Digitales Lernen einen Meilenstein weiter – Prof. Hans-Georg Näder unterstützt Duderstädter Schulen – EGD mit dabei

Prof. Hans-Georg Näder ist es seit lan­gen Jah­ren ein beson­de­res Anlie­gen, die Schu­len in Duder­stadt zu unter­stüt­zen. Auf­grund der Coro­na-Kri­se hat er nun 300 iPads an die Duder­städ­ter Schu­len ver­teilt, um vie­len Schü­le­rin­nen und Schü­lern digi­ta­les Ler­nen von zu Hau­se aus zu ermög­li­chen.

„Das ist wirk­lich ein Mei­len­stein, denn so gibt es für wesent­lich mehr Schü­ler die Mög­lich­keit, im Home-Schoo­ling Unter­richts­in­hal­te zu erar­bei­ten“, sagt Stef­fen Nol­te, der für die IT im EGD zustän­dig ist. Zusam­men mit Kol­le­gin Jana Breh­mer hat er die letz­ten Tage die Pads an die Schü­ler aus­ge­ge­ben. „Zusam­men mit dem Office365-Paket und unse­rer digi­ta­len Lern­plat­form EGD-Web sind wir wirk­lich gut auf­ge­stellt,“ so Jana Breh­mer. Die nor­ma­le Ver­knüp­fung von Schu­le und Haus­ar­beit hat sich in den letz­ten Wochen mehr und mehr in den häus­li­chen Bereich ver­la­gert, was aber nach Aus­kunft der Leh­re­rin­nen und Leh­rer eigent­lich kei­ne Pro­ble­me berei­tet. Man trifft sich in digi­ta­len Lern­räu­men, lädt Datei­en hoch, schreibt Lern­zet­tel oder bear­bei­tet Auf­ga­ben, die dann bespro­chen wer­den. Aber bei man­chen Schü­lern fehl­te schlicht­weg das digi­ta­le End­ge­rät. „Man glaubt gar nicht, wie vie­le Schü­ler dann doch auf den Rech­ner der Schwe­ster oder des Vaters zurück­grei­fen müs­sen,“ so Nol­te. Da sind die iPads wirk­lich ein Geschenk, denn so kann man wesent­lich selbst­be­stimm­ter und selbst­stän­di­ger arbei­ten, und es gibt nicht so viel Streit,“ so eine Schü­le­rin bei der Aus­ga­be des iPads.

Die Schul­ge­mein­schaft des EGD bedankt sich sehr herz­lich bei sei­nem ehe­ma­li­gen Schü­ler Prof. Hans-Georg Näder für die Bereit­stel­lung der Gerä­te.

Für die Zeit der Ausgangsbeschränkungen gibt es ab heute „Mathe im April”! – Schaut rein…

Auf viel­fa­chen Wunsch wur­de in Win­des­ei­le die MiA-Son­der­edi­ti­on Mathe im April ent­wickelt. Es sol­len damit für die Zeit der Schul­schlie­ßun­gen und Aus­gangs­be­schrän­kun­gen Spaß mit Mathe ver­brei­tet und gleich­zei­tig die mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten wei­ter trai­niert wer­den. Die Web­sei­te www.mathe-im-april.de ist seit heu­te online. Dank des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums für Bil­dung und For­schung sowie der Gise­la und Erwin Sick Stif­tung ist die Anmel­dung für alle kosten­los. Spielt mit und ver­teilt die Infor­ma­tio­nen an alle Inter­es­sier­ten!

Das erwar­tet Euch:
„Mathe im April“ – Dei­ne Mathe-Chal­len­ge für die Zeit der Schul­schlie­ßun­gen – für Kin­der, Jugend­li­che und Schul­klas­sen

  • Mathe-Auf­ga­ben, die Spaß machen und zum Expe­ri­men­tie­ren ein­la­den
  • Kalen­der in zwei Alters­stu­fen: für Klas­se 4–6 und 7–9 (Früh­star­ter ab Klas­se 2, Spät­star­ter bis Klas­se 10)
  • Jeden Werk­tag eine neue Auf­ga­be: 13 Auf­ga­ben vom 6. bis 24. April (1. Auf­ga­be ab 2. April lös­bar)
  • Mit den Mathe-Wich­teln span­nen­de Anwen­dun­gen der Mathe­ma­tik im All­tag ent­decken
  • Zwei Ange­bo­te: „Dei­ne Mathe-Chal­len­ge“ und die „Klas­sen-Chal­len­ge“
  • „Mathe im Advent“-Accounts kön­nen für „Mathe im April“ benutzt wer­den

