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[egd-channel] „Man sagt mir auch nach, dass ich mich im Gin-Bereich relativ gut auskenne”

Herr Thus­tek, warum sind Sie Lehrer gewor­den?

Ich habe eigentlich schon immer Lust auf die The­men gehabt, die ich dann später studiert habe. Also Geschichte, Poli­tik und Reli. Das hat mir eigentlich immer gut gefall­en. Außer­dem habe ich immer gern mit jun­gen Leuten gear­beit­et. Ich komme ja so ein biss­chen aus der kirch­lichen Jugen­dar­beit und hab generell schon immer gerne mit Jugendlichen gear­beit­et. Das war so ein­er der wesentlichen Gründe.

Was hat Sie dazu bewegt, Koor­di­na­tor des 10. & 11. Jahrgangs zu wer­den?

Mit meinem Vorgänger Bern­ward Wucherpfen­nig habe ich schon ganz lange, bevor ich in diese Posi­tion gekom­men bin, zusam­mengear­beit­et. Ich war sozusagen der HiWi. Und da habe ich viel mit­bekom­men, wie das alles so läuft und das hat mich let­z­tendlich sehr inter­essiert. Also ger­ade die Beratung, was macht man nach der 10? Geht man in die gym­nasiale Ober­stufe? Was macht man danach? Das sind so The­men, die Jugendliche ganz schön rumtreiben. Das ist so eine der ersten wichti­gen Entschei­dun­gen.

Find­en Sie die Ver­ant­wor­tung als Koor­di­na­tor zu groß?

Ach, eigentlich nicht. Also es ist ja so, dass man mit seinen Auf­gaben wächst. Ich bin ja lange im Gren­z­land­mu­se­um gewe­sen und komme aus einem Eltern­haus, in dem Ver­ant­wor­tung sehr groß geschrieben wurde und da hat­te ich eigentlich keine Angst vor. Das ist eher so, dass man eine Auf­gabe bekommt und ver­sucht sie angemessen zu bewälti­gen.

Was sind Ihre alltäglichen Auf­gaben in der Koor­di­na­tion von 10 & 11?

Das ist hier ja ganz oft der Hotspot, wenn Prob­leme auflaufen. Man ist ja eigentlich immer sehr viel mit Men­schen zusam­men, mit denen man eine Lösung find­en muss. Das sind dann die, die nicht so gut in der Schule sind, die Prob­leme haben oder die eine Info brauchen. Hier kom­men viele Leute zusam­men, die nicht weit­er­wis­sen. Dann gibt es noch einen großen Strauß von Auf­gaben. Die Koor­di­na­tion von 10 und 11, die Abschlüsse. Dann mach ich noch mündlich­es Abi; das plane ich noch durch. Die Koor­di­na­toren schaf­fen im Hin­ter­grund sozusagen das Gerüst.

Hat­ten Sie noch andere Beruf­swün­sche?

Also ich hätte mir nach dem Abi schon einiges vorstellen kön­nen. Ich meine, ich bin ja elf Jahre in einem Muse­um gewe­sen, hab da eine päd­a­gogis­che Leitung gemacht, war lange Jahre an der Uni. Also ich kon­nte einige Sachen so neben­her machen. Und als ich jünger war, hätte ich mir gut vorstellen kön­nen, Kam­era­mann zu wer­den oder zum Radio zu gehen. Aber ich kam auch so aus der blanken Prov­inz und hat­te eigentlich so gut wie keine Anknüp­fungspunk­te an eine kul­turelle Welt. Ich glaube, wenn ich in Ham­burg großge­wor­den wäre, dann wäre alles bes­timmt noch ein wenig anders gewor­den.

Was sind Ihre Hob­bys?

Ein Hob­by von mir ist, dass ich gerne und viel koche. Ich habe einen Camp­ing­bul­li, mit dem ich gerne durch die Gegend fahre. Ich lese viel. Außer­dem mag ich Berlin sehr gerne. Ich finde, Berlin ist ein­fach eine coole Stadt. Man sagt mir auch nach, dass ich mich im Gin-Bere­ich rel­a­tiv gut auskenne.

