Naturwissenschaftliches Profil Jahrgang 8: „Lebendige Flüsse“

Vor dem Winter haben wir im Profilkurs als Übung für die Untersuchung der Ufervegetation von Fließgewässern Pflanzen analog und digital bestimmt.

Da jede Schülerin und jeder Schüler „seinen“ Bach ab Frühjahr untersuchen und die Ergebnisse dokumentieren soll, wurde die Bestimmung mit dem altbekannten „Was blüht denn da?“ und anderen Bestimmungsbüchern versucht. Schnell zeigte sich, dass jetzt nur wenige Pflanzen blühen und die Bestimmung deshalb sehr schwierig ist.

Zum Glück gibt es neue digitale Möglichkeiten:

Mit der kostenlosen App FloraIncognita oder über Google lens (Kamerasymbol) kann man Fotos, die man z.B. von Blättern oder Früchten gemacht hat, bestimmen lassen. Das funktioniert nicht nur in der Natur, sondern auch nachträglich über die Fotos in der Schule oder zu Hause im WLAN.

Eine Kontrolle über analoge Bestimmungsbücher ist selbstverständlich.

Diese digitalen Bestimmungsmöglichkeiten können auch allen anderen Naturinteressierten empfohlen werden.

Berlin-Exkursion der Leistungskurse Politik-Wirtschaft

Vom 4.-5. Juli 2022 unternahmen die EA-Kurse „Politik-Wirtschaft“ Jg. 12 von Frau Hülfenhaus und Herrn Sohn begleitet von Herrn Thustek eine Exkursion nach Berlin und Potsdam. Anlass war die Einladung der neu-gewählten Bundestagsabgeordneten Karoline Otte (B90/Die Grünen) aus dem benachbarten Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode.

Am ersten Tag unternahmen die Kurse eine politisch-historische Stadtrundfahrt auf der Spree, besuchten unter anderem das Jüdische Museum und das Futurium und lernten die Innenstadt Potsdams kennen. 

Das Highlight der Fahrt bildete allerdings der Besuch beim Deutschen Bundestag am zweiten Tag, bei dem das Gespräch mit Frau Otte im Mittelpunkt stand. Sie berichtete sehr anschaulich über ihren Arbeitsalltag, ihre Erfahrungen als sehr junge Abgeordnete (Jg. 1996), ihren politischen Werdegang und beantwortete alle weiteren Fragen der Schüler*innen. 

Den Abschluss der Fahrt bildete eine Lobbyismus-kritische Stadtführung mit lobbycontrol, bei der über die Rolle von Lobbyismus im politischen Prozess informiert und Unterrichtsinhalte vertieft wurden. 

Das sonnige Wetter an beiden Tagen rundete die sehr informative Exkursion ab! Wir kommen wieder, Berlin!

Aufführung der DS-Kurse 8+9 zum Schuljahresende: Profilabschluss DS 9 + Schuljahresabschluss DS 8

Im Juni haben die DS-Kurse von Frau König an jeweils zwei Tagen ihre diesjährigen Theaterstücke aufgeführt. Für den Kurs Jg. 9 war es der Abschluss des dreijährigen Profils Darstellendes Spiel. Er zeigte für die Schüler*innen des Jahrgangs 8 das Stück „Spotlights auf Mobbing!“, das inhaltlich wie sprachlich eng am Alter der Jugendlichen angelegt war. Das Publikum fühlte sich offensichtlich von der Thematik und der Umsetzung angesprochen, denn es herrschte aufmerksame Stille während der Aufführungen. Die Erarbeitung des Kurses zahlte sich schließlich auch aus, als das gesamte Publikum begeistert klatschte und sich im Anschluss über das zuvor gezeigte Stück unterhielt und diskutierte. Besonders herausgestochen haben bei den Aufführungen die vielen Szenen, in denen auf verschiedene Weisen die Thematik „Mobbing“ verdeutlicht wurde, und genau das packte auch die Zuschauer*innen. Mit zwei sehr gelungenen Auftritten und vielen gelernten Elementen aus dem Darstellenden Spiel kann der Kurs sich nun von seinem Profil verabschieden.

