Fundamentale Ideen des Faches Informatik (niedersächsische Rahmenrichtlinien)

Informatik ist die Wissenschaft, die systematisch Prozesse der Informationsverarbeitung untersucht, und zwar ihrer Struktur nach und im Hinblick auf ihre Realisierung mit Hilfe von Computern. Sie hat sich zu einer Grundlagendisziplin entwickelt, die auch auf andere Wissenschaften ausstrahlt. Die Verwendung von Computern in fast allen Wissenschaften, in der Technik, in der Wirtschaft und in der Verwaltung hat für alle Anwendungsgebiete neue Dimensionen eröffnet. Der Computereinsatz erhält einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Scratcher_an_eTafel.jpg (Public Domain)

Ausgehend von dieser allgemeinen Beschreibung und dem Bildungsauftrag der Schule, Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung von Lebenssituationen vorzubereiten, muss der Informatikunterricht sich schwerpunktmäßig mit der Anwendung und dem prinzipiellen Aufbau von Hard- und Softwaresystemen sowie den Auswirkungen ihrer Nutzung auseinandersetzen.

Die Auswahl treffender Unterrichtsbeispiele hat so zu erfolgen, dass sie einerseits die Möglichkeiten und Grenzen der Informationsverarbeitung mit Hilfe von Computern verdeutlichen, andererseits von den Schülerinnen und Schülern auch ohne vertiefte Kenntnis der allgemeinen Theorie verstanden werden. Der Informatikunterricht muss daher diejenigen fundamentalen Ideen vermitteln, die sich als grundlegende Begriffe, Prinzipien und Denkweisen der Informatik auf gymnasialem Niveau mit Hilfe geeigneter, praxisorientierter beispiele unterrichten lassen.

Wer unterrichtet das Fach Informatik?