Was war der schön­ste Moment in Ihrer Lehrerlauf­bahn?

Ach da gibt es mehrere. Ich habe mal eine Schü­lerin gehabt, die in ein­er Reliprü­fung sehr cool mit einem Text umge­gan­gen ist. Da dachte ich, die muss gar nicht studieren, die ist schon so klug. Da bin ich aus der Prü­fung gegan­gen und dachte, auf jeden Fall 15 Punk­te. Da geht nicht mehr viel nach oben. Alle Achtung, dass das jemand so kann!

Was ich schön finde ist, dass sich Ehe­ma­lige immer mal melden und erzählen, was aus ihnen gewor­den ist. Oder dass man mal einen Kaf­fee trinkt oder abends unter­wegs ist. Das finde ich ganz nett, wenn der Kon­takt nicht abbricht. Es gibt hier viele kluge Leute, die sind auch ganz gut ori­en­tiert. Wenn ich dann einen Anteil dran haben kann, dann finde ich das eigentlich ganz gut.

Sind Ihnen in Ihrer Lehrerlauf­bahn pein­liche Dinge passiert?

Also es gibt ja immer wieder witzige oder pein­liche Sachen. Dass ich mal einen Pullover falsch rum anhat­te. Oder, dass man auf­ste­ht und merkt, dass der Hosen­stall offen war. Da kann man dann auch ganz gut drüber lachen. Ich habe mal eine Sache erlebt: da hat mir eine Kol­le­gin ihren Kaf­fee über Hemd und Sakko gekippt und da hat­te ich danach noch einen Ter­min. Da habe ich mir dann von Markus Freck­mann ein altes T-Shirt geliehen, damit ich einiger­maßen aus­sah.

Warum haben Sie das EGD gewählt?

Als ich Lehrer wurde, kon­nte man sich die Schulen eigentlich nicht aus­suchen. Da war man froh, dass man eine Stelle bekom­men hat. Mein Vater hat mir damals gesagt: „Willst du da wirk­lich hinge­hen, das ist echt weit weg.“ Das habe ich nie so gese­hen, obwohl ich sagen muss, dass die Eichs­felder es Men­schen, die von außen kom­men, nicht immer so leicht­machen. Also die Schüler nicht so, aber, wenn man das Ganze betra­chtet, ist es schon manch­mal speziell.

Was haben Sie am Lehrerberuf am wenig­sten erwartet?

Also als ich studiert habe und die erste Zeit im Ref­er­en­dari­at war, habe ich nicht erwartet, dass man so viel kor­rigieren muss und dass Schule auch ganz viel Ver­wal­tung hat.

Gibt es irgendwelche Lehrerk­lis­chees, die auf Sie zutr­e­f­fen?

Als ich Schüler war, dachte ich, manche Lehrer sind ja echt ver­peilt. Ich ertappe mich aber, je älter ich werde, oft dabei, dass ich in den Unter­richt komme und erst­mal ein paar Minuten brauche, um mich zu sam­meln. Da hat­te man eben erst eine 7. Klasse in Reli und danach ne 12. Klasse in Geschichte und dann hat man noch Sem­i­nar­fach. Man muss immer ganz gut umswitchen.

Was waren Ihre Hass- und Lieblings­fäch­er?

So richtige Has­s­fäch­er hat­te ich eigentlich nicht. In mein­er Schulzeit hat­te ich aber keine guten Lehrer in Physik oder Math­e­matik und das hat mir große Schwierigkeit­en bere­it­et. Das kon­nte ich erst im oder nach dem Studi­um auflösen. Dafür hat­te ich gute Lehrer in Geschichte, Reli, Sozialkunde. Da hat­te ich dann auch mehr Spaß.

Was für ein Abitur­pro­fil haben Sie gewählt?

Ich hat­te Geschichte, Englisch, Bio und Deutsch.

Welche Klassen­stufe unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Ich dachte eigentlich, dass ich die Ober­stufe sehr gerne unter­richte, aber im Moment habe ich eine 7. Klasse in Reli und die habe ich auch ein biss­chen in mein Herz geschlossen. Die sind auch total indi­vid­u­al­is­tisch, aber so auf ihre Art auch nett.

Wie lange fahren Sie schon beim Pole­naus­tausch mit und was gefällt Ihnen am besten?

Ich mach den jet­zt seit 20 Jahren. Also was mir so am besten gefällt, ist die Völk­erver­ständi­gung. Ich denke, dass es wichtig ist, junge Leute miteinan­der in Kon­takt zu brin­gen. So kön­nen sie Unter­schiede, aber auch Gemein­samkeit­en ent­deck­en. Und ich hoffe, dass die poli­tis­che Lage in Polen uns keinen Strich durch die Rech­nung macht, aber ich bin da rel­a­tiv opti­mistisch, dass das noch ein wenig weit­erge­ht. Mit Mar­tin Bereszyn­s­ki und Ani­ka Hart­mann haben wir auch ein gutes Lehrerteam.

Freuen Sie sich auf die Eltern­sprech­tage?

Ach ja, eigentlich schon. Also beim Eltern­sprech­tag ist es echt sehr span­nend mal die Eltern ken­nen­zuler­nen. Oft­mals kom­men ja lei­der nur die Eltern, die man schon ken­nt oder wo die Schüler gut sind. Die anderen trauen sich vielle­icht nicht so. In der Schule ist Elternar­beit aber, mein­er Mei­n­ung nach, sehr wichtig. Da ist auch ein Tag der offe­nen Tür sehr hil­fre­ich. Als Lehrer ist man doch sehr isoliert in seinen Fäch­ern und wenn man dann mal in die Musik oder Physik geht, sieht man wie bre­it eine Schule gefächert ist.

Gibt es Insid­er im Lehrerz­im­mer?

(lacht) Über Schüler? Klar. Also ein Lehrerz­im­mer ist im Grunde so, wie der Ober­stufen­raum, nur auf einem anderen Niveau. Natür­lich spricht man über Schüler oder andere Lehrer, das ist aber sicher­lich ganz nor­mal. Ich hoffe, dass das immer ganz pro­fes­sionell stat­tfind­et.

Einladung zum Benefizkonzert: Classic meets Rock

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Eichs­feld-Gym­na­si­ums, des Rotary Clubs und der Musik,

am Son­ntag, 26. Mai 2019, um 17:00 Uhr trifft das Orch­ester der Eichs­felder Musikschule im Forum des Schulzen­trums auf die Band TM6.

Das musikalis­che Ergeb­nis, „Clas­sic meets Rock“, unter­stützt als Bene­fizkonz­ert ein gemein­sames Pro­jekt der Bergschule Heil­bad Heili­gen­stadt und des Eichs­feld-Gym­na­si­ums anlässlich des 30. Jahrestages des Mauer­falls.

Schü­lerin­nen und Schüler der bei­den Gym­nasien begeg­nen der gemein­samen Geschichte an aus­gewählten lan­deskundlichen und kul­turgeschichtlichen Orten, wis­senschaftlich begleit­et durch die Uni­ver­sitäten Leipzig und Göt­tin­gen.

Genießen Sie gemein­sam mit Fre­un­den, Bekan­nten und Ver­wandten diesen Ohren­schmaus und unter­stützen Sie mit Ihrer Anwe­sen­heit unser Pro­jekt.

Mit fre­undlichen Grüßen

Thomas Neben­führ
Eichs­feld-Gym­na­si­um

Bernd Leon­hard
Schulel­tern­rat

Michael Osburg
Fördervere­in

 

Heldengeschichte wird lebendig – Seine 200 Waisenkinder begleitete Janusz Korczak freiwillig in den Tod

Janusz Kor­czak (um 1930), Quelle: Wiki­me­dia Com­mons, geme­in­frei

Die Schü­lerin­nen und Schüler der Klassen 11a und 11e fol­gten am Dien­stag, den 13.11.2018 der szenis­chen Lesung über den pol­nis­chen Kinder­arzt Janusz Kor­czak in der Medio­thek des Eichs­feld-Gym­na­si­ums.