Hier geht es hin: Mathe im April 

Microsoft Office 365 am Eichsfeld-Gymnasium

Das Eichs­feld-Gym­na­si­um ist einem Rah­men­ver­trag zwi­schen dem Insti­tut für Film und Bild in Wis­sen­schaft und Unter­richt (FWU) der Bun­des­län­der und der Fir­ma Micro­soft bei­getre­ten. Daher kön­nen wir unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern eine kosten­freie Nut­zung von Micro­soft Office 365 anbie­ten.

Micro­soft Office 365 ent­hält die ver­brei­te­ten Pro­gram­me Word (Text­ver­ar­bei­tung), Power­Point (Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gramm) und Excel (Tabel­len­kal­ku­la­ti­on) sowie wei­te­re Anwen­dun­gen. Für die unter­stütz­ten Platt­for­men (Win­dows, Mac, iPho­ne, iPad, Andro­id) kann jeweils die aktu­ell­ste Ver­si­on der Soft­ware her­un­ter­ge­la­den und instal­liert wer­den. Online Ver­sio­nen der Pro­gram­me, bei denen Doku­men­te in der Micro­soft Cloud One­D­ri­ve gespei­chert wer­den, sind eben­falls ver­füg­bar.

Office 365 nutzen

Eine Anlei­tung zur Nut­zung der Dien­ste kann hier auf­ge­ru­fen wer­den:

Office 365 Anlei­tung

Wir wün­schen allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern viel Freu­de mit den neu­en Mög­lich­kei­ten.

Informationen zu den Anmeldeterminen am Eichsfeld-Gymnasium

Für den kom­men­den Jahr­gang 5: 

Vor­ab-Regi­strie­rung und Zusam­men­stel­len aller wich­ti­gen Doku­men­te im Online-Ver­fah­ren:

Hier gelan­gen Sie zur Online-Regi­strie­rung

Hin­weis: Die­se Regi­strie­rung erleich­tert Ihnen das Zusam­men­stel­len aller benö­tig­ten Doku­men­te. Die Anmel­dung fin­det an den fol­gen­den Anmel­de­ter­mi­nen im Sekre­ta­ri­at „Auf der Klap­pe” statt:

  • Diens­tag, 12.05.2020: 9 – 12 und 13 – 17 Uhr
  • Mitt­woch, 13.05.2020: 9 – 12 und 13 – 17 Uhr

Wei­ter­le­sen

Informationen zum Corona-Virus – Betreuung am EGD

Lie­be Eltern, sehr geehr­te Erzie­hungs­be­rech­tig­te,
lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler,

wie in allen gesell­schaft­li­chen Berei­chen gibt es an den Schu­len täg­lich neue Ent­wick­lun­gen im Umgang mit dem Coro­na-Virus, auf die wir schnell und fle­xi­bel reagie­ren. Mit die­sem Schrei­ben infor­mie­ren wir Sie über aktu­el­le Rege­lun­gen am Eichs­feld-Gym­na­si­um.

Gemäß dem Schrei­ben von Kul­tus­mi­ni­ster Ton­ne vom 14.03.2020, sind Schu­len zwar nicht ver­pflich­tet, für ihre Schü­le­rin­nen und Schü­ler Auf­ga­ben bereit­zu­stel­len, kön­nen dies aber tun. Am EGD nut­zen wir die digi­ta­le Platt­form EGDweb, um Ihren Kin­dern Auf­ga­ben in einem adäqua­ten Umfang zur Ver­fü­gung zu stel­len, die ihrem eige­nen Lern­fort­schritt die­nen, aber nicht bewer­tet wer­den. Die­ses schließt auch die Bereit­stel­lung von neu­em Stoff ein, der bei der spä­te­ren Wie­der­auf­nah­me des Unter­richts auf­ge­grif­fen und gefe­stigt wird.

