18 Schülerinnen und Schüler des EGD aus Jg. 10 bei der Daume GmbH zu Gast

In Zusam­me­nar­beit mit dem Bil­dungswerk der Nieder­säch­sis­chen Wirtschaft (BNW) find­et alljährlich das Man­age­ment Infor­ma­tion Game statt, bei dem sich Schü­lerin­nen und Schüler des Jahrgangs 10 eine Woche lang inten­siv mit wirtschaftlichen The­men auseinan­der­set­zen. Um die Welt der Wirtschaft möglichst haut­nah erleben zu kön­nen, find­et die Ver­anstal­tung nicht in der Schule, son­dern in Unternehmen statt, die dafür für die gesamte Woche nicht nur ihre Räum­lichkeit­en zur Ver­fü­gung stellen, son­dern auch mit Rat und Tat zur Seite ste­hen. In diesem Jahr hat­te die Daume GmbH ein­ge­laden – und die Schü­lerin­nen und Schüler sehr her­zlich aufgenom­men.

Die Teil­nahme der Schü­lerin­nen und Schüler erfol­gt auf frei­williger Basis; neben den Vorträ­gen zu wirtschaftlichen The­men stellt das Plan­spiel einen Schw­er­punkt dar. Dabei schlüpfen die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer in die Rolle von Unternehmern und müssen vielfältige Entschei­dun­gen als Vor­standsmit­glieder tre­f­fen. Ein Höhep­unkt der Woche ist der Präsen­ta­tion­s­abend, an dem vor ein­ge­lade­nen Gästen die selb­st entwick­el­ten Pro­duk­te vorgestellt wer­den.

Am Fre­ita­gnach­mit­tag blick­en die Schü­lerin­nen und Schüler meist sehr pos­i­tiv auf eine anstren­gende, aber auch sehr infor­ma­tive und fordernde Woche zurück.

Das Eich­felder Tage­blatt hat von der Ver­anstal­tung berichtet.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Aus-EGD-Schuelern-werden-Nachwuchsmanager

Schülerinnen und Schüler des EGD bereiten sich auf die Tour d’ Energie vor

Am 28.04.19 wer­den zum ersten Mal auch Schü­lerin­nen und Schüler für das EGD bei der Tour d’ Energie in Göt­tin­gen starten. Bei 8 Grad und vere­inzel­tem Son­nen­schein trafen sie sich am Mittwoch vor der Sporthalle zur ersten Train­ingsrunde. Die hat­te mit der Nes­sel­röder Warte auch gle­ich eine Stei­gung zu bieten, die dur­chaus mit dem Streck­en­pro­fil des Jed­er­mann-Ren­nens in Göt­tin­gen mithal­ten kann. Unter­wegs war der noch schneebe­deck­te Brock­en zu erken­nen – das Eichs­feld zeigte ein­mal mehr, welche tollen Panora­men es zu bieten ver­mag. Mit Rück­en­wind ging es über Him­mingerode und Desingerode zurück nach Dud­er­stadt. Näch­ste Woche wartet eine neue Strecke.

Endspurt bei der Stifte-Sammelaktion

Durch das Recy­cling von Stiften unter­stützt der Welt­ge­bet­stag Deutsch­land ein Team aus LehrerIn­nen und Psy­chologIn­nen, das 200 syrischen Mäd­chen (und auch eini­gen Jun­gen) in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schu­lun­ter­richt ermöglicht. Für 450 Stifte kön­nen wir zum Beispiel ein Mäd­chen mit Schul­ma­te­r­i­al ausstat­ten und so eine Tür für eine bessere Zukun­ft öff­nen.“

Als Umweltschule hat das Eichs­feld-Gym­na­si­um Dud­er­stadt diese Aktion gern unter­stützt. Das Sam­meln geht aber noch weit­er, denn hier­bei kann mit Müll (alte Stifte) GUTES getan wer­den.

Bei der Über­gabe der Stifte an Frau Pas­torin Edel­mann haben sich Herr Neben­führ, Herr Dr. Bed­norz und Frau Edel­mann sehr erfreut gezeigt, dass schon so viele Stifte zusam­mengekom­men sind. Vie­len Dank dafür!!!

Nun geht die Aktion in den End­spurt und läuft noch bis Ende 2018.

Bei den Ste­htis­chen am EGD ste­ht ab sofort ein Kar­ton mit einem Hin­weiss­child.

Diese Schreibgeräte sind erlaubt:

Kugelschreiber, Gel­roller, Mark­er, Filzs­tifte, Druck­bleis­tifte, Kor­rek­tur­mit­tel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfeder­hal­ter und Patro­nen, auch Met­all­s­tifte

Diese Mate­ri­alien wer­den lei­der nicht akzep­tiert:

Klebestifte, Radier­gum­mis, Lin­eale, Bleis­tifte, Bunts­tifte, Druck­er­pa­tro­nen und Scheren

5 Jahre Schulwald

Am 09.11. ist unser Schul­wald im Damwild-Gehege der Heinz-Siel­mann-Stiftung fünf Jahre alt gewor­den. Die große Pflan­za­k­tion 2013 haben über 250 Schü­lerin­nen und Schüler mit Lehrkräften und Eltern mit­gemacht. Einige von den­jeni­gen, die heute im Jahrgang 10 sind, waren damals in der 5.Klasse und haben fleißig mit gebud­delt. Anfangs waren die Bäum­chen 50 cm hoch und es war mehr Wiese als Wald zu sehen.

