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Blogbeiträge zum „Sturm auf das Kapitol“

Vor dem Hintergrund der Funktionen und der Bedeutung demokratischer Wahlen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Politik-Wirtschaft Kurse auf grundlegendem Anforderungsniveau (Jahrgang 12) mit den US-Präsidentschaftswahlen und dem „Sturm auf das Kapitol“ auseinandergesetzt.

Nachdem zentrale Informationen über die Ereignisse vom 6. Januar 2021 und ihre Hintergründe recherchiert wurden, nahmen die Schülerinnen und Schüler dazu ausgehend von den Funktionen und der Bedeutung demokratischer Wahlen Stellung. Viel Spaß beim Lesen dieser interessanten Einschätzungen!

Auf den folgenden Seiten ist jeweils ein Ergebnis aus den Kursen von Frau Khosrozadeh (PW5GN), Herrn Sohn (PW3GN) und Herrn Pelka (PW4GN) dokumentiert:

Daniel Andrecht (Jg. 13) beim Projekt „Jugend und Wirtschaft“ erfolgreich

Wer hat den Fliegenfänger erfunden? Diese Frage beantwortet Daniel Andrecht in seinem Artikel, der in der F.A.Z. veröffentlicht worden ist. Er erklärt uns darin nicht nur die Geschichte des Unternehmens, sondern führt auch aus, an welchen Produkten das Unternehmen heute forscht.

Nachgelesen werden kann der Artikel auf folgender Seite:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/aeroxon-stellt-fliegenfaenger-und-mottenfallen-her-17107384.html

Ida Obermann schreibt in der F.A.Z.

Mit Ida Obermann aus dem Jahrgang 13 konnte eine weitere Schülerin des Eichsfeld-Gymnasiums einen Artikel im Rahmen des Projekts „Jugend und Wirtschaft“ in der FAZ veröffentlichen. Nachdem bereits Liam Kohlrautz und Daniel Andrecht erfolgreich gewesen waren sowie Noah Akuscheska mit einem Einzelpreis ausgezeichnet worden war, hat nun Idas Artikel über ein Saatgutkonfettihersteller die Redakteure überzeugt.

Der Artikel kann unter folgenden Adressen gelesen werden: 

https://www.jugendundwirtschaft.de/artikel/sie-saen-nicht-und-ernten-doch/

https://www.fazschule.net/project/jugend-und-wirtschaft-2020/3457

30 Jahre Deutsche Einheit – Projekt der Deutschen Gesellschaft mit dem Gymnasium in Dingelstädt und dem EGD

30 Jahre Deutsche Einheit – Ein Online Projekt mit der Deutschen Gesellschaft

Vor genau zwanzig Jahren haben mehrere Gymnasien in der Region Eichsfeld gemeinsam eine CD-ROM erstellt, die „10 Jahre Deutsche Einheit“ hieß und in hoher Auflage produziert wurde.  Darin wurden viele Details zum Thema Mauerbau, Entwicklung der Grenze und Mauerfall zusammengetragen. Aber auch besonders die Deutsche Einheit berührte die vielen Schülerinnen und Schüler, hatten sie doch den Mauerfall und die Deutsche Einheit selbst hautnah als junge Schüler am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen hüben wie drüben mit allen Höhen und Tiefen miterlebt, denn besonders in der katholischen Enklave Eichsfeld in Nord-Thüringen und Süd-Niedersachsen hatte die Grenze ziemlich geschmerzt, war doch eine historisch gewachsene Landschaft zerschnitten worden. Heute ist die CD-ROM so gut wie nicht mehr abspielbar. Kaum noch einer hat ein CD-Laufwerk im Rechner. Der Autor zumindest nicht, nur noch zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse.

Zwanzig Jahre später lässt das Thema die Schulen in der Region Eichsfeld aber trotzdem nicht los, denn mittlerweile sind es die Kinder der Generation Einheit, die die Schulbank drücken und die Zeit vor 30 Jahren nur aus dem Geschichtsbuch und aus den lebendigen Erzählungen der Eltern und Großeltern kennen. Die Grenze wird teilweise immer noch als Wunde empfunden, wenn auch die Grenzen eher im Kopf stattfinden.

2020 hat sich Einiges geändert. Die Zeit von vor 20 oder 30 Jahren ist kaum mit der heutigen Zeit im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen zu vergleichen. Das betrifft auch die Schulen. Mittlerweile hat man auch im Eichsfeld digital mächtig aufgeholt. Unterricht findet über Zoom oder Teams statt, man verwendet Padlets, schneidet Podcasts oder schreibt Blogs zu verschiedenen Unterrichtsthemen.