Ganz anders hingegen sieht es im Jahrgang 8 aus. Dieser DS-Kurs führte nämlich „Das Herz eines Boxers“ nach dem Drama von Lutz Hübner auf, das in diesem Schuljahr auch im Deutschunterricht gelesen wurde. Die jungen Zuschauer*innen konnten sich ohne Probleme von den Figuren begeistern lassen, welche unterschiedlicher nicht hätten sein können. Bei dem Drama handelt es sich um ein Zwei-Personen-Stück, das die Gruppe selbständig auf eines für 24 Personen umschreiben bzw. erweitern musste. Mit neuen Charakteren und ausgedachten „Einspielern“ bewies der DS-Kurs Jg. 8 seine Kreativität und stellte sich problemlos der großen Aufgabe. So kam es nicht nur zum Wechsel von Darsteller*innen nach einzelnen Szenen, sondern sogar innerhalb einer Szene. Eine kleine Herausforderung für das Publikum, das aber aufgrund der gelungenen Umsetzung keine Verständnisprobleme hatte. Spätestens nach dem Applaus und dem Grinsen der 6.-Klässler*innen sowie einer 5. Klasse wurde den DS-Schüler*innen bewusst, dass ihre ersten Aufführungen ein voller Erfolg waren.

Joline Zwingmann, 8a

Projekt „Klimagesunde Mensa“ im SportBiologischen Profil

Als „Umweltschule in Europa“ und als Schule, die sich gerne mit Themen der Gesundheit und nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzt, hat das Eichsfeld-Gymnasium mit 24 SuS des SportBiologischen Profils aus dem Jahrgang 7 am IN FORM-Projekt „Klimagesunde Mensa“ teilgenommen. Das Projekt wurde von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen DGE e.V. organisiert.

Zunächst haben die SuS sich inhaltlich mit den Themen der gesunden Ernährung, des Treibhauseffektes, der Wertschöpfungskette für Lebensmittel, dem Tierwohl sowie den Tipps zu einer gesunden und klimafreundlichen Ernährung auseinandergesetzt.

Danach haben die SuS ihr Ernährungsverhalten, ihre schuleigene Mensa sowie den schuleigenen Kiosk nach den Kriterien einer gesunden und klimafreundlichen Ernährung analysiert. Die SuS sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Mensaessen die genannten Kriterien gut erfüllt, aber von (viel zu) wenigen SuS genutzt wird, während das Angebot vom stark genutzten Kiosk die Kriterien nur in Teilen erfüllt und jeder einzelne somit sein persönliches Essverhalten überdenken sollte.

Um dem Thema der gesunden und klimafreundlichen Ernährung mehr Aufmerksamkeit zu geben, haben sich die SuS dazu entschieden, durch eine kleine Ausstellung in der Mensa den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawandel für alle Mensanutzer deutlicher zu machen. Des Weiteren wurden in einer Kochaktion mit gesunden, biologischen, regionalen und saisonalen Zutaten verschiedene Snacks als mögliche Bereicherung des Kioskangebots zubereitet. Die SuS haben festgestellt, dass gesunde und klimafreundliche Snacks auch zum Großteil sehr gut schmecken.

Fazit: Obwohl das Projekt aufgrund des persönlichen Bezugs nicht immer leicht verdaulich ist, hat es den SuS doch meistens geschmeckt, und durch die wichtige Bedeutung des Themas ist es am Eichsfeld-Gymnasium in einem künftigen SportBiologischen Profil eine Wiederholung wert.

Waldexkursionen im Jahrgang 12 in den Schulwald

Nach vier Jahren (coronabedingter) Pause finden mit allen Biologiekursen im Jahrgang 12 wieder Waldexkursionen statt. Ein wichtiger Aspekt ist die Dokumentation der Entwicklung unseres 2013 gepflanzten Schulwaldes im Damwildgehege der Heinz-Sielmann-Stiftung.

Am Montag, den 20.06. unternahmen alle beteiligten Lehrkräfte eine Vorexkursion.

Große Überraschung: am Überstieg in den Schulwald hatte eine Damwildricke ihr ca. ein Tag altes Kitz abgelegt.

Demnächst berichten wir ausführlicher von den Exkursionen.

Musicalfahrt der Concert Band zu „Wicked“ nach Hamburg

Nach dem Auftritt der Concert Band beim Innovationspreis Südniedersachsens im September 2021 kam der Wunsch auf, mit der Gage, die als Spende an den Förderverein ging, eine weitere Musicalfahrt zu finanzieren. Nachdem wir 2017 schon sehr begeistert waren vom Musical Aladdin in Hamburg, ging es dieses Mal – zusammen mit einigen SchülerInnen aus den Bläserklassen 8 und 9 – zu den Hexen von Oz: zum Musical „Wicked“.