Die bei­den Schaus­piel­er Jan Reinartz und Jaque­line Sophie Mendel vom Jun­gen The­ater in Göt­tin­gen bracht­en den Jugendlichen die Geschichte über den Leit­er des jüdis­chen Waisen­haus­es im Warschauer Ghet­to, der seine Kinder frei­willig ins Ver­nich­tungslager begleit­ete, näher. Sie berichteten in ein­er Kom­bi­na­tion aus Lesung und szenis­chem Spiel über die Sit­u­a­tion der pol­nisch-jüdis­chen Bevölkerung im Ghet­to 1942.

In der verkürzten Fas­sung des Stücks „Kor­czak und die Kinder“ nah­men die bei­den Schaus­piel­er ver­schiedene Rollen ein. Was vor­erst für Ver­wirrung sorgte, hin­ter­ließ im Nach­hinein großen Ein­druck.

Von der ersten Durch­führung der szenis­chen Lesung, die durch die Deutsch-Pol­nis­che Gesellschaft ermöglicht wurde, wur­den die Schü­lerin­nen und Schüler sowohl gedanklich als auch emo­tion­al erfasst und nah­men prä­gende Ein­drücke mit.

Autorin: Emi­ly Demuth (11a)

 

Die Ver­anstal­tung wurde fre­undlicher­weise von der Deutsch-Pol­nis­chen Gesellschaft in Göt­tin­gen unter­stützt.

[egd-channel] Outlander — Serientipp

Out­lander ist eine US-amerikanis­che Sci­ence-Fic­tion-Fan­ta­sy-Serie von Ronald D. Moore. Bis jet­zt gibt es 42 Fol­gen, verteilt in drei Staffeln. Eine vierte Staffel soll jedoch noch rauskom­men. Die ersten bei­den Staffeln kann man auf Net­flix anse­hen. Die dritte Staffel wird momen­tan auf VOX aus­ges­trahlt. Die Haupt­darsteller sind Jamie Fras­er, Frank Ran­dall und Claire Ran­dall, die in eine verzwick­te Liebesgeschichte ver­wick­elt sind.

Die Hand­lung spielt 1945 nach Kriegsende. Claire, die eine Lazarettschwest­er ist, ver­bringt mit ihrem Mann Frank die Flit­ter­wochen in Schot­t­land. Dort reist sie mith­il­fe eines mythis­chen Steinkreis­es in die Ver­gan­gen­heit, in das Jahr 1743. Durch diese kämpft sie sich mith­il­fe ihrer Geschichtsken­nt­nisse und ihrer medi­zinis­chen Fähigkeit­en. Sie ent­deckt neue, ihr unbekan­nte Seit­en des Lebens und muss sich am Ende zwis­chen der Zukun­ft, in die sie gehört, und der Ver­gan­gen­heit, in der sie lebt, entschei­den.
In der 2. und 3. Staffel geht es inter­es­sant weit­er. Langeweile kommt bei dieser Serie nicht auf. Man lernt auf eine mitreißende Weise neues geschichtlich­es Wis­sen.

Außer­dem sieht man, welche Fol­gen ein Krieg mit sich brin­gen kann. Trotz des Kum­mers, den die Men­schen damals, wie auch heute haben, entste­ht eine starke Liebesgeschichte, die man so noch nicht gese­hen hat.

(soj)

Elftklässer erinnern an Holocaust-Opfer

Aus Anlass der bun­desweit­en Ver­anstal­tun­gen zum 27. Jan­u­ar, dem Tag der Befreiung des Ver­nich­tungslagers Auschwitz 1945, ist am Don­ner­stag in Dud­er­stadt der Opfer des Nation­al­sozial­is­mus gedacht wor­den. Die Gedenkver­anstal­tung ist von Schülern des Eichs­feld-Gym­na­si­ums (EGD) mit­gestal­tet wor­den.

