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Das EGD lobt zusätzliche Wandertage für umweltbewusste Klassen aus

Umweltschutz wird am EGD schon lange großgeschrieben – nicht umson­st wurde uns im Jahr 2009 die Ausze­ich­nung Umweltschule in Europa ver­liehen (s. hierzu http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Schulen-fuer-ihre-Umweltprojekte-ausgezeichnet).

Mit unseren Umweltschutz-Pro­jek­ten wie dem Schul­wald und dem Umwelt­man­ag­er-Konzept wollen wir dazu beitra­gen, ein Energie- und Umwelt­be­wusst­sein zu schaf­fen, Umweltschutz und Gesund­heit zu fördern sowie unser aller Wohlbefind­en und damit auch unsere Leis­tungs­fähigkeit zu steigern!

Um dies in noch höherem Maße zu unter­stützen, fährt das EGD in diesem Schul­jahr mit einem neuar­ti­gen Wet­tbe­werb auf: dem EGD-Klassen­wald-Con­test. Der beson­dere Anreiz?! Die Klasse eines jeden Dop­pel­jahrgangs, die sich während der verbleiben­den 10 Monate bis zum Ende des Schul­jahres am besten an die Umweltschutz­maß­nah­men hält, wird die umwelt­fre­undlich­ste Klasse ihres Dop­pel­jahrgangs und bekommt einen zusät­zlichen Wan­dertag im Zeichen des Umweltschutzes. Denkbar sind also klas­sis­che Wan­derun­gen, Fahrrad­touren, ein Besuch des Schul­waldes oder auch Geo­caching-Touren.

Die Regeln:

  • Jede Klasse besitzt einen „Klassen­wald“, der zu Beginn des Schul­jahres aus 10 Bäu­men beste­ht. Jed­er Baum sym­bol­isiert dabei das Umwelt­be­wusst­sein der Klasse während eines ganzen Monats.
  • Der Klassen­wald bleibt erhal­ten, wenn über einen gesamten Monat hin­weg alle vere­in­barten Umwelt­maß­nah­men einge­hal­ten wer­den. Ein Baum stirbt ab, wenn inner­halb des zu bew­er­tenden Monats ein Punkt nicht einge­hal­ten wird.
  • Pro Dop­pel­jahrgang gewin­nt diejenige Klasse, der zu Schul­jahre­sende die meis­ten Bäume geblieben sind.

Die aktuellen Zwis­chen­stände kön­nen die Umwelt­man­ag­er der Klassen zu Beginn eines jeden Monats über das EGDweb ein­se­hen und weit­ergeben.

Gutes Gelin­gen und auf einen mitreißen­den Wet­tkampf!

Bericht des Waldtages am 25. August 2016 des Bi5GN Kurses

Don­ner­stag­mor­gen gegen 8.30Uhr traf sich unser Kurs mit der Lei­t­erin der Exkur­sion Ulrike Säger auf dem Wald­park­platz nahe der Roten Warte. Dort beschlossen wir, dass wir mit der Analyse des Schul­waldes begin­nen und fuhren gemein­sam in Rich­tung Heinz-Siel­mann Stiftung. Dort soll­ten wir zum Beispiel her­aus­find­en wie viele von ursprünglich 25 gepflanzten Bäu­men inner­halb eines Baumkreis­es gewach­sen sind oder wie die angren­zende Hecke Ein­fluss auf die Bewach­sung des Waldes nimmt, unter Berück­sich­ti­gung der bio­tis­chen sowie abi­o­tis­chen Umwelt­fak­toren. Mit Hil­fe von Bes­tim­mungs­büch­ern haben wir her­aus­ge­fun­den, welche Gräs­er auf der Wiese wach­sen. Mit einem Messin­stru­ment kon­nten wir die Wurzel­durchmess­er klein­er Bäume ermit­teln und mit ein­er speziellen Lösung haben wir den pH-Wert des Bodens gemessen. Dieser 1. Teil der Exkur­sion dauerte bis cir­ca 11Uhr. Anschließend fuhren wir zurück in den angren­zen­den Wald und macht­en zunächst eine kurze Essenspause bevor es mit Teil 2 weit­erg­ing.

waldtag-2016_bi5gnDer 2. Teil der Waldexkur­sion bestand aus fünf Sta­tio­nen, die wir inner­halb unser­er Grup­pen durch­laufen mussten. Bei der ersten Sta­tion ermit­telte man das Kli­ma von fünf ver­schiede­nen Waldebe­nen. Dafür benutzte man beson­dere Geräte aus dem „Phy­we“ Kof­fer welche Fak­toren wie Wind, Tem­per­atur, Lichte­in­fall, Druck und Luft­feuchtigkeit berück­sichtigten. Dabei kon­nte man Unter­schiede auf den ver­schiede­nen Ebe­nen fest­stellen wie zum Beispiel eine Abnahme der Tem­per­atur, je tiefer man in den Wald hin­un­terge­ht. Hier­bei musste man drei Mes­sun­gen durch­führen um einen Mit­tel­w­ert zu errech­nen. Sta­tion zwei drehte sich um den Boden mit seinen drei ver­schiede­nen Schicht­en, welche eine unter­schiedliche Dicke haben. Wir gruben ein Loch und nah­men aus jed­er Schicht eine Boden­probe. Auch hier ermit­tel­ten wir jew­eils den pH-Wert. An Sta­tion drei musste man sich auf die Suche nach ver­schiede­nen Insek­ten begeben und kon­nte diese dann anhand eines Bes­tim­mungs­buch­es bes­tim­men. Jede Gruppe machte dabei viele Ent­deck­un­gen und sam­melte kleine Tiere wie Spin­nen, Käfer oder Würmer, welche sich in totem Holz, zwis­chen dem Laub oder unter Moos befan­den. Sta­tion vier drehte sich um das Bes­tim­men der im Wald wach­senden Pflanzen und an der let­zten Sta­tion begaben wir uns auf die Suche von Abdrück­en ver­schieden­er Tier­spuren auf dem Wald­bo­den. Jede Gruppe hielt ihre Ergeb­nisse auf den dafür vorge­se­henen Arbeits­blät­tern fest.

Zum Schluss führten wir noch eine Gespräch­srunde über den Ablauf des Tages durch und hiel­ten einige wichtige Aspek­te nochmals mündlich fest. Gegen 14.30Uhr war die Ver­anstal­tung zu Ende.

Der Biolo­giekurs BI5GN, E. Kolle