Nach einer vergnüglichen Fahrt mit dem Bus warteten 3 Stunden tolle Musik, beeindruckende Kulissen und Kostüme sowie faszinierende Special Effects auf uns. Neben einem Wirbelsturm und Gewitter im Theater gab es schwebende Hexen und Bücher sowie einen Hexenritt über unsere Köpfe hinweg. Die Stimmen der Sänger gingen unter die Haut und die Musik – obwohl natürlich live gespielt – klang so professionell, als wäre sie vom Band. Insgesamt war es wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis, für einige SchülerInnen auch das erste Musicalerlebnis überhaupt. Vielen Dank an den Förderverein, der durch die finanzielle Unterstützung die Fahrt in dieser Weise möglich gemacht hat.

Vom Planspiel zur Energiewende: plenergy in Duderstadt

Auf geht‘s in die junge Energiewende in Duderstadt: Wir machen vom 20. Juni bis 22. Juni 2022 mit bei „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“. Die Energieagentur Region Göttingen e.V. organisiert plenergy in Kooperation mit der Stadt Duderstadt und unserer Schule. Es geht um politische Teilhabe, Klimaschutz und die lokale Energiewende.

An drei spannenden Projekttagen entwickeln rund 90 Schülerinnen und Schüler Ideen für die Energiewende vor Ort, sie sprechen mit Expertinnen sowie Experten und tauschen sich mit politisch Aktiven und Initiativen vor Ort aus. Mit dabei sind die elften Klassen unserer Schule. Im Zentrum steht ein großer Energiewende-Rat der Jugendlichen. Darin stellen sie ihre Ideen vor und stimmen darüber ab. Fünf Jugendliche dokumentieren plenergy in einem eigenen Blog: plenergy.de/duderstadt22. Schaut mal rein!

plenergy ist ein Projekt der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover, gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Die Energieagentur Region Göttingen e.V. setzt es als Kooperationspartnerin in der Region Göttingen in verschiedenen Kommunen um.

Mehr zum Projekt: plenergy.de

Mindestens so skurril wie Victor Frankenstein – Besuch des Englisch eA DOS im Theater

,,Ich weiß nicht, ob ich heute Nacht ruhig schlafen kann“- eine der unmittelbaren Reaktionen auf das Theaterstück ,,Frankenstein oder eine Frischzellenkur“ des Staatstheaters in Hannover. Am 05.05.2022 fuhr der Englisch Leistungskurs Jahrgang 12 von Frau Dossmann in die niedersächsische Hauptstadt, um eine Inszenierung von Mary Shelleys Schauerroman ,,Frankenstein“ (1816) zu schauen. Die Aufführung fand im Ballhof 1, eine Außenstelle des Staatstheaters die sich auf moderne Inszenierungen spezialisiert, statt. Mit der Regionalbahn fuhr der Kurs in Begleitung von Frau Dossmann, Frau Arend, Frau Engel und Frau Bethke nach Hannover und nach einer Wegzehrung und einigen angenehmen Gesprächen startete die Vorstellung um 19:30 Uhr.

Präsentiert wurde die Handlung von fünf jungen Schauspielern, die als Mary Shelleys Gehirnzellen einen Einblick in die Entstehung und die Idee des Romans gaben und später in verschiedenste Charaktere wechselten. Im originalen Roman wird die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Victor Frankenstein erzählt, der sich daran erprobt, aus Leichenteilen einen Menschen zusammenzusetzen und diesen Körper später durch Elektrizität zum Leben zu erwecken, woraus ein unkontrollierbares Monster entsteht. Zentrale Themen sind also das Verhältnis von Schöpfer und Schöpfung sowie die Verantwortung und Ethik der Wissenschaft. Dieser Gedanke fand sich auch im Theaterstück wieder – zumindest im weitesten Sinne. Hierbei wurde die Problematik auf die moderne Gesellschaft übertragen, das Verhältnis von Schöpfer und Schöpfung fand sich im Verhältnis zwischen Menschen und Planet wieder. Eine große Rolle spielte der Klimawandel, das Einstehen für die eigene Schöpfung, also auch die eigenen Kinder, und die Übertragung von Verantwortung gegenüber der Umwelt auf nachfolgende Generationen. Für den ein oder anderen Zuschauer der Vorstellung war diese Ausschmückung der ursprünglichen Idee Shelleys ein wenig ,,too much“, andere Kursteilnehmer fanden die hektische und komplexe, beinahe chaotische Vorstellung sehr beeindruckend. Eins ist auf jeden Fall klar: dieser Abend regt zum Nachdenken an. Zum einen darüber, ob man ein Fan von modernen Inszenierungen ist, zum anderen über Thematiken wie Umweltschutz, Feminismus, Veganismus und viele weitere von der Gesellschaft kritisch betrachteten Bereiche.

