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Bericht des Waldtages am 25. August 2016 des Bi5GN Kurses

Donnerstagmorgen gegen 8.30Uhr traf sich unser Kurs mit der Leiterin der Exkursion Ulrike Säger auf dem Waldparkplatz nahe der Roten Warte. Dort beschlossen wir, dass wir mit der Analyse des Schulwaldes beginnen und fuhren gemeinsam in Richtung Heinz-Sielmann Stiftung. Dort sollten wir zum Beispiel herausfinden wie viele von ursprünglich 25 gepflanzten Bäumen innerhalb eines Baumkreises gewachsen sind oder wie die angrenzende Hecke Einfluss auf die Bewachsung des Waldes nimmt, unter Berücksichtigung der biotischen sowie abiotischen Umweltfaktoren. Mit Hilfe von Bestimmungsbüchern haben wir herausgefunden, welche Gräser auf der Wiese wachsen. Mit einem Messinstrument konnten wir die Wurzeldurchmesser kleiner Bäume ermitteln und mit einer speziellen Lösung haben wir den pH-Wert des Bodens gemessen. Dieser 1. Teil der Exkursion dauerte bis circa 11Uhr. Anschließend fuhren wir zurück in den angrenzenden Wald und machten zunächst eine kurze Essenspause bevor es mit Teil 2 weiterging.

waldtag-2016_bi5gnDer 2. Teil der Waldexkursion bestand aus fünf Stationen, die wir innerhalb unserer Gruppen durchlaufen mussten. Bei der ersten Station ermittelte man das Klima von fünf verschiedenen Waldebenen. Dafür benutzte man besondere Geräte aus dem „Phywe“ Koffer welche Faktoren wie Wind, Temperatur, Lichteinfall, Druck und Luftfeuchtigkeit berücksichtigten. Dabei konnte man Unterschiede auf den verschiedenen Ebenen feststellen wie zum Beispiel eine Abnahme der Temperatur, je tiefer man in den Wald hinuntergeht. Hierbei musste man drei Messungen durchführen um einen Mittelwert zu errechnen. Station zwei drehte sich um den Boden mit seinen drei verschiedenen Schichten, welche eine unterschiedliche Dicke haben. Wir gruben ein Loch und nahmen aus jeder Schicht eine Bodenprobe. Auch hier ermittelten wir jeweils den pH-Wert. An Station drei musste man sich auf die Suche nach verschiedenen Insekten begeben und konnte diese dann anhand eines Bestimmungsbuches bestimmen. Jede Gruppe machte dabei viele Entdeckungen und sammelte kleine Tiere wie Spinnen, Käfer oder Würmer, welche sich in totem Holz, zwischen dem Laub oder unter Moos befanden. Station vier drehte sich um das Bestimmen der im Wald wachsenden Pflanzen und an der letzten Station begaben wir uns auf die Suche von Abdrücken verschiedener Tierspuren auf dem Waldboden. Jede Gruppe hielt ihre Ergebnisse auf den dafür vorgesehenen Arbeitsblättern fest.

Zum Schluss führten wir noch eine Gesprächsrunde über den Ablauf des Tages durch und hielten einige wichtige Aspekte nochmals mündlich fest. Gegen 14.30Uhr war die Veranstaltung zu Ende.

Der Biologiekurs BI5GN, E. Kolle