CC0

Werte und Normen

Worum geht es?

Dem in § 2 des Nie­der­säch­si­schen Schul­ge­set­zes ver­an­ker­ten Ziel, „[…] die Per­sön­lich­keit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf der Grund­la­ge des Chri­sten­tums, des euro­päi­schen Huma­nis­mus und der Ide­en der libe­ra­len, demo­kra­ti­schen und sozia­len Frei­heits­be­we­gun­gen“ wei­ter­zu­ent­wickeln, trägt das Fach Wer­te und Nor­men in beson­de­rem Maße Rech­nung.

Das Unter­richts­fach Wer­te und Nor­men bezieht sich dabei in erster Linie auf Pro­blem­stel­lun­gen der Phi­lo­so­phie, der Reli­gi­ons­wis­sen­schaft und geeig­ne­ter Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Pri­mat der Ver­nunft vor reli­giö­ser Offen­ba­rung
  • Gel­tung indi­vi­du­el­le Men­schen­rech­te
  • Säku­la­re Demo­kra­tie
  • All­sei­tig aner­kann­ter Plu­ra­lis­mus
  • Gegen­sei­tig gel­ten­de Tole­ranz

Bezug zum Leitbild des EGD

Die „Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung“ ist der erst­ge­nann­te Leit­ge­dan­ke. Die Stär­kung des respek-tvol­len Umgangs mit­ein­an­der ist der Arbeits­auf­trag, der sich als Kom­pe­tenz für das Leben in der „kul­tu­rel­len Moder­ne“ dar­aus ergibt. Das Unter­richts­fach Wer­te und Nor­men lei­stet einen wich­ti­gen Bei­trag, um die­sen Ansprü­chen gerecht zu wer­den.

Kompetenzen

prozessbezogen

  • wahr­neh­men und beschrei­ben
  • ver­ste­hen und reflek­tie­ren
  • dis­ku­tie­ren und urtei­le

inhaltsbezogen

Jahr­gän­ge 5/6

  • Ich und mei­ne Bezie­hun­gen
  • Glück und Lebens­ge­stal­tung
  • Regeln für das Zusam­men­le­ben
  • Leben in Viel­falt
  • Aspek­te von Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Jahr­gän­ge 7/8

  • Das Ich und sei­ne sozia­len Rol­len
  • Kon­struk­ti­ver Umgang mit Kri­sen
  • Lie­be und Sexua­li­tät
  • Men­schen­rech­te und Men­schen­wür­de
  • Leben in reli­gi­ös und welt­an­schau­lich gepräg­ten Kul­tu­ren

Jahr­gän­ge 9/10

  • Ent­wick­lung und Gestal­tung von Iden­ti­tät
  • Ver­ant­wor­tung für Natur und Umwelt
  • Ethi­sche Grund­la­gen für Kon­flikt­lö­sun­gen
  • Wahr­heit und Wirk­lich­keit
  • Deu­tungs­mög­lich­kei­ten und –gren­zen von Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Jahr­gang 11

  • Indi­vi­du­um und Gesell­schaft: Recht und Gerech­tig­keit
  • Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen: Bedeu­tung und Funk­tio­nen von Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Jahr­gän­ge 12/13

  • Anthro­po­lo­gie: Spe­zi­fi­sche Dimen­si­on des Mensch­seins
  • Ethik: Nor­ma­ti­ve Ethik
  • Wahr­heit und Wirk­lich­keit: Wahr­heits­an­sprü­che
  • Lebens­ent­wür­fe: Sinn, Glück und Kri­sen­er­fah­run­gen

Stundenverteilung und Klassenarbeiten/ Klausuren

Jahr­gang Stun­den Klassenarbeiten/ Klau­su­ren
5/6 2 2
7/8 2 2
9/10 2 2
11 2 2
12/13 3 2

Leistungsfeststellung

Sek I: 30%: Klas­sen­ar­bei­ten, 70% Mit­ar­beit

Sek II: 40% Klau­su­ren, 60% Mit­ar­beit

Lehrwerk

In den Jahr­gän­gen 5 bis 10 arbei­ten wir mit den Lehr­wer­ken der Rei­he Lebens­Wert des Buch­ner Ver­la­ges. In der Ober­stu­fe arbei­ten wir mit dem Kol­leg Wer­te und Nor­men des Buch­ner Ver­la­ges.

Ein Fächerwechsel zwischen Werte und Normen und dem Fach Religion

Aus schul­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den ist ein Wech­sel von Wer­te und Nor­men zu Reli­gi­on oder auch ein Wech­sel von Reli­gi­on zu Wer­te und Nor­men nur im Halb­jahr oder am Beginn des Schul­jah­res mög­lich. Hier­für muss vier Wochen vor dem 1. Schul­tag des Halb­jah­res oder dem 1. Schul­tag des Schul­jah­res ein form­lo­ser Antrag an den Schul­lei­ter gestellt wer­den. Schü­ler im Alter von 14 Jah­ren kön­nen die­sen Antrag sel­ber stel­len, bei jün­ge­ren Schü­lern muss ein Eltern-teil den Antrag unter­schrei­ben.

Wer unterrichtet das Fach Werte & Normen?

NameKür­zelE‑Mailbes. Funk­tio­nen
Arand, Kath­le­en 👤ARDk.arand@eichsfeld-gymnasium.deFO Phi­lo­so­phie und Wer­te & Nor­men; SV-Bera­tungs­leh­re­rin
Senft, PeterSEFp.senft@eichsfeld-gymnasium.deSchuV, SV-Bera­tungs­leh­rer