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Gymnasiasten erklären BBS Schülern Experimente

Die 9a wünscht frohe Weihnachten

Am 21.12.2018 kreierte die Klasse 9a im Rah­men des Chemie­un­ter­richts diesen flu­o­reszieren­den Wei­h­nachts­baum. Wir wün­schen allen Leserin­nen und Lesern eine schöne Zeit mit der Fam­i­lie und einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

[egd-channel] “Da habe ich mit dem Klassenbuch den Brand ausgeschlagen.”

Frau Gschwendt­ner- Kam­per, warum sind Sie Lehrer gewor­den? 

Ich wollte mich mit Kindern beschäfti­gen. Daher habe ich nach mein­er Kon­fir­ma­tion Kinder­gottes­di­en­ste durchge­führt, um auszupro­bieren, ob ich mit Kindern umge­hen kann. Obwohl ich nicht sin­gen kann. (lacht). Dann habe ich auch mal eine Jugend­gruppe geleit­et und ich hat­te in der Grund­schule die Schüler­bücherei. (lacht). Ich habe auch da schon Nach­hil­fe gegeben. Also für die, die nicht gut lesen kon­nten, mit denen habe ich geübt, während die Mitschüler am nor­malen Unter­richt teilgenom­men haben.

 

Welch­es Fach unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Bio. (lacht) Ja, Chemie hat sich so ergeben. Ich wollte nicht so ein­seit­ig sein und habe mit Deutsch und Bio ange­fan­gen, aber Lehramt Realschule in Göt­tin­gen. Aber dann wollte ich aus per­sön­lichen Grün­den nach Regens­burg wech­seln und da gab es nur die Stu­di­enkom­bi­na­tion Bio und Chemie für das Lehramt Gym­na­si­um. Deswe­gen unter­richte ich jet­zt Bio und Chemie.

 

Gibt es denn eine Klassen­stufe, die Sie am lieb­sten unter­richt­en?

Nö, das ist egal. Wenn ich länger nach­denke, dann macht mir der Unter­richt in mein­er jet­zi­gen TG am meis­ten Freude.

 

Wird es nicht lang­weilig immer die gle­ichen The­men zu unter­richt­en?

Nein, ich kann ja zu einem The­ma immer wieder andere Beispiele nehmen, je nach­dem, wie das in der Klasse ist, welche Fra­gen die Schüler haben. Ich habe keinen fes­ten Rah­men, wonach ich vorge­hen muss. Natür­lich beachte ich die schulin­ter­nen Kern­cur­ric­u­la, aber ich bin flex­i­bel in der Fes­tle­gung der Rei­hen­folge der Unter­richt­sein­heit­en, dies ist in Bio eher möglich als in Chemie. Zudem ändert sich ja per­ma­nent, d.h. alle 5 Jahre das Kern­cur­ricu­lum und so kom­men andere Anforderun­gen, z.B. Bew­er­tung und immer andere Meth­o­d­en dazu, z.B. selb­st­ges­teuertes Ler­nen. Bis jet­zt ist es mir über­haupt nicht lang­weilig. Im Gegen­teil, ich merke, dass ich auch immer wieder Neues ler­nen kann. Außer­dem habe ich mehrere Jahre die Schule von ein­er anderen Per­spek­tive ken­nen­gel­ernt, ich war 5 Jahre stun­den­weise abge­ord­net an die Lan­dess­chul­be­hörde Braun­schweig und habe Schulen aller Schul­for­men berat­en und Lehrerfort­bil­dun­gen zur Umwelt­bil­dung mit Mul­ti­p­lika­toren, Umweltschulen, Umweltzen­tren und Förstern durchge­führt. Und als Koor­di­na­torin habe ich mich neben den anderen Auf­gaben wie z.B. Schul­buchauslei­he mit ver­schiede­nen Pro­jek­ten befasst, zulet­zt mit dem Kli­maschutz- und Nach­haltigkeit­spro­jekt. Als Mit­glied der Steuer­gruppe befasse ich mich mit der Schu­len­twick­lung des EGD.

 

Wie lange sind Sie schon an unser­er Schule?

30 Jahre, wenn’s reicht. Im Jan­u­ar 1986 habe ich am EGD als Feuer­wehrlehrerin ange­fan­gen, ohne schriftlichen Ver­trag, der kam 2 Wochen später. Zwis­chen­drin war ich 2 Jahre in Göt­tin­gen am HG, seit Som­mer 1988 fest am EGD.

 

Wenn Sie irgend­was an unser­er Schule ändern kön­nten, was wäre es?

