Beiträge

Schulfinale „Jugend debattiert“

Soll pri­vates Sil­vester­feuer­w­erk ver­boten wer­den? Dieser schwieri­gen Frage stell­ten sich am Mon­tag (17.12.18) die Schü­lerin­nen und Schüler der Sekun­darstufe I im Rah­men von „Jugend debat­tiert“ im Schul­fi­nale des Eichs­feld-Gym­na­si­ums.

Hier­bei wurde zum einen darauf ver­wiesen, dass Sil­vester­feuer­w­erk ein wichtiges deutsches Kul­turgut sei. Zum anderen wurde von der Pro-Seite aber auch deut­lich gemacht, dass die Fein­staubbe­las­tung und Umweltver­schmutzung nicht zu unter­schätzen seien. Nach ein­er span­nen­den Debat­te set­zten sich Elisa Graimann (10e)  und Max­i­m­il­ian Schreier (9d) durch, sie wer­den das EGD im Regiona­lentscheid in Göt­tin­gen vertreten.

In der Sekun­darstufe II wurde die höchst aktuelle Frage debat­tiert, ob es ein generelles Tem­polim­it auf deutschen Auto­bah­nen geben sollte. Für ein Ver­bot sprechen laut der Pro-Seite die Reduzierung der Unfall­ge­fahren und der Umweltschä­den, die Con­tra-Seite hielt dage­gen und stellte die Frei­heit der Bürg­er in den Vorder­grund. Nico­las Stege­mann (11a) und Chris­t­ian Hell­mold (11a) gewan­nen das Finale. Auch sie nehmen am 29.01.19 am Regiona­lentscheid in Göt­tin­gen teil.

Lesewettbewerb: Leni Rodenstock gewinnt

Die Erstplatzierte und die zweitplatzierten Schülerinnen des Eichsfeld-Gymnasiums mit Lehrer Reinhard Wucherpfennig.

Die Erst­platzierte und die zweit­platzierten Schü­lerin­nen des Eichs­feld-Gym­na­si­ums mit Lehrer Rein­hard Wucherpfen­nig. In der Mitte Leni Roden­stock.

Den Vor­lesewet­tbe­werbs ver­anstal­tet der Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels. Gewon­nen hat Leni Roden­stock, Klasse 6e.

Klassen­sieger lesen bekan­nte und unbekan­nte Texte vor

Die Sieger der sech­sten Klassen am Eichs­feld-Gym­na­si­um Jule Schütz (6d), Gra­cia Patri­cia Prinz (6c), Vale­ria Haase (6b), Leni Roden­stock (6e) und Paula Recke (6a) stell­ten zunächst ihre Lieblings­büch­er vor und lasen dann einen selb­st aus­gewählten Abschnitt daraus vor, teilte Stu­di­endi­rek­tor Ben Thus­tek mit. Anschließend mussten alle Teil­nehmerin­nen ein Stück aus einem ihnen unbekan­nten Buch (Der Wel­ten-Express von Anca Sturm) vor­lesen. Bei bei­den Tex­ten, so Thus­tek, „kam es vor allem darauf an, die Stim­mung des Textes durch sin­ngemäße Beto­nung und die richtige Stimm­lage wiederzugeben“.

Der Jury fällt es schwer, die Sieger am Eichsfeld-Gymnasium zu ermitteln

Die Jury, beste­hend aus Mitar­beit­ern der Buch­hand­lun­gen Seseke und Mecke (Dud­er­stadt), der Stadt­bib­lio­thek, Lehrerin­nen des EGD und Han­nah Rhode (Schulsiegerin 2017), bew­ertete die Lese­leis­tun­gen. Thus­tek: „Den Schü­lerin­nen wurde von allen ein hohes Niveau ihrer Lese­leis­tun­gen bescheinigt.“

Siegerin Leni Roden­stock wird das Eichs­feld-Gym­na­si­um Dud­er­stadt in Göt­tin­gen beim Regiona­lentscheid des Vor­lesewet­tbe­werbs des Börsen­vere­ins des Deutschen Buch­han­dels vertreten. Die weit­eren Schü­lerin­nen wur­den auf­grund der hohen Leis­tung gemein­sam auf den zweit­en Platz geset­zt.

aus: Eichs­felder-Tage­blatt vom 18.12.2018; http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Lesewettbewerb-Sieger-am-Eichsfeld-Gymnasium-Duderstadt-ermittelt

Heldengeschichte wird lebendig – Seine 200 Waisenkinder begleitete Janusz Korczak freiwillig in den Tod

Janusz Kor­czak (um 1930), Quelle: Wiki­me­dia Com­mons, geme­in­frei

Die Schü­lerin­nen und Schüler der Klassen 11a und 11e fol­gten am Dien­stag, den 13.11.2018 der szenis­chen Lesung über den pol­nis­chen Kinder­arzt Janusz Kor­czak in der Medio­thek des Eichs­feld-Gym­na­si­ums.