Egal wie die Vorstellung des Theaterstücks erlebt wurde, hatten Kurs und Lehrkräfte zusammen auf jeden Fall sehr viel Spaß auf der kleinen Reise aus dem Eichsfeld-Gymnasium und an den angeregten Gesprächen nach der Aufführung. Ausblick auf Neues: Am 25.05.22 besuchen die Deutsch Kurse des Jahrgangs 12 eine klassische Inszenierung von Heinrich Manns ,,Der Untertan“ (1918) im Deutschen Theater in Göttingen.

Kriegslyrik im Unterricht und der Ukraine Konflikt

Die Geschehnisse in der Ukraine bewegen uns alle derzeit sehr. Die Tabletklasse 11b nahm die Ereignisse im Rahmen der Beschäftigung mit dem lyrischen Motiv des Krieges zum Anlass, um die eigenen Gefühle und Gedanken in Form von Gedichten zum Ausdruck zu bringen. Vorbild waren Kriegsgedichte aus der literarischen Epoche des Expressionismus, die die Schrecken des 1. Weltkriegs verarbeiten. Hier ihre Ergebnisse:

Spectaculum belli (Hannah Nele Otto)

Gesprengt die Ketten die ihn hielten,
Er wird der Welt ein Schauspiel bieten
Und unter des roten Blutes Schein,
Läutet er den ersten Akt nun ein.

Der Vorhang hebt sich, es raschelt der Wind,
Die Welt seine Bühne, das Schauspiel beginnt.
Zwei Länder, wie Brüder, ein Hass sie entzweit,
Der eine ist gierig, zum Kriege bereit.

Die Mutter des andren, schaut erst nicht zu,
Wollt sie nicht verlieren, die zerbrechliche Ruh.
Der Sohn dagegen, ist zu allem bereit,
Will nicht unterliegen, selbst wenns ihn zerreißt.

Des Schaffers Söhne, ihr Gackern schallt weit,
Furcht und Schrecken, ihr Ziel schon erreicht.
Die Frau des Krieges setzt lächelnd dabei,
Die Dramen der Liebe, ein ewiger Schrei.

Er ist zufrieden, löst Harmonia nun ab,
Vom hohen Berge, steigt der Kriegsgott herab.
Die Schreie, die Qualen, er lebt von der Not,
Am Ende siegt nur einer, sein Verwandter der Tod.

 

(Joel von Westernhagen und Felix Wanhoff)

Menschen sterben und werden verletzt

Schulen zerbombt und Kinder zerfetzt

Das Gewehr geladen, der Panzer rollt

Die Invasion war bewusst gewollt

 

Augen voller Angst, Menschheit voller schrecken

Kinder müssen Leichen abdecken

Tote Soldaten weit und breit

Der Vater Tot, die Tochter schreit

 

Gedicht zum Ukraine-Krieg (Julia Overkamp)

Und die Menschen laufen schnell,

Junge und Alte, doch es wird nicht hell.

Getreiben vom schrecklichen Widerhall,

Der Bomben und Granaten Schall.

 

Heimat und Häuser zerstört,

Hoffnung und Menschen für immer verstört.

Rauchschwaden dort am Horizont,

Wo der Feind hat seine Front.

 

Zusammenhalt ist jetzt gefragt,

Von allen, sonst weiß keiner Rat.

Schnelle Hilfe soll es geben,

Während in Odessa die Strände beben. 

 

Über Nacht kamen die Raketen,

Die Sirenen, das Feuer und das Beben.

Widerstand ist jetzt gefragt,

Der Zivilisten Stimme verzagt.

 

Der Westen muss sich nun entscheiden,

Helfen, kämpfen oder es lassen bleiben?

Die Einheit des Westens , stark wie nie,

Will den Bären zwingen in die Knie.

 

Cocktails fliegen durch die Nacht,

Kleine Beiträge in der großen Schlacht.

Als erstes stirbt die Wahrheit im Krieg,

Gefälschte Informationen bedeuten keinen Sieg.

 

(Hannah Woitinas)

Auf dem Weg da fließt das Rote Bunt

Neben dem Geschrei aus dem Untergrund

Und er wird uns holen über kurz oder lang

Weil er dem Kopf eines Irren entsprang

 

Und die Gäule, die er mit sich zieht

Von denen niemand durch die Schleier sieht

Folgen ihm ganz ohne Zauderei

Denn es sagt: So werden des Irrens Gegner frei

 

So lässt er Flüsse schnell erspringen

Und über meines Vaters Wange rinnen

Er reißt sie und mich von ihm fort

Weit weg von des Donners Ursprungsort

 

Der Krieg (Johanna Schaberg; Vanessa Overkamp)

Aus dem Osten kommt die Gefahr daher

der Frieden hält nicht lange mehr.

Die Vergangenheit neu entfacht

jetzt wird nicht länger gelacht.

 

Immer größer wird die Angst,

doch um Frieden noch gebangt.

Mit großen Schritten kommen sie näher

und die Hoffnung schwindet immer mehr.

 

Und der Westen sich erhebt,

kämpft, dass er überlebt.

graue Länder sich entscheiden,

Auf welcher Seite sie nun bleiben.

 

Grenzen werden überwunden,

viele Menschen gezwungen.

kämpfen um leben oder Tod

Frauen und Kinder in großer Not.

 

Der Frieden in ferner Sicht,

doch am Ende des Tunnels ein Licht

die letzte Hoffnung noch nicht erlischt.

Doch ewig ein dunkler Schatten aufs Land gewischt.

 

Kriegsgedicht (Lukas Bust)

 „Sirenen heulen entlang der langen Nacht

Ein Tyrann, unter vielen, hungert nach Macht

Die Welt zahlt den Tribut mit kochendem Blut

Zurück bleibt eine Nation in Feuers Glut

 

Die Angst der Welt, es folgt, das Grande Final!

Ein Koffer, Ein Knopf, Eine Bombe, Ein Knall!

Der Pilz steigt auf, Augen weinen. Es stirbt die Welt

Es steht: Das Produkt von zu viel Macht und Geld“.

 

Text und Zusammenstellung von Julian Radzinski

Latein-Projekt im YLAB: „Der gestohlene Schatz des Kaisers“

Am 14.01.22 nahm der Lateinkurs der Klasse 7a (zusammen mit Frau Bagus) an einem Latein-Projekt im YLAB der Uni Göttingen teil. Zum Inhalt:

„Oh Grau! Dem römischen Kaiser wurde ein wertvoller Schatz gestohlen! Seine Leibgarde erhielt den Auftrag, den Schatz (lat. thesaurus) wiederzufinden. Sollte die Leibgarde erfolgreich sein, hat der Kaiser eine üppige Belohnung versprochen. Da die Leibgarde aufgrund einer Seuche unterbesetzt war, brauchte sie dringend die Hilfe der 7a!“ So machten sich die Schülerinnen und Schüler der 7a auf den Weg, um Zeugen und Verdächtige zu befragen, hörte sich auf dem Forum Romanum um, traf auf Gladiatoren, Sklaven, Wächter, den Wirt, den Händler (mercator) und seine Geliebte, ging in der Taberna Hinweisen nach, rätselte und kombinierte im Aerarium, der kaiserlichen Schatzkammer, um schließlich dem Dieb auf die Schliche zu kommen. Die Klasse war in drei Gruppen aufgeteilt, Teamarbeit war gefragt. Die Lateinschülerinnen und Schüler lernten an verschiedenen Stationen das öffentliche Leben im antiken Rom kennen, lauschten der Rede eines Senators, sammelten gemeinsam Hinweise, wer den Schatz gestohlen hat und wo er versteckt sein könnte – und das alles auf Latein! Was für ein spannender Tag, allen hat es richtig Spaß gemacht! So wurden Latein und die Antike richtig lebendig!