150 Jahre – 150 km mit dem Fahrrad durchs Eichsfeld
Bei unserer ersten Tour fuhren wir durch mehrere Dörfer des Untereichsfelds. In Rollshausen schauten wir uns den Steinkreis an, ein lokales Flurdenkmal. Weiter ging es nach Gieboldehausen zum modernen Pumptrack, der vom Velo ClubLandessportbundClub, Landessportbund, Landkreis Göttingen und mit Hilfe von Eu Mitteln in Duderstadt gesponsert wurde, wo wir richtig Spaß hatten. Anschließend erreichten wir Krebeck den geodätischen Mittelpunkt Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung 1990 berechnete das Deutsche Geodätische Forschungsinstitut diesen Punkt, ein Gedenkstein erinnert daran. Nach einer Pause auf einem Bauernhof kehrten wir zum Eichsfeld-Gymnasium zurück.
Tour 2 = 40km
Unsere zweite Tour führte uns zunächst zum West-Östlichen Tor. Dieses Kunstwerk aus zwei Eichenstämmen wurde 2002 von Michail Gorbatschow eingeweiht und symbolisiert die deutsche Wiedervereinigung direkt am ehemaligen Grenzstreifen (Grünes Band). Weiter ging es zur Wehnder Warte, einem historischen Wachturm aus dem 15. Jahrhundert, der einst die Stadt Duderstadt und die Burg Bodenstein sicherte. Von dort fuhren wir nach Steinbach zur Milchtankstelle mit einem steilen Berg davor. Nach einer Pause mit leckerem Eis ging es auf den anstrengenden, aber schönen Heimweg bei viel Sonnenschein.
Tour 3 = 40km
Am dritten Tag war es morgens noch bewölkt, blieb aber trocken. Richtung Böseckendorf nahm ein Teil von uns eine kleine Extrarunde und fand in Neuendorf wieder zur Gruppe. Nach einer Pause in Böseckendorf ging es unerwartet quer durch den Wald, was für uns bedeutete, dass wir nicht durch den Wald fahren konnten, sondern über die Baumstämme unsere Fahrräder schieben mussten.
Böseckendorf ist durch die größte Massenflucht über die innerdeutsche Grenze bekannt wurde. In der Nacht zum 3. Oktober flohen 53 Einwohner (fast die Hälfte des Dorfes) gemeinsam in den Westen. Eine weitere Flucht von 13 Personen folgte 1963. Der Ort lag direkt im Sperrgebiet der DDR. Dort haben wir das Denkmal Ende Immingerode besucht.
Anschließend besuchten wir mit dem Fahrrad die Nesselröder Warte. Diese gehört zu den mittelalterlichen Wachtürmen, die im 14. Jahrhundert um Duderstadt herum errichtet wurden, um die Stadt und die Grenze des kurmainzischen Eichsfelds zu schützen. Oben machten wir Pause, bevor wir den Rückweg antraten. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6seckendorf)
Tour 4 = 25 + 3 km 😉
Die vierte und letzte Route unseres Projekts startete an der Heinz-Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen. Die Stiftung wurde 1994 vom bekannten Naturfilmer Heinz Sielmann gegründet und setzt sich für Natur- und Artenschutz sowie Umweltbildung ein. Von dort ging es hoch zum Sonnenstein (485 m). Oben genossen wir die Aussicht von der 2017 eröffneten Glasplattform (Skywalk) und ein Eis vom Automaten. Der Ausblick über das Eichsfeld, den Harz und die Goldene Mark war beeindruckend. Anschließend fuhren wir rasant bergab Richtung Wildunger Teich und weiter über Ecklingerode nach Duderstadt. 
Erstellt von Max Zöpfgen, Matilda Klingebiel, Hannan Haj, Melina Bock (Projektwoche 2026)