(über­legt) Andere Räum­lichkeit­en, also größere Flure, dass man bess­er in Grup­pen arbeit­en kann und die Tis­che bess­er umstellen kann. Irgend­wie mehr Platz, wenn es gin­ge. Und, das kann ich auch nicht, da müsste ich Kul­tus­min­is­ter sein, die Klassen klein­er machen, max­i­mal 25 und nicht 32 Schüler.

 

 

Gab es ein­mal einen Moment, in dem Sie ohne Lösungs­buch nicht weit­er­wussten?

Klar, das gibt’s immer. Ja, (lacht) dann sage ich, da wird ein Refer­at draus gemacht. Aber das passiert, das ist ja Bio, das ist ziem­lich kom­plex und das Wis­sen erweit­ert sich ständig.

 

Sind Ihnen als Lehrerin schon ein­mal pein­liche Sachen passiert?

Wenn ich meine, über etwas genau Bescheid zu wis­sen und dann fest­stellen muss, dass es ist nicht so ist. Gut ist es dann, wenn die Schüler den Mut auf­brin­gen und mir sagen, dass ich einen Fehler mache. Manch­mal denke ich nach dem Unter­richt, das hätte ich anders machen sollen oder kön­nen.

 

Freuen“ Sie sich auf die Eltern­sprech­tage?

Ich freue mich, wenn die Eltern mit ihren Kindern kom­men und wenn man sich gut unter­hal­ten und seine Mei­n­un­gen aus­tauschen kann.

 

Was sind die häu­fig­sten The­men im Lehrerz­im­mer?

Bei den Biolo­gen ist es oft der Erfahrungsaus­tausch über Meth­o­d­en,  Unter­richt­s­the­men und Unter­richts­be­din­gun­gen oder über das, was vom Kul­tus­min­is­teri­um an Auf­gaben an die Lehrer herange­tra­gen wird, neben Neuigkeit­en und Tratsch .

 

Welche Schule haben Sie besucht?

Das jet­zige Theodor-Heuss-Gym­na­si­um in Göt­tin­gen.

 

Was sind Ihre Hob­bys?

Ich reite draußen in der Natur. Das ist für mich eine Entspan­nung und auch eine Med­i­ta­tion. Beim Reit­en bin ich gezwun­gen auf das Pferd zu reagieren. Außer­dem lese ich gerne his­torische Krim­is.

 

Was war das Lustig­ste, was Sie von einem Schüler gehört haben?

Ich weiß nicht, ob es lustig war, aber darüber war ich über­rascht. Ich habe jeman­dem im Ver­set­zungszeug­nis in der 10. Klasse eine fünf in Chemie gegeben und der ist in der elften angekom­men und hat gesagt: „Frau Gschwendt­ner, das war richtig.“ Ich wusste erst nicht, ob er das ernst meint. Er hat mir dann erzählt, dass er jet­zt „was für die Schule bzw. in seinem Bio-Kurs macht“ und sich vor allem mündlich viel mehr beteiligt und auch die Hausauf­gaben erledigt.

 

Kön­nen Sie sich an Ihre schlecht­este Note erin­nern?

Ich habe in Deutsch eine fünf bekom­men, weil ich ein Sprich­wort falsch inter­pretiert habe, indem ich nur ein falsches Wort benutzt habe. In Latein habe ich jeman­den abschreiben lassen und wir wur­den erwis­cht. Dann hat­ten wir bei­de natür­lich eine Sechs.

 

Was ist das Schlimm­ste, was Ihnen bei einem Ver­such passiert ist?

Da habe ich mit dem Klassen­buch den Brand aus­geschla­gen. Das hat gut als Bran­dlösch­er funk­tion­iert, es blieb unbeschädigt.

[egd-channel] “Chemie… — Ja, das war das Schlimmste!”

Herr Diedrich, warum sind Sie Lehrer gewor­den?

Ja super, gle­ich eine schwierige Frage zu Beginn. Natür­lich, weil ich Schüler über alles liebe. (lacht) Weil ich glaube, dass ich es ganz ordentlich mache und weil ich finde, dass Lehrer ein wichtiger Beruf ist. Und weil es meis­tens ein schön­er Beruf ist, meis­tens.

Welch­es Fach unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Ha! (lacht) Deutsch.

Welche Klassen­stufe unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Das ist nicht ganz ein­fach zu beant­worten. Also auf jeden Fall die Ober­stufe.

Wird es nicht lang­weilig, immer die gle­ichen The­men zu unter­richt­en?

