Kai an Weihnachten

Am Tag vor Heili­ga­bend fragt Kai seine Mut­ter, während er den Tan­nen­baum schmückt: “Mama, wieso gibt es eigentlich Tan­nen­bäume?” Die Mut­ter antwortet: “Weil man bere­its im Mit­te­lal­ter bei Fes­tlichkeit­en, Bäume geschmückt hat.”

Nach dem kurzen Gespräch machen sie weit­er mit dem Schmück­en, bis der Baum glänzt. Am Abend kommt auch der Vater von seinem Sem­i­nar nach Hause und bringt die Oma mit. Alle zusam­men essen Abend­brot.

Kurz vor Mit­ter­nacht hört Kai aus der Stube einen laut­en Schrei: ” AUA!” Er ren­nt sofort runter und sieht wie der Wei­h­nachts­mann mit blu­ten­dem Kopf in der Ecke hockt. Ihm ist eine Christ­baumkugel auf den Kopf gefall­en. Schnell holt er ein Pflaster und ver­arztet den Kopf des Wei­h­nachts­man­nes. Mit seinem Handy nutzt er die Gele­gen­heit für ein gemein­sames Self­ie. Er geht wieder schlafen und freut sich auf den näch­sten Tag.

Da ist er auch schon. Kai, seine Eltern und seine Oma ziehen sich schick an und gehen gemein­sam in die Kirche. Als sie nach zwei Stun­den zurück­kom­men, freut sich Kai auf die Bescherung. Beim let­zten und kle­in­sten Geschenk fragt er seine Mut­ter: “Was ist da wohl drin?” Die Mut­ter zuckt mit den Schul­tern. Kai öffnet es und find­et ein Bild vom Wei­h­nachts­mann, wo drunter ste­ht: “DANKESCHÖN!”

Und die orig­i­nale Pudelmütze des Wei­h­nachts­man­nes hat er ihm als Geschenk dazugelegt. Kai ist total glück­lich und weiß genau, dass er jedes Jahr daran denken wird.

Tris­tan Koch, 5a