Sehen und gesehen werden…

So lang­sam wer­den die Tage wie­der kür­zer und der Schul­weg wird mor­gens wie­der vor dem Son­nen­auf­gang zurück­ge­legt. Höch­ste Zeit, dar­auf zu ach­ten, dass man unter­wegs gese­hen wird! Bei Däm­me­rung, Dun­kel­heit und schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen ver­rin­gert sich die Seh­schär­fe des Men­schen um bis zu 80%. Damit man nicht über­se­hen wird, hel­fen reflek­tie­ren­de Mate­ria­li­en fürs Fahr­rad (Rei­fen, Fel­gen, Spei­chen, Sat­tel, Schutz­ble­che), zum Über­hän­gen über die Klei­dung (Warn­we­sten, Leucht­tra­pe­ze, Snap­bän­der) oder zum Auf­nä­hen oder Auf­kle­ben sowie auch beleuch­te­te Fahr­rad­hel­me. Für Rad­fah­rer beson­der wich­tig: der Fahr­rad-Check nach StVZO zum The­ma Licht! Dies alles muss am Fahr­rad vor­han­den sein und funk­tio­nie­ren: Schein­wer­fer, Rück­licht, Dyna­mo (oder stra­ßen­zu­ge­las­se­ne Akku-Beleuch­tung), Front- und Rück­strah­ler-Reflek­to­ren, Reflex­strei­fen oder Spei­chen­rück­strah­ler (2 pro Rad), Pedal­re­flek­to­ren, Klin­gel. Dann nicht ver­ges­sen, das Licht anzu­schal­ten…

Hier sind beson­ders auch die Eltern in der Ver­ant­wor­tung, die dar­auf ach­ten müs­sen, dass Ihr Kind sicher mit dem ver­kehrs­tüch­ti­gen Rad zur Schu­le kommt.

Fehlt etwas oder funk­tio­niert nicht, kann es teu­er wer­den, wenn die Poli­zei kon­trol­liert: Min­de­stens 20 € bei feh­len­der oder nicht funk­tio­nie­ren­der Beleuch­tung. Wenn ande­re durch die feh­len­de Beleuch­tung gefähr­det wer­den, kostet es schon 25 €. Und wenn man in einen Unfall ver­wickelt wird, zahlt man direkt 35 €!

(Quel­le: www.agfs-nrw.de; „Nur Arm­leuch­ter fah­ren ohne Licht”)