Das Projekt zu „30 Jahre Deutsche Einheit“ mit der Deutschen Gesellschaft in Berlin unter der Leitung von Sebastian Rösner und dem Gymnasium Dingelstädt mit Lehrerin Franziska Herz ist u.a. coronabedingt ein rein virtuelles und digitales Projekt ohne direkten Kontakt, was die pädagogsche Arbeit nicht immer einfach macht. Hier kann man sozusagen live erleben, wie man heute Projekte zu 100 Prozent in ein digitales Format verschiebt. Dabei verschwimmen die sonst so klaren Rollenverteilungen. Wer ist dabei Lehrer oder Schüler, wer gibt vor, was geht, wer entwickelt, wer konsumiert oder lernt? Welche Formate sind gangbar und gut nutzbar, welche nicht?

Die Klasse 11a des Eichsfeld Gymnasiums in Duderstadt, die auch gleichzeitig Tablet-Klasse ist, erarbeitet zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums in Dingelstädt und externen Medienpädagogen ein digitales Produkt zum Themenbereich „30 Jahre Deutsche Einheit“. In einem Projektblog kann man die Forschritte und Ergebnisse verfolgen: https://begegnungen-deutsche-einheit.de/projektblog/  Sebastian Rösner leitet bei der Deutschen Gesellschaft e.V. den Bereich EU und Europa und koordiniert das Projekt, an dem mehrere Schulen im gesamten Bundesgebiet beteiligt sind. Siehe auch: https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/ In den nächsten Wochen werden die Produkte in Gruppenarbeit von den Schülerinnen und Schülern erstellt. Dabei erkennt man, dass alt hergebrachte Projektarbeit, bspw. an einem historischen Ort, das digitale Arbeiten (noch) nicht ersetzt. Auch die nicht vorhandene gemeinsame Arbeit „face to face“ mit den Projektpartnern macht das Projekt nicht unbedingt einfacher, aber trotzdem ziemlich spannend und interessant, denn die Formate, die man vorher selbstverständlich genutzt hat, können nicht so einfach zu einhundert Prozent verwendet werden. Und auch die Corona-Zeit darf dabei nicht unterschätzt werden, denn die Schülerinnen und Schüler sind schon ein wenig gestresst, wenn man nicht genau weiß, welches Unterrichts-Szenario irgendwann ansteht. Wird es dann ein Unterricht, der nur zum Teil zu Hause stattfindet, oder geht man wieder komplett ins Home-Schooling? Der Teil-Lockdown tut ein Übriges. Liebgewonnene Routinen gibt es also nicht mehr, neue digitale Formate werden ausprobiert und evaluiert. Ein Beispiel: Wenn auch die Schülerinnen und Schüler am EGD allgemeinhin mit Microsoft-Teams kommunizieren, machen sie es in diesem Projekt eben mit Zoom oder in einem anderen Projekt mit Webex, man bleibt flexibel. An einem Tag konferiert man mit Projektpartnern zur Berufs- und Studienwahlorientierung aus Karlsruhe, am anderen eben mit Partnern aus Berlin oder Erfurt. Auch hier bleibt man flexibel.

Man sieht also, dass das Projekt „30 Jahre Deutsche Einheit“ in vielerlei Hinsicht neues Terrain betritt und auch mit einigen neuen Aspekten und Entwicklungsparametern behaftet ist. Wir sind sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickelt!

Noah Akuscheska erhält Einzelpreis im Projekt „Jugend und Wirtschaft“

Am Donnerstag wurde Noah für seine Leistungen im Projekt „Jugend und Wirtschaft“ in Berlin ausgezeichnet. Bundesfinanzminister Olaf Scholz war als Ehrengast eingeladen und wurde im Anschluss an seine Rede von Noah und den beiden weiteren Einzelpreisträgern interviewt.

Noah hat im Projekt, das vom Bankenverband und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durchgeführt wird, drei Artikel geschrieben.

Liam Kohlrautz in der FAZ vertreten

Mit Liam Kohlrautz konnte ein weiterer Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums einen Artikel im Rahmen des Projekts „Jugend und Wirtschaft“ veröffentlichen. Nachdem bereits Noah Akuscheska, Ida Obermann und Daniel Andrecht erfolgreich waren, ist sein Artikel über einen Musikhersteller am 19.06.20 abgedruckt worden.

Der Artikel kann unter folgender Adresse gelesen werden:
https://www.fazschule.net/project/jugend-und-wirtschaft-2019/3348

Liam Kohlrautz (Jg. 12) schreibt in der F.A.Z. – Projekt „Jugend und Wirtschaft“

Mit Liam Kohlrautz konnte ein weiterer Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums einen Artikel im Rahmen des Projekts „Jugend und Wirtschaft“ veröffentlichen. Nachdem bereits Noah Akuscheska, Ida Obermann und Daniel Andrecht erfolgreich waren, ist sein Artikel über einen Musikhersteller am 19.06.20 abgedruckt worden.