Die bei­den Schaus­piel­er Jan Reinartz und Jaque­line Sophie Mendel vom Jun­gen The­ater in Göt­tin­gen bracht­en den Jugendlichen die Geschichte über den Leit­er des jüdis­chen Waisen­haus­es im Warschauer Ghet­to, der seine Kinder frei­willig ins Ver­nich­tungslager begleit­ete, näher. Sie berichteten in ein­er Kom­bi­na­tion aus Lesung und szenis­chem Spiel über die Sit­u­a­tion der pol­nisch-jüdis­chen Bevölkerung im Ghet­to 1942.

In der verkürzten Fas­sung des Stücks „Kor­czak und die Kinder“ nah­men die bei­den Schaus­piel­er ver­schiedene Rollen ein. Was vor­erst für Ver­wirrung sorgte, hin­ter­ließ im Nach­hinein großen Ein­druck.

Von der ersten Durch­führung der szenis­chen Lesung, die durch die Deutsch-Pol­nis­che Gesellschaft ermöglicht wurde, wur­den die Schü­lerin­nen und Schüler sowohl gedanklich als auch emo­tion­al erfasst und nah­men prä­gende Ein­drücke mit.

Autorin: Emi­ly Demuth (11a)

 

Die Ver­anstal­tung wurde fre­undlicher­weise von der Deutsch-Pol­nis­chen Gesellschaft in Göt­tin­gen unter­stützt.

[egd-channel] “Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt”

Frau Khos­rozadeh, warum sind Sie Lehrerin gewor­den?

Da kom­men jet­zt wahrschein­lich die ganzen Stan­dant­worten. Also, ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen, vor allem finde ich auch, dass der Lehrerberuf sehr viel­seit­ig ist und man immer vor neuen Her­aus­forderun­gen ste­ht, bzw. neue Dinge bewälti­gen muss. Der entschei­dende Punkt war wahrschein­lich, dass ich gerne zur Schule gegan­gen bin und mein Abi­jahr so ziem­lich die schön­ste Zeit meines Lebens war.  Das war für mich dann nochmal ein Moti­va­tions­fak­tor.

 

Wie war das Studi­um für Sie?

Schön. (lacht). Ich hat­te für das Studi­um, mit Deutsch und Poli­tik, auch ganz entspan­nte Fäch­er. Ich bin ganz gut durchgekom­men und hab mir meine Freizeit rausgenom­men. Ich glaube, man muss eine gewisse Bal­ance zwis­chen Arbeit und Freizeit find­en, aber man hat­te immer noch ein biss­chen diese Schul­struk­tur und war nicht direkt im Beruf drin. Man hat­te also einen „san­ften‘‘ Über­gang ins Beruf­sleben.

 

Hat­ten Sie einen anderen Beruf­swun­sch?

Nicht unbe­d­ingt. Also ich wusste ganz lange nicht, was ich machen sollte. Ich hat­te über­legt, wie meine Schwest­er, in den BWL – Bere­ich zu gehen, aber ich habe schnell gemerkt, dass mir das zu math­e­ma­tisch und zu dröge ist.

 

Welche Schule haben Sie besucht?

Die IGS (Georg-Christoph-Licht­en­berg Gesamtschule) in Göt­tin­gen.

 

Was sind Ihre Hob­bys?

Da bin ich ziem­lich lang­weilig, muss ich sagen. Ich mache gerne Sport, das ist so ein Aus­gle­ich, den ich gerne mache. Aber auch eher nur Joggen, viel mehr ist das nicht. Außer­dem mache ich gerne mal einen Stadt­bum­mel, aber so ein richtiges Hob­by habe ich nicht.

 

Haben Sie Tipps für Schüler, die Lehrer wer­den wollen?

Aus­pro­bieren. Prak­ti­ka machen. Ich glaube, das muss man ein­fach aus­pro­bieren.

 

Haben Sie schon an ein­er anderen Schule unter­richtet?

Ich habe mein Ref­er­en­dari­at in Seesen gemacht. Das EGD ist jet­zt die erste Schule, an der ich fest unter­richte.

 

Sind Ihnen in Ihrer Zeit als Lehrerin schon mal pein­liche Sachen passiert?

Da ich noch nicht so lange da bin, tat­säch­lich nicht so wirk­lich. Also dass ich mal auf eine Frage keine Antwort wusste, war mir am Anfang unheim­lich pein­lich. Bis ich rel­a­tiv schnell gemerkt habe, die Schüler nehmen einem das nicht übel. Das finde ich also gar nicht mehr so pein­lich. Aber es gab eine pein­liche Sit­u­a­tion in meinem Ref­er­en­dari­at: Mehrere Schüler haben mit ein­er Heißk­le­bepis­tole alle möglichen Sachen fest­gek­lebt. Und tat­säch­lich wurde auch eine Fed­er­tasche an die Decke gek­lebt. Der Schüler wurde dann aufge­fordert, die Fed­er­tasche wieder run­terzu­holen. Allerd­ings war dieser so klein, dass er nicht drankam und das sah unheim­lich komisch aus. Da musste ich wahnsin­nig loslachen, das fand die Lehrerin dann, glaube ich, auch nicht so lustig.

 

Warum haben Sie das EGD gewählt?