Klas­sen­ar­bei­ten und Klau­su­ren, die in der 12., 13. und 16. Kalen­der­wo­che vor­ge­se­hen waren, wer­den auf einen spä­te­ren Zeit­punkt ver­legt. Selbst­ver­ständ­lich wer­den bei der neu­en Ter­mi­nie­rung alle recht­li­chen Vor­ga­ben, wie z. B. die Beschrän­kung auf eine Klas­sen­ar­beit pro Tag und drei pro Woche, berück­sich­tigt. Es ver­steht sich von selbst, dass wäh­rend der Betreu­ungs­zeit zur Zeit des Schul­aus­falls kei­ne Klas­sen­ar­bei­ten geschrie­ben oder nach­ge­schrie­ben wer­den. Bit­te beach­ten Sie den bereits ange­pass­ten Klau­su­ren­plan für den Jahr­gang 12, der allen ent­spre­chen­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern zuge­gan­gen ist.

Falls Ihr Kind an der Betreu­ung wäh­rend des Unter­richts­aus­falls teil­neh­men wird, bit­ten wir Sie, den Lauf­zet­tel (sie­he unten) aus­zu­drucken, aus­zu­fül­len und Ihrem Kind mit­zu­ge­ben. Dies erleich­tert unse­re Pla­nun­gen für die Betreu­ungs­zeit erheb­lich. Auch in den Oster­fe­ri­en wird eine Betreu­ung mög­lich sein.
Bit­te haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass im Sin­ne der Kon­takt­re­du­zie­rung auch Bera­tungs­ge­sprä­che mit Erzie­hungs­be­rech­tig­ten mög­lichst nicht in der Schu­le statt­fin­den, son­dern tele­fo­nisch oder per E‑Mail erfol­gen sol­len.

Auf­grund der vor­aus­sicht­li­chen dyna­mi­schen Ent­wick­lung der Lage bit­ten wir Sie, regel­mä­ßig die Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Home­page zur Kennt­nis zu neh­men. Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sowie Schü­le­rin­nen und Schü­ler soll­ten ein­mal täg­lich Ihre E‑Mails abzu­ru­fen. Bit­te sehen Sie mög­lichst von Nach­fra­gen ab.

Wir bedan­ken uns für Ihre Mit­wir­kung und Ihr Ver­ständ­nis.

Blei­ben Sie gesund und gelas­sen!

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Tho­mas Neben­führ, OStD
Schul­lei­ter

Bit­te beach­ten Sie nach Mög­lich­keit den Lauf­zet­tel:

Lauf­zet­tel Coro­na­vi­rus

Hier erhal­ten Sie den aktua­li­sier­ten Klau­su­ren­plan:

Klausurenplan_12.2_C

Hier lesen Sie den Brief an die nds. Lehr­kräf­te und Schul­lei­tun­gen:

Brief_an_Lehrkr_fte_und_Schulleitung (1)

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformationen-zu-covid-19-corona-185558.html

Wir ver­su­chen die Sei­ten unbe­dingt aktu­ell zu hal­ten.

Wie umgehen mit der Zeit? Dipl. Psych. Adelheid Kurth gibt Ratschläge

Stand: 20. März 2020

Lie­be Eltern, sehr geehr­te Erzie­hungs­be­rech­tig­te,
lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler,

wir geben Ihnen heu­te einen Brief unse­rer zustän­di­gen Schul­psy­cho­lo­gin, Adel­heid Kurth, wie­der und bit­ten um Beach­tung. Blei­ben Sie gesund,

Ihr Tho­mas Neben­führ, OStD

Schul­lei­ter

Lie­be Eltern, wir alle erle­ben gera­de eine außer­ge­wöhn­li­che Situa­ti­on, die nie­mand sich vor­her hät­te vor­stel­len kön­nen. Unser gewohn­ter All­tag und der Ihrer Kin­der ver­än­dert sich im Moment radi­kal. Vie­le Men­schen, bestimmt auch vie­le Kin­der und Jugend­li­che, sind wahr­schein­lich durch die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zur Kon­trol­le der welt­wei­ten Pan­de­mie ver­un­si­chert und füh­len sich mög­li­cher­wei­se ver­äng­stigt oder bedroht. Sie als erzie­hungs­ver­ant­wort­li­che Erwach­se­ne sind die­je­ni­gen, die im Moment ent­schei­dend zum Sicher­heits­ge­fühl und zum Wohl­erge­hen ihrer Kin­der bei­tra­gen kön­nen. Was kön­nen Sie tun, um ihre Kin­der zu unter­stüt­zen?

