Politik-Grundkurs Prüflinge auf Exkursion in Berlin

Die Prüflinge der Politik-Grundkurse von Herrn Stumpf und Frau Hülfenhaus unternahmen gemeinsam eine Exkursion nach Berlin. Ziel der Fahrt war es, politische Prozesse nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern sie auch direkt vor Ort zu erleben.

Am Mittwoch begann unsere Reise mit einem ausgefallenen ICE. Dies sollte uns jedoch nicht aufhalten. In Berlin angekommen, startete unser Aufenthalt mit einer Stadtführung. Dabei wurden uns vor allem viele Orte gezeigt, die nicht zu den typischen touristischen Sehenswürdigkeiten gehören. So konnten wir die Stadt aus einer etwas anderen Perspektive kennenlernen und gleichzeitig viel über ihre Geschichte und politische Bedeutung erfahren.
Am Abend besichtigten wir dann gemeinsam mit unseren Lehrkräften das Brandenburger Tor. Das bekannte Wahrzeichen der Stadt einmal selbst zu sehen, war für viele von uns ein besonderes Erlebnis und ein schöner Abschluss des ersten Tages.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Bundespolitik. Wir besuchten den Bundestag und konnten dort eine Plenardebatte zum Thema Grundsicherung verfolgen. Die Diskussion war sehr lebhaft und teilweise auch emotional, sodass wir einen guten Eindruck davon bekamen, wie politische Debatten im Parlament tatsächlich ablaufen. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, mit der Bundestagsabgeordneten Karoline Otte von der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu sprechen. Sie beantwortete unsere Fragen zu ihrem Alltag als Abgeordnete sowie zu ihren Aufgaben und Pflichten im Bundestag. Besonders interessant war es zu hören, wie vielseitig und arbeitsintensiv ihre Tätigkeit ist.

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes. Von dort aus hatten wir einen beeindruckenden Blick über die Stadt und konnten gleichzeitig mehr über die Architektur und die symbolische Bedeutung der gläsernen Kuppel erfahren. Zum Abschluss unseres Besuchs gingen wir in die Kantine des Paul-Löbe-Haus, in der wir gemeinsam zu Mittag aßen. Nach zwei erlebnisreichen Tagen machten wir uns wieder auf
den Rückweg.

Die Exkursion war für uns eine spannende Erfahrung, da wir Politik einmal aus nächster Nähe erleben konnten und viele Einblicke in die Arbeit im Bundestag bekommen haben.

 

Berlinexkursion des Politik-Leistungskurses

Unsere Exkursion nach Berlin hat uns viele Einblicke in Politik, Medien und gesellschaftliche Themen gegeben. Während unseres Aufenthalts haben wir verschiedene wichtige Orte besucht, darunter den Bundestag, das ZDF und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Dabei konnten wir mehr darüber lernen, wie politische Entscheidungen getroffen werden, welche Rolle Medien in der Demokratie spielen und vor welchen Herausforderungen unsere Gesellschaft steht. Außerdem haben wir bei einer nachhaltigen Stadtführung mehr über aktuelle Probleme wie steigende Mieten, Gentrifizierung und Wohnungsnot in Berlin erfahren. In diesem Beitrag berichten wir über unsere Eindrücke, Erlebnisse und das Wissen, das wir bei den verschiedenen Stationen unserer Berlinfahrt gesammelt haben.

Berlin ist eine Stadt im ständigen Wandel. Besonders auf dem Wohnungsmarkt zeigen sich große Veränderungen durch steigende Mieten, Wohnungsmangel und die zunehmende Gentrifizierung, die viele Stadtteile prägt. Während unserer nachhaltigen Stadtführung haben wir uns mit den Ursachen dieser Entwicklungen beschäftigt. Dabei haben wir nicht nur die heutige Situation betrachtet, sondern auch einen Blick in die Vergangenheit geworfen: von der Wohnpolitik in der DDR über die Privatisierungen nach der Wiedervereinigung bis hin zu aktuellen Konflikten zwischen Investoren, Bewohnern und Hausbesetzern. Diese Entwicklungen zeigen, wie stark wirtschaftliche Interessen, politische Entscheidungen und soziale Fragen miteinander verbunden sind.

Unser Besuch beim ZDF hat uns verdeutlicht, wie wichtig Medien für die Aufrechterhaltung der Demokratie sind. Wir haben erfahren, dass eine gute Berichterstattung intensive Teamarbeit und eine genaue Budgetplanung erfordert, um die Qualität zu sichern. Bei der Themenwahl orientiert sich das ZDF an der Aktualität, wobei politisch und gesellschaftlich relevante Inhalte in Krisenzeiten wichtiger sind als Unterhaltung. Wir haben gelernt, dass das ZDF durch moderne Mediatheken den digitalen Wandel aktiv nutzt und so alle Zielgruppen erreicht. Gesetzliche Regeln schützen die Unabhängigkeit, und bei Fehlern wird auf transparente Richtigstellungen gesetzt. Für das ZDF bietet die Internetbildung zudem eine große Chance für junge Menschen, sich aktiv an politischen Prozessen zu beteiligen und durch eine aktive Nutzung und Verbesserung der Mediatheken mehr Informationen zu verbreiten.

Beim Besuch des Bundestages ist uns vor allem aufgefallen, wie die politischen Akteure, also die Parteien mit ihren jeweiligen Abgeordneten, ihre Aufgaben und Einflussmöglichkeiten beziehungsweise Partizipationsmöglichkeiten genutzt haben. Hierbei wurde deutlich, wie sie ihre Interessen durch Reden verdeutlicht haben und in welchem Ausmaß die Opposition die Gesetzesvorschläge hinterfragt oder auch teilweise Alternativvorschläge, zum Beispiel durch Zwischenrufe und Reden, äußert. Auch die Einflussmöglichkeiten wurden vor allem am Ