Lukas Dreyling
Die Paten erhalten am Ende ihrer Tätigkeit ein Zertifikat, das das Patenamt dokumentiert und würdigt.
3) Die betreuenden Lehrkräfte:
Es haben sich 7 Lehrkräfte für die Betreuung der Paten bereit erklärt. Die betreuenden Lehrkräfte haben die Paten zu Beginn der Patenschaft vorbereitet und begleiten sie weiter während der Zeit der Patenschaft. Es gibt regelmäßige Kontakte sowohl zwischen Paten und Betreuer als auch zwischen den betreuenden Lehrkräften. Durch diese Treffen erfolgen ein Erfahrungsaustausch und eine Abstimmung hinsichtlich der Aufgaben der Paten.
Folgende Lehrkräfte sind als Betreuer Ansprechpartner für die Paten:
Frau Fasshauer, Frau Hübenthal, Frau Laussen, Frau Parlitz, Frau Pfefferle, Frau Sowinski, Herr R. Wucherpfennig
4) Aufgaben der Paten:
Die Aufgaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern der zu betreuenden Klassen und den betreuenden Lehrkräften abgesprochen. Einige Aspekte sollen hier stichwortartig, z.T. sich überschneidend, genannt werden:
- Betreuung der künftigen Klassen 5 am Tag der offenen Tür
- Planung der ersten Tage an der Schule zusammen mit den Klassenlehrern und Betreuung der Klassen während der ersten Tage (gilt nicht nur für die 5. Klassen)
- allgemein Unterstützung der Klassenlehrer
- Das Zusammensein mit der Klasse oder mit einzelnen Mitgliedern setzt nicht in jedem Fall die Anwesenheit eines Lehrers voraus.
- zu Fragen aus der Klasse nach Antworten suchen
- Helfer bei Klassenfahrten
- Unterstützung bei Projekten und Projektwochen
- Erklärungen zum Schulalltag, zur Hausordnung, Vertrautmachen mit Regeln, die in der Schule gelten
- zeigen, wo man in dem einen oder anderen Fall Hilfe bekommt
- praktische Dinge zeigen, z.B. Essensausgabe
- großer und vielfältiger Bereich: Anforderungen beim Lernen, z.B. „Was kommt auf die Schüler in der neuen Schule zu?“
- Hilfe bei Organisatorischem in einem weiten Sinn
- Schüler sollten wissen, wo und wann ihre Paten erreichbar sind.
- Beobachtung des sozialen Gefüges in der Klasse (Paten sind manchmal vielleicht näher an den Schülern als die Lehrer)
- besonders auch Schutz für die Stillen und die Außenseiter
- Paten nehmen mit der Klasse an Aktivitäten teil, z.B. Schulrallye
- organisieren mit den Klassen Spielenachmittage, Partys
- helfen bei Klassensprecherwahl
- informieren über Rolle des Klassensprechers
- sind Ansprechpartner für Sorgen
- kümmern sich um neue Schüler in der Klasse (von auswärts oder Wiederholer)
5) Ziele und Zugewinn:
Für die betreuten Klassen:
- Der Einzelne kann sich bereits beim Eintritt in die neue Schule besser als Einzelner wahrgenommen erleben.
- Er wird sich zugleich in den Raum einer größeren Gemeinschaft einbezogen fühlen.
Für die Paten:
- Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
- Förderung der sozialen Kompetenz
- Übernahme von Verantwortung wird eingeübt.
- Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl werden gestärkt.
Für die Schule:
- Kommunikation und Information innerhalb der Schulgemeinde könnten leichter fließen.
- Spannungen innerhalb der Klassen und zwischen jüngeren und älteren Schülern dürften sich weniger heftig aufschaukeln.
- Nutzen für das allgemeine Klima in der Schule
- Das Patenprojekt ist in das Schulleitbild und das Schulprogramm einzubetten.
- Das Projekt ist zugleich ein Mittel der Umsetzung von Leitbild und Schulprogramm.
gez. Pfefferle, OStR’