EGD-Schul­wald, Sep­tem­ber 2018, Fotos: Ulrike Sänger

In diesem Jahr haben ca. 80 Schüler/innen des Jahrgangs 12 ihre Waldexkur­sion in den Schul­wald gemacht und mith­il­fe der Wal­dApp dig­i­tal die Entwick­lung der 25er-Baum­grup­pen doku­men­tiert. Die Traubene­ichen, Hain­buchen und die anderen Bäume der Jahre haben sich trotz der großen Trock­en­heit gut entwick­elt.

Unser Schul­wald ist ins Schul­pro­gramm aufgenom­men wor­den und wird ab und an im Biolo­gie-Unter­richt besucht. In der Kursstufe beim The­ma Ökosys­tem Wald ist er Pflicht.

Wir möcht­en den „Geburt­stag“ im kom­menden Som­mer noch gebührend feiern.

(Astrid Thi­elecke)

 

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!

Es ist Mon­tag­mor­gen direkt nach den Som­mer­fe­rien. Wie sollte es anders sein: dreizehn müde und eher weniger motivierte Schü­lerin­nen und Schüler betreten kurz vor dem Klin­geln den Raum, in dem der wahrschein­lich motivierteste Men­sch, der an diesem Mor­gen in der Schule zu find­en war, sitzt: Herr Stumpf. Doch auch die Stim­mung im Poli­tikkurs sollte sich rasch ändern. Ohne großes Gerede verkün­det Herr Stumpf die freudi­ge Nachricht: „Wir haben es geschafft. Wir fahren nach Berlin!” Mit einem Mal heben sich die Köpfe, einzelne erwachen aus dem Halb­schlaf und begin­nen zu real­isieren: „Wir haben gewon­nen! Ein Jahr Arbeit hat sich gelohnt.”

Denn ein Jahr zuvor entsch­ieden sich die Schü­lerin­nen und Schüler des Poli­tik eAs am Pro­jekt “Jugend und Wirtschaft” der Frank­furter All­ge­meinen Zeitung und des Banken­ver­ban­des teilzunehmen. Hin­ter­grund des Pro­jek­tes ist, jun­gen Men­schen, die am Schreiben, am Jour­nal­is­mus und an Wirtschaft Spaß und Inter­esse haben, die Möglichkeit zu bieten, sich auszupro­bieren und einen Ein­blick in die Arbeit eines Wirtschaft­sjour­nal­is­ten zu bekom­men. Auf­gabe war es, pro Hal­b­jahr min­destens einen Artikel einzure­ichen, entwed­er über ein mark­t­führen­des Unternehmen oder einen Branchen­bericht. Die Schwierigkeit lag darin, eine Mark­t­nis­che zu find­en, über die bish­er noch nicht geschrieben wurde und die wed­er zu klein noch zu umfan­gre­ich war.

Ganze fünf Artikel des EGDs haben es bish­er in die FAZ beziehungsweise in die kleine Zeitung geschafft, genug, um den Schul­preis zu gewin­nen: 2.500€ sowie eine Über­nach­tung im Motel One in Berlin mit kosten­los­er An- und Rück­reise.

Einen Monat später ist der Tag dann da, früh am Mor­gen ging es mit Her­rn Stumpf und Her­rn Neben­führ in Göt­tin­gen los nach Berlin und dort ohne lange Umwege ins Gebäude der FAZ, wo die Preisver­lei­hung stat­tfind­en sollte. Beson­ders inter­es­sant war die Rede des Wirtschaftsmin­is­ters Peter Alt­maier, in der er zu mehr Inter­esse an Poli­tik und Wirtschaft ani­mierte, sowie die Fragerunde der Einzel­preisträger an den Min­is­ter.

Nach der Preisver­lei­hung ging es dann zurück ins Hotel, denn am näch­sten Mor­gen ging es nicht etwa zurück nach Dud­er­stadt, son­dern tief unter die Erde, zur Besich­ti­gung eines ehe­ma­li­gen Atom­schutzbunkers. Gemein­sam mit Her­rn Neben­führ hat­te der Kurs näm­lich entsch­ieden, das Preis­geld zu nutzen, um den Aufen­thalt in Berlin um zwei Tage zu ver­längern und ein abwech­slungsre­ich­es Pro­gramm zu gestal­ten. Das übrige Geld ging dann als Spende an die Schule. Um den Sieg aus­giebig zu feiern und zu würdi­gen, gab es kaum eine bessere Möglichkeit, als gemein­sam essen zu gehen. Und was eignet sich bess­er als 30cm hohe Burg­er?

Am drit­ten und let­zten Tag machte sich die 15-köp­fige Gruppe auf den Weg zu ein­er Besich­ti­gung des Olympias­ta­dions, um einen Blick hin­ter die Kulis­sen des Clubs Hertha BSC zu wer­fen und die beein­druck­ende Auße­nan­lage bestaunen zu kön­nen. Spät nach­mit­tags traf sich der Kurs mit Her­rn Stumpf im Jump­house, um die drei Tage sportlich abzuschließen.

Gegen 20 Uhr musste sich die Gruppe schon wieder von Berlin ver­ab­schieden. Nach drei ereignis­re­ichen, lusti­gen Tagen stiegen 15 müde Men­schen in den ICE zurück nach Göt­tin­gen.

In der näch­sten Poli­tik­stunde gab es dann auch für Her­rn Stumpf noch eine Über­raschung: den Lieblingskuchen aus sein­er Kind­heit, einen Frank­furter Kranz, um sich für die Unter­stützung beim Pro­jekt, die auf­bauen­den und motivieren­den Worte und vor allem die Tage in Berlin zu bedanken.

Anto­nia Kun­ze