In meinem Ref­er­en­dari­at habe ich sehr viel pos­i­tive Sachen gehört. Da gab es eine Lehrerin, die hier selb­st zur Schule gegan­gen ist und sehr viel Pos­i­tives über die Schule erzählt hat, auch über das Kol­legium. Ich wollte im Umkreis von Göt­tin­gen bleiben, war aber froh nicht direkt in Göt­tin­gen zu arbeit­en.  Außer­dem habe ich mich hier sofort wohlge­fühlt, die Lehrer kamen sofort auf einen zu und auch die Schüler­schaft ist sehr angenehm. Also ich bin sehr glück­lich, hier zu sein.

 

Was haben Sie am wenig­sten im Lehrerberuf erwartet?

Dass die Pla­nung so viel Zeit in Anspruch nimmt. Also anfangs hat­te ich noch diesen Irrglauben, dass man das Buch auf­schlägt und ein­fach Unter­richt macht. Den habe ich aber ganz schnell wieder ver­wor­fen. Die Pla­nung ist echt das A und O. Wobei ich auch einen kleinen Praxiss­chock bekom­men habe, waren Klasse­nar­beit­sko­r­rek­turen. Also generell habe ich diese ganzen organ­isatorischen Sachen echt unter­schätzt.

 

Gibt es irgendwelche Lehrerk­lis­chees, die auf Sie zutr­e­f­fen?

Ich glaube, ich bin eine sehr untyp­is­che Lehrerin. Anson­sten wird mir gesagt, dass ich mich in mein­er Freizeit irgend­wie lehrerhaft benähme, was ich aber nicht nachvol­lziehen kann. (lacht). Obwohl die Schüler bes­timmt für jeden Lehrer so ihre Schublade haben.

 

Haben Sie es schon mal bereut, Lehrerin gewor­den zu sein?

Im Ref­er­en­dari­at tausend­mal! (lacht). Nein, das war nur Spaß. Ehrlich gesagt nicht. Also es gab super stres­sige Phasen, die in der Aus­bil­dung vor allem durch Schlaf­man­gel, an die Nieren gegan­gen sind. Aber bereut habe ich es nie.

 

Wie lange brauchen Sie durch­schnit­tlich um eine Unter­richtsstunde vorzu­bere­it­en?

Das ist schwierig zu beant­worten, weil das immer sehr unter­schiedlich ist. (über­legt). Halbe Stunde bis Stunde, würde ich sagen. Aber das kann man so pauschal gar nicht sagen.

 

Warum unter­richt­en Sie Deutsch und Poli­tik?

Also Deutsch stand schon fest, weil ich das immer sehr gerne gemacht hat. Ich wusste auch, dass ich irgend­was aus dem gesellschaftlichen Bere­ich machen wollte. Da habe ich zwis­chen Geschichte und Poli­tik hin und her über­legt, mich aber let­z­tendlich für Poli­tik entsch­ieden, weil da ein­fach häu­figer neue Sachen dazukom­men und man method­isch sehr viel machen kann.

 

Was waren ihre Has­s­fäch­er?

Die Natur­wis­senschaften, die habe ich gehas­st. Also Mathe habe ich sehr gerne gemacht, aber sowas wie Biolo­gie oder Physik habe ich gehas­st. Und auch Kun­st habe ich nicht so gerne gemacht, weil ich kün­st­lerisch nicht begabt bin.

Die Klasse 5E beim Welttag des Buches

Schon ein paar Tage vor dem eigentlichen Welt­tag des Buch­es, der am 23. April 2018 stat­tfind­et, war die Klasse 5E mit ihrem Lehrer Lars Bed­norz in der Buch­hand­lung Mecke zu Gast und hat am Welt­tag des Buch­es teilgenom­men.

Zum Welt­tag des Buch­es heißt es auf der Home­page:

1995 erk­lärte die UNESCO den 23. April zum „Welt­tag des Buch­es“, dem weltweit­en Feiertag für das Lesen, für Büch­er und die Rechte der Autoren. Die UN-Organ­i­sa­tion für Kul­tur und Bil­dung hat sich dabei von dem kata­lanis­chen Brauch inspiri­eren lassen, zum Namen­stag des Volk­sheili­gen St. Georg Rosen und Büch­er zu ver­schenken. […] Seit 1996 wird der „Welt­tag des Buch­es“ auch in Deutsch­land gefeiert. Rund um diesen Tag erhal­ten rund 1 Mil­lion Schü­lerin­nen und Schüler das Welt­tags­buch „Ich schenk dir eine Geschichte“. Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutsch­landweite Kam­pagne zur Lese­förderung. Mit dem Welt­tags­buch soll den Kindern der 4. und 5. Klassen bun­desweit die Freude am Lesen ver­mit­telt wer­den.

Herr Mecke las den Schü­lerin­nen und Schülern zunächst aus ein­er Neuer­schei­n­ung eines Jugend­buch­es vor, dann gab es eine Ral­lye durch die Buch­hand­lung und zum Schluss wur­den die Büch­er verteilt, die nun in der Klasse gele­sen wer­den.

Wir bedanken uns her­zlich bei der Buch­hand­lung Mecke und den Koop­er­a­tionspart­nern der Aktion “Welt­tag des Buch­es”.