Ausstellung: Schüler beschäftigen sich mit Migration

Die 13 Abi­turi­en­ten haben sich im Sem­i­nar­fach in den let­zten bei­den Jahren mit dem Oberthe­ma „Migra­tion“ befasst. Am Ende ist nach The­men­su­che, Sem­i­nar­fachar­beit und Präsen­ta­tion eine kleine Ausstel­lung mit dreizehn Mod­ulen her­aus­gekom­men, die die Schü­lerin­nen und Schüler am Dien­stag, 25. Juni 2019, ab 19 Uhr im Eichs­feld Gym­na­si­um Dud­er­stadt präsen­tieren.

Zuerst habe ich gar nicht gewusst, wie nah das The­ma an mir dran ist, obwohl es so weit weg scheint“, kom­men­tiert Johannes Koch, der sich mit den Dream­er-Kindern in den USA auseinan­derge­set­zt hat. Extra dafür hat er ein Zeitzeu­gen­in­ter­view auf Englisch via Skype geführt und es in sein­er Sem­i­nar­fachar­beit und in seinem kleinen Ausstel­lungsmod­ul ver­ar­beit­et. Obwohl es schon über ein Jahr her ist, ver­fol­gt er die Entwick­lun­gen in den USA mit großer Aufmerk­samkeit.

Ins­ge­samt 13 Ein­heit­en behan­deln das The­ma „Migra­tion“ aus den unter­schiedlich­sten Blick­winkeln. Oft­mals fam­i­liengeschichtlich geprägt, immer, wenn möglich mit einem Zeitzeu­gen­in­ter­view im Zen­trum, haben sich die Schüler auf den Weg gemacht, um auch kri­tisch mit dem The­ma umzuge­hen. „So ein­fach war es nach dem Krieg nicht.“ So resümiert Korbin­ian Regen­hardt aus Giebold­e­hausen. Seine Oma war 1945 aus Schle­sien ins Untere­ichs­feld geflüchtet. Aber auch heutige Flucht­en wer­den näher beschrieben. Kat­ja Engel­hardt hat sich mit der Flucht- und Inte­gra­tions­geschichte von Mer­na Adam auseinan­derge­set­zt, die zunächst über Fried­land nach Dud­er­stadt kam und dort die Hauptschule besuchte. Dann zur Realschule wech­selte und später das Gym­na­si­um besuchte, wo sie sie 2018 das Abitur machen kon­nte. Heute studiert sie Jura in Göt­tin­gen.

Das Pro­jekt wird unter­stützt vom Land­kreis Göt­tin­gen, der Car­i­tas und dem Fördervere­in des Eichs­feld-Gym­na­si­ums.

Ausstel­lungseröff­nung: Dien­stag, 25. Juni 2019, 19 Uhr, Eichs­feld-Gym­na­si­um, Dud­er­stadt.