1. Informationen

Nicht nur wir Erwach­se­nen, auch die Kin­der und Jugend­li­chen haben im Moment vie­le Fra­gen. Das ist nor­mal. Wir Men­schen sind nicht so gut dar­in, mit Unklar­heit umzu­ge­hen. Die Gedan­ken begin­nen zu krei­sen. Wir fan­gen an zu grü­beln und uns Sor­gen zu machen. Infor­ma­tio­nen geben uns Sicher­heit. Kin­der kön­nen sich noch nicht vor­stel­len, was ein Virus ist und woher es kommt. Sie fra­gen sich, ob sie sel­ber oder ihre Fami­lie davon betrof­fen sind, wann die Schu­le wie­der anfängt, woher die Krank­heit kommt oder war­um die Groß­el­tern nicht besucht wer­den sol­len… Sei­en Sie für die Fra­gen ihres Kin­des auf­merk­sam und neh­men Sie sich Zeit, sie sach­lich und kind­ge­recht zu beant­wor­ten. Kla­re Infor­ma­tio­nen ver­rin­gern Grü­beln und Sor­gen und wir­ken Äng­sten ent­ge­gen. Eine gute Idee kann es z.B. sein, mit ihrem Kind zusam­men die Kin­der­nach­rich­ten im Fern­se­hen zu schau­en. Dort wer­den Kin­der sehr gut und ange­mes­sen infor­miert. Von zum Teil beun­ru­hi­gen­den Infor­ma­tio­nen aus dem Fern­se­hen oder dem Inter­net, die Kin­der nicht ein­ord­nen kön­nen, soll­ten Sie ihr Kind sorg­fäl­tig schüt­zen.

2. Struktur

Unver­hofft schul­freie Zeit ist für Schüler*innen zunächst etwas Posi­ti­ves. Schu­le ist aber auch ein Ort, der dem Leben von Kin­dern und Jugend­li­chen kla­re Ori­en­tie­rung und Struk­tur gibt. Halt und Sicher­heit sind in Zei­ten, in denen wir uns unsi­cher füh­len, beson­ders wich­tig. Geben Sie ihrem Kind Sicher­heit, indem sie die schul­frei­en Wochen gemein­sam pla­nen. Erhal­ten Sie so viel Nor­ma­li­tät, wie mög­lich, zum Bei­spiel, indem Sie ihre gewohn­ten Schlafens‑, Essens- und Auf­steh­zei­ten bei­be­hal­ten. Ent­wer­fen Sie mit ihren Kin­dern zusam­men einen Tages­plan, an den sich alle hal­ten. Las­sen Sie ihre Kin­der gleich­be­rech­tigt Vor­schlä­ge machen. Pla­nen Sie Ruhe- und Akti­vi­täts­pha­sen ein. Ver­tei­len Sie die Pflich­ten und Auf­ga­ben gerecht. Auf­ga­ben zu über­neh­men kann Kin­dern das gute Gefühl geben, wich­tig zu sein! Bau­en Sie auch eine schu­li­sche Übungs­zeit mit ein, aber stel­len Sie Ihre Erwar­tun­gen hier ruhig etwas zurück. Ein biss­chen zu schaf­fen, reicht im Moment aus. Struk­tu­rie­ren Sie die Medi­en­zei­ten ihrer Kin­der. Tref­fen sie hier­für kla­re Abspra­chen. Pla­nen Sie auch Spiel­zei­ten als wich­ti­gen „Pro­gramm­punkt“ mit ein. Wenn sie zusam­men eine gute Tages­struk­tur gestal­tet haben, bleibt weni­ger Zeit für Sor­gen und Grü­be­lei­en, eben­so für Lan­ge­wei­le.