Der Artikel kann unter folgender Adresse gelesen werden:
https://www.fazschule.net/project/jugend-und-wirtschaft-2019/3348

Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft

B. Schmidthorst, J. Möller, J. Stumpf

In diesen vier Kategorien mussten die Teilnehmer des Landesentscheids von Jugend debattiert die Juroren im erst kürzlich renovierten Niedersächsischen Landtag überzeugen. Dabei wurde das EGD von Herrn Stumpf und Herrn Dr. Schmidthorst als Juroren sowie von Johannes Möller (11a) als Teilnehmer in der Altersgruppe II vertreten. Zuvor nahm Johannes beim dreitägigem Regionalsieger-Seminar in Bad Nenndorf teil. Dort wurden die verschiedenen Teile der Debatte in Kleingruppen erarbeitet und trainiert, um sich für den Entscheid vorzubereiten. 

Wie auch im Regionalentscheid gab es auch im Landtag  zwei Debattendurchgänge, in denen sich die Debattanten durch das Sammeln von Punkten in den vier Kategorien für das Landesfinale qualifizieren konnten. In der Altersgruppe II ging es dabei um die Streitfragen, ob man Preise landwirtschaftlich erzeugter Produkte stärker regulieren sollte und ob die 1- und 2-Euro-Cent-Münze abgeschafft werden sollten. Johannes erreichte einen hervorragenden neunten Platz (von 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern). Landessieger wurde Tim Süße aus Stade, welcher bereits beim Regionalsieger-Seminar durch seinen hervorragenden Ausdruck auffiel und in der Finaldebatte zum Thema, ob Lehrkräften an öffentlichen Schulen das sichtbare Tragen religiöser Symbole untersagt sein sollte, überzeugen konnte. Er wird das Land Niedersachsen im Bundesentscheid vertreten.

Management Information Game bei ottobock

Ein voller Erfolg war auch in diesem Jahr das Management Information Game, dieses Mal ausgerichtet von ottobock. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, kurz BNW, war auch in diesem Jahr der Veranstalter zusammen mit dem namhaften Orthopädiehersteller und dem EGD. In diesem Jahr ging es um Hightech-Mülleimer.

Einen ausführlichen Bericht der Schülerinnen und Schüler finden sie demnächst hier.

MIG- Woche Bericht von S. Schulze, Jahrgang 10

In der Berufswelt geschnuppert

In der Woche vom 02.03. – 06.03.2020 richtete Ottobock das diesjährige Management Information Game in Duderstadt aus. 18 Schülerinnen und Schüler des EGD`s schlüpften eine Woche lang in die Rolle von Vorstandsmitgliedern einer Aktiengesellschaft.

Die Zehntklässler erhielten interessante Vorträge von unterschiedlichen Referenten lokaler Firmen/ Institute, sammelten dabei Einblicke zu verschiedenen Themen wie, „Unternehmensziele und -organisation“, „Forschung und Entwicklung“, „Marketingmanagement und Werbung“, „Aktien und Börse“ sowie „Bilanz, Erfolgsrechnung, Gewinn und Liquidität“. Des Weiteren fand eine ausführliche Werksbesichtigung statt.

Neben den täglich stattfindenden Vorträgen und MIG- Planspielrunden bereiteten die drei Gruppen eine Produktpräsentation inklusive Vertriebs- und Marketingstrategie vor. Jede Gruppe bildete ein Unternehmen / AG und verfolgte das Ziel einen Hightech Mülleimer in kürzester Zeit entstehen zu lassen.

Am Donnerstagabend fand dann die Produktpräsentation statt. Gäste/ Vertreter der lokalen Wirtschaft, der Schule sowie unsere Eltern waren hierzu eingeladen. Am Ende überzeugte die Zuhörer am meisten das Gesamtpaket der „Ecolligent“ AG.

Zum Abschluss am Freitag wurde noch eine Aktionärsversammlung abgehalten und eine ereignisreiche Woche ging zu Ende.

 

Berlin-Exkursion der Politikkurse 12

In der Zeit vom 13. bis zum 15. Februar waren die Prüflinge aus den Politik-Grundkursen von Frau Winkelvoß, Herrn Sohn und Frau Khosrozadeh, sowie die Politik-eA-Kurse von Herrn Stumpf und Frau Hülfenhaus in Berlin. Anlass waren Einladungen der Abgeordneten unseres Wahlkreises, Fritz Güntzler (CDU) und Jürgen Trittin (Grüne).

Am ersten Abend stand unter anderem politische Improcomedy auf dem Programm; Höhepunkt der Fahrt war aber der Besuch einer Plenarsitzung beim Deutschen Bundestag am darauffolgenden Tag, in der beispielsweise über die Regelungen zur zulässigen Miethöhe diskutiert wurde. In den anschließenden Gesprächen mit Herrn Güntzler und Herrn Trittin hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit und Gelegenheit, Fragen zu stellen, die die Abgeordneten stets ehrlich und humorvoll beantworteten. Danach wurde im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Haus gegessen, bevor Video-Bustour durch das politische Berlin und eine Führung durch die „Berliner Unterwelten“ auf dem Plan standen, welche beide ebenfalls sehr gut ankamen. Abschluss des Ausflugs war ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin.

Text: Lena Richter, Alexander Ebert, Max Nörthemann, Jonathan Fuchs (GA-Kurs SOH)
Bilder: privat