Ne, und zwar deshalb nicht, weil es immer andere Schüler sind. Also es sind immer die gle­ichen The­men, aber es sind immer andere Schüler. Vor allem die Umstände sind anders. Man kann als Lehrer fast nie, zumin­d­est zu 100%, das machen, was man vorhat­te, weil immer irgend­was zwis­chen kommt.

Wie lange unter­richt­en Sie schon an der Schule?

Seit August 2007. Also seit 10 ½ Jahren.

Was wür­den Sie an unser­er Schule ändern?

Wenn ich kön­nte, würde ich die Außen­stelle abschaf­fen, weil es die Kol­legin­nen und Kol­le­gen zusät­zlich belastet. Die Jahrgänge 5 und 6 müssen zudem manch­mal trotz­dem zum Schulzen­trum kom­men (Stich­wort „Klap­pen­tag“, Turn-/Schwimmhalle, Men­sa usw.). Außer­dem würde ich noch mehr Räume in der Schule freimachen, in denen man sich gerne aufhält.

Wussten Sie schon ein­mal ohne Ihr Lösungs­buch nicht weit­er?

Ja. Ja. Schon mehrmals.

Pein­liche Sachen in der Schule (als Lehrer)?

Oh. Ich weiß gar nicht, ob ich das erzählen darf. Ja gut, das eine darf ich schon erzählen. Ein­mal stand ich mit offen­er Hose vor der Klasse. Eine halbe Stunde lang, bis mich ein Schüler darauf hingewiesen hat. Und ein­mal hat­te ich ver­boten­er­weise ein Kau­gum­mi im Mund, was mir dann beim Sprechen raus­ge­fall­en ist. Pein­lich genug?

Freuen Sie sich auf die Eltern­sprech­tage?

Jet­zt freue ich mich drauf. Seit ein paar Jahren freue ich mich darauf, die Eltern auch mal zu sehen und ken­nen­zuler­nen. Als Beruf­san­fänger war das manch­mal auch ein biss­chen kribbe­lig.

Gibt es Insid­er im Lehrerz­im­mer?

(lachend) Ja, die gibt es. Aber die ver­rate ich jet­zt nicht.

Was ist das häu­fig­ste The­ma im Lehrerz­im­mer?

Schüler und Ferien.

Welche Schule haben Sie besucht?

Das Eichs­feld-Gym­na­si­um.

Lieblings­fäch­er in der eige­nen Schulzeit?

Deutsch, Musik, Sport, Kun­st, Geschichte und Poli­tik.

Has­s­fäch­er in der eige­nen Schulzeit?

Chemie. (denkt nach) Ja das war das Schlimm­ste.

Was sind Ihre Hob­bys?

Musik machen und Fußball spie­len. Und Com­put­er­spiele.

Welche Instru­mente spie­len Sie?

Klavier, Orgel, Sax­ophon.

Welche Musik hören Sie pri­vat?

(lacht) Alles Mögliche. Fragt mich lieber, was ich nicht höre. Also alles, was im Radio läuft, mag ich fast nie. Also so im nor­malen Radio, wie HR3, NDR2 oder FFN. Aber anson­sten bin ich für alles Mögliche zu haben.

Wie kamen Sie auf die Idee, den EGD-Chan­nel zu eröff­nen?

Da gibt es zwei ver­schiedene Ideen, beziehungsweise zwei ver­schiedene Gründe. Erstens fand ich es schon immer schade, wenn es keine Schülerzeitung gab. Und wenn es eine gab, hätte ich da gerne mit­gear­beit­et. Und zweit­ens gehört es jet­zt seit ein paar Monat­en zu meinen Auf­gaben.

Was erhof­fen Sie sich vom EGD-Chan­nel?

Ich erhoffe mir tolle, inter­es­sante, mitreißende, witzige, nach­den­klich stim­mende, schlaue Texte, dass der EGD-Chan­nel zu einem unverzicht­baren Bestandteil der Schule wird und dass immer wieder neue Schüler nachkom­men.

 

Wir als EGD-Chan­nel möcht­en die Chance nutzen, die Lehrerin­nen und Lehrer unser­er Schule auch mal von ein­er anderen Seite ken­nen zu ler­nen. In den kom­menden Wochen und Monat­en wer­den deshalb noch weit­ere Lehrerin­ter­views erscheinen.

 

Ein etwas anderer Weihnachtsbaum

Die Klasse 10b hat im Rah­men des Chemie­un­ter­richts bei Her­rn Nolte diesen etwas anderen Wei­h­nachts­baum gestal­tet. Wir wün­schen allen eine fro­he und besinnliche Wei­h­nacht­szeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!