3. Zusammen sein

Schu­le ist ein Ort, wo Kin­der und Jugend­li­che ihre Kon­tak­te pfle­gen. Gera­de der Kon­takt zu Freund*innen und wich­ti­gen Bezugs­per­so­nen soll nun in den näch­sten Wochen ein­ge­schränkt wer­den. Ihr Kind erlebt viel­leicht des­halb gera­de einen Ver­lust posi­ti­ver All­tags­er­leb­nis­se. Vie­le Kin­der reagie­ren in sol­chen Situa­tio­nen trau­rig oder auch schlecht gelaunt, gelang­weilt, unru­hig oder gereizt. Auch das ist in einer unge­wöhn­li­chen Situa­ti­on nor­mal. Ihr Kind ist im Moment viel­leicht noch mehr als sonst auf Sicher­heit in den Bezie­hun­gen zu den nahen Ange­hö­ri­gen ange­wie­sen. Sei­en sie als Eltern prä­sent und emo­tio­nal erreich­bar für ihr Kind, indem sie ihm zuhö­ren, Ver­ständ­nis zei­gen und sei­ne Bedürf­nis­se beach­ten. Hal­ten Sie zusam­men und geben ihrem Kind das Gefühl: „Wir sind bedin­gungs­los für Dich da, wir freu­en uns über gemein­sa­me Zeit mit Dir.“ Kon­takt zu wich­ti­gen Bezugs­per­so­nen kön­nen Sie im Moment durch Tele­fon oder soci­al media auf­recht­erhal­ten. Wenn man plötz­lich viel mehr Zeit als sonst gemein­sam ver­bringt, kommt es mög­li­cher­wei­se auch ver­mehrt zu Kon­flik­ten. Auch das ist nor­mal. Es kann hilf­reich sein, sich dar­auf ein­zu­stel­len. Set­zen Sie Prio­ri­tä­ten: Viel­leicht gelingt es Ihnen, schwie­ri­ge Situa­tio­nen zu dees­ka­lie­ren, indem sie ein­mal durch­at­men und erst reagie­ren, wenn Sie sich beru­higt haben. Viel­leicht ist es mög­lich, Zank und Strei­te­rei­en, die nicht all­zu wich­tig sind, ein­fach ein­mal zu ver­ta­gen? Hal­ten Sie zusam­men, indem Sie sich mit ande­ren Eltern, Nach­barn und Freun­den aus­tau­schen und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen.

4. Akzeptanz

Angst und Unsi­cher­heit sind nor­ma­le Reak­tio­nen auf eine außer­ge­wöhn­li­che Situa­ti­on. Wir Erwach­se­nen kön­nen unse­ren Kin­dern Sicher­heit ver­mit­teln, wenn wir sel­ber mög­lichst klar, ruhig, ver­nünf­tig und gelas­sen sind. Das fällt nicht immer leicht. Inve­stie­ren Sie sel­ber auch Zeit und Ener­gie in ihr eige­nes Wohl­erge­hen und ihre eige­ne Sta­bi­li­tät. Je siche­rer Sie sich sel­ber füh­len, desto leich­ter wird es auch ihr Kind haben, ver­trau­ens­voll in die Zukunft zu sehen und die Situa­ti­on so zu akzep­tie­ren, wie sie ist. Neh­men Sie alle, auch die pro­ble­ma­ti­schen Gefüh­le ihres Kin­des ernst, indem Sie dem Kind zei­gen, dass sie die Gefüh­le gehört und ver­stan­den haben. Akzep­tie­ren Sie die Situa­ti­on so, wie sie ist und ver­su­chen Sie nicht, dem Kind sei­ne Äng­ste oder Sor­gen aus­zu­re­den. Zei­gen Sie statt­des­sen Ver­ständ­nis für die Gefüh­le ihres Kin­des, ohne sie unnö­tig zu dra­ma­ti­sie­ren. Ver­su­chen sie gelas­sen und ein­fühl­sam zuzu­hö­ren. Sie kön­nen zusam­men über­le­gen, was kon­kret hel­fen könn­te, was Sie und ihr Kind tun könn­ten, damit es ihm mög­lichst gut geht. Kri­sen ber­gen oft Chan­cen, an die man ohne sie nie gedacht hät­te. Suchen Sie gemein­sam das Gute in der Situa­ti­on und ver­su­chen Sie, trotz Bela­stun­gen, sich Posi­ti­ves vor Augen zu füh­ren. Sei­en sie gedul­dig mit ihrem Kind und mit sich sel­ber.