Dud­er­stadt. Mit den Worten „Die Erin­nerung darf nicht enden; sie muss auch kün­ftige Gen­er­a­tio­nen zur Wach­samkeit mah­nen“ erk­lärte der dama­lige Bun­de­spräsi­dent Roman Her­zog den 27. Jan­u­ar zum Gedenk­tag an die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus. Seit 1996 ist dies ein bun­desweit­er Gedenk­tag, das Datum bezieht sich auf den 27. Jan­u­ar 1945, den Tag der Befreiung des Ver­nich­tungslagers Auschwitz. 2005 beschloss die Gen­er­alver­samm­lung der Vere­in­ten Natio­nen, diesen Tag inter­na­tion­al zum Holo­caust-Gedenk­tag zu machen.

Die Gedenkver­anstal­tung in Dud­er­stadt, die von Schülern des Eichs­feld-Gym­na­si­ums (EGD) maßge­blich mit­gestal­tet wurde, hat Don­ner­stag in den Räu­men der Hol­len­bach-Stiftung stattge­fun­den. Im Anschluss wurde ein Blu­mengesteck zum Gedenken am Ehren­mal „Die Geknechtete“ am Ober­tor niedergelegt.

Den Mit­telpunkt der Ver­anstal­tung markierten drei Rede­beiträge, die von Elftk­lässlern des EGD vor­bere­it­et und vor­ge­tra­gen wur­den. EGD-Schüler sorgten auch für den musikalis­chen Rah­men. Bürg­er­meis­ter Wolf­gang Note (CDU) richtete seine Worte an die Anwe­senden. Heute, so Nolte, könne man sagen, dass sich Dud­er­stadt der Erin­nerungsar­beit stellt. Per­sön­lichkeit­en von damals gebe es allerd­ings immer sel­tener. Genau deshalb sei es so wichtig, sich zu erin­nern. Nolte: „Lassen Sie unsere Gedanken zurück­ge­hen in eine schlimme Zeit“.

Erin­nerung­sorte und Erin­nerungskul­tur

Auch hier in Dud­er­stadt fand Holo­caust statt“, erin­nerte der Schüler Johannes Koch und legte in seinem Beitrag dar, weshalb sich junge Men­schen mit dem Nation­al­sozial­is­mus und dem Holo­caust-Gedenk­tag auseinan­der set­zen soll­ten. Erin­nerung­sorte wie „Stolper­steine“ seien geschaf­fen wor­den, und im Unter­richt werde aktiv Erin­nerungskul­tur gelebt. Es sei notwendig, sich gemein­sam und gen­er­a­tionsüber­greifend zu erin­nern, damit sich die Geschichte nicht wieder­holt.

An die Geschichte der Zwangsar­beit in Dud­er­stadt erin­nerten anschließend Nils Con­rady und Lena Schinkel. Im Frauen-Außen­lager Dud­er­stadt des KZ Buchen­wald hät­ten 750 Gefan­gene arbeit­en müssen, ins­ge­samt seien hier 2487 Men­schen dien­stverpflichtet gewe­sen. Hier sei das Ziel gewe­sen, die Häftlinge durch über­mäßige Arbeit umkom­men zu lassen. Die Schüler: „Es ist gut, dass wir uns als Nachge­borene diesem The­ma wid­men.“

Zwangsar­beit im All­ge­meinen war das The­ma des Wort­beitrags von Ameli Wag­n­er und Fran­ka Wüste­feld. Weshalb müsse man sich erin­nern?, fragten die bei­den Schü­lerin­nen und gaben sogle­ich die Antwort: Der Blick zurück zeige uns die Grausamkeit der dama­li­gen Zeit. Die Über­leben­den des Holo­caust wür­den erwarten, dass wir uns mit der Ver­gan­gen­heit beschäfti­gen, um zu ver­hin­dern, dass sie sich wieder­holt. Deren Botschaft sei: „Set­zt Euch keine anderen Ziele als Friede, Frei­heit, Human­ität.“

Bild und Text von Markus Hartwig, Eichs­felder Tage­blatt, Dud­er­stadt

Bild: Die Schüler Mag­nus Pahl und Felix Ober­mann tra­gen das Blu­mengesteck zum Zielort, dem Ehren­mal “Die Geknechtete” am Ober­tor.