5. Sport und Bewegung

Kin­der brau­chen Bewe­gung! Sich im Kör­per wohl zu füh­len ist wich­tig für die psy­chi­sche Gesund­heit. Bewe­gung und Sport redu­zie­ren Stress, hel­fen gegen Lan­ge­wei­le, machen Spaß, ver­min­dern Sor­gen und kön­nen gegen Depres­sio­nen schüt­zen. Im Moment fal­len übli­che Mög­lich­kei­ten für Bewe­gung weg, so dass Fami­li­en gefor­dert sind, krea­tiv zu wer­den. Wer Mög­lich­kei­ten hat, drau­ßen zu sein oder sich in der Natur auf­zu­hal­ten, soll­te die­se nut­zen. Auch in der Woh­nung kann man sich eini­ges ein­fal­len las­sen. Erin­nern sie sich an die eige­ne Kind­heit: Spie­len sie Ver­stecken oder machen sie Gym­na­stik oder den­ken Sie sich klei­ne Geschick­lich­keits­spie­le aus. Hier­zu gibt es im Moment vie­le lusti­ge Anre­gun­gen in den Medi­en. Was unse­rem Kör­per und unse­rer See­le auch gut tut: Das Lieb­lings­es­sen zube­rei­ten, ein Bad neh­men, einen Pur­zel­baum machen, es sich gemüt­lich machen, in der Son­ne sit­zen, genü­gend schla­fen…

6. Spiel und Spaß

So ernst die Lage auch sein mag: Nie­man­dem nutzt es, dau­er­haft Trüb­sal zu bla­sen. Bemü­hen Sie sich, Ihrem Kind Zuver­sicht und Hoff­nung zu ver­mit­teln, indem Sie nach Mög­lich­kei­ten und Quel­len von Freu­de und Genuss suchen. Hat Ihr Kind beson­de­re Inter­es­sen, Hob­bies, ist es gern krea­tiv? För­dern Sie die­se Akti­vi­tä­ten. Der All­tag birgt vie­le Mög­lich­kei­ten, gemein­sam etwas zu tun. Nut­zen Sie die posi­ti­ven Sei­ten der Lage. Über­le­gen Sie, was man alles zu Hau­se unter­neh­men kann. Backen Sie z.B. Kuchen oder spie­len Sie Gesell­schafts­spie­le. Zei­gen Sie Inter­es­se für die Medi­en ihres Kin­des. Das ver­mit­telt ihrem Kind einer­seits Ihr auf­rich­ti­ges Inter­es­se, ande­rer­seits haben Sie auch einen Ein­druck, womit ihr Kind beschäf­tigt ist. Las­sen Sie es damit mög­lichst nicht allein.

7. Etwas sinnvolles tun, Engagement

Alle Maß­nah­men, die unse­re Bewe­gungs­frei­heit ein­schrän­ken, die­nen dem Schutz von beson­ders gefähr­de­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pen. Das ist eine posi­ti­ve gemein­schaft­li­che Akti­vi­tät unse­re Gesell­schaft und in vie­len Län­dern der Welt. Auch dort sind Fami­li­en und Kin­der betrof­fen. Es tut gut, etwas für ande­re zu tun, etwas tun zu kön­nen, wor­in wir einen Sinn sehen kön­nen und das uns das Gefühl gibt, wich­tig zu sein. Das schafft Ver­trau­en und Zuver­sicht. Auch klei­ne­re Kin­der kön­nen die­sen Soli­da­ri­täts­ge­dan­ken ver­ste­hen und stolz auf ihre Mit­hil­fe sein. Sich mit ande­ren posi­tiv ver­bun­den zu füh­len stärkt unser psy­chi­sches Wohl­be­fin­den. Spre­chen Sie mit ihrem Kind dar­über und tei­len sie die­sen posi­ti­ven Gemein­schafts­sinn mit­ein­an­der. Viel­leicht kön­nen Sie auch zusam­men hel­fen: Haben Sie älte­re oder kran­ke Nach­barn, für die sie mit ihrem Kind ein­kau­fen kön­nen? Möch­te Ihr Kind viel­leicht eine Post­kar­te an Oma schrei­ben? Gemein­sa­me Wer­te machen uns stark und stär­ken das Selbst­be­wusst­sein ihres Kin­des. Wen­den Sie sich auch im Rah­men der Coro­na-Kri­se bei psy­chi­schen Bela­stun­gen oder Schwie­rig­kei­ten im Zusam­men­hang mit schu­li­schen Fra­ge­stel­lun­gen ger­ne an die schul­psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Adel­heid Kurth, Dipl.-Psychologin

Schul­psy­cho­lo­gi­sche Dezer­nen­tin

Daniel Andrecht (Jg. 12) schreibt in der F.A.Z. – Projekt „Jugend und Wirtschaft”

Mit Dani­el And­recht konn­te ein wei­te­rer Schü­ler des Eichs­feld-Gym­na­si­ums einen Arti­kel im Rah­men des Pro­jekts „Jugend und Wirt­schaft” ver­öf­fent­li­chen. Nach­dem bereits Noah Aku­sches­ka und Ida Ober­mann erfolg­reich waren, ist sein Arti­kel über einen Pfer­de­an­hän­ger­her­stel­ler aus Nie­der­sach­sen am 20.03.20 abge­druckt wor­den.

Der Arti­kel kann unter fol­gen­der Adres­se gele­sen wer­den:
https://www.fazschule.net/index/download/asset_id/4578

Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft

B. Schmidthorst, J. Möl­ler, J. Stumpf

In die­sen vier Kate­go­ri­en muss­ten die Teil­neh­mer des Lan­des­ent­scheids von Jugend debat­tiert die Juro­ren im erst kürz­lich reno­vier­ten Nie­der­säch­si­schen Land­tag über­zeu­gen. Dabei wur­de das EGD von Herrn Stumpf und Herrn Dr. Schmidthorst als Juro­ren sowie von Johan­nes Möl­ler (11a) als Teil­neh­mer in der Alters­grup­pe II ver­tre­ten. Zuvor nahm Johan­nes beim drei­tä­gi­gem Regio­nal­sie­ger-Semi­nar in Bad Nenn­dorf teil. Dort wur­den die ver­schie­de­nen Tei­le der Debat­te in Klein­grup­pen erar­bei­tet und trai­niert, um sich für den Ent­scheid vor­zu­be­rei­ten. 

Wie auch im Regio­nal­ent­scheid gab es auch im Land­tag zwei Debat­ten­durch­gän­ge, in denen sich die Debat­tan­ten durch das Sam­meln von Punk­ten in den vier Kate­go­ri­en für das Lan­des­fi­na­le qua­li­fi­zie­ren konn­ten. In der Alters­grup­pe II ging es dabei um die Streit­fra­gen, ob man Prei­se land­wirt­schaft­lich erzeug­ter Pro­duk­te stär­ker regu­lie­ren soll­te und ob die 1- und 2‑Eu­ro-Cent-Mün­ze abge­schafft wer­den soll­ten. Johan­nes erreich­te einen her­vor­ra­gen­den neun­ten Platz (von 28 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern). Lan­des­sie­ger wur­de Tim Süße aus Sta­de, wel­cher bereits beim Regio­nal­sie­ger-Semi­nar durch sei­nen her­vor­ra­gen­den Aus­druck auf­fiel und in der Final­de­bat­te zum The­ma, ob Lehr­kräf­ten an öffent­li­chen Schu­len das sicht­ba­re Tra­gen reli­giö­ser Sym­bo­le unter­sagt sein soll­te, über­zeu­gen konn­te. Er wird das Land Nie­der­sach­sen im Bun­des­ent­scheid ver­tre­ten.

MITMACH-Aktion

Kennst du den Ori­ga­mi-Kra­nich? Jetzt ist die rich­ti­ge Zeit, ihn ken­nen zu ler­nen.

Mach mit bei der Akti­on: Fal­te einen Kra­nich für jeden, den du kennst!

Mit­mach Akti­on Kra­nich

Falt­an­lei­tung Ori­ga­miKra­nich

Schüler helfen…

Bei aller Vor­sicht in Zei­ten des Coro­na-Virus ver­su­chen Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schu­le zu hel­fen. Bit­te beach­ten Sie den Post unten:

Blei­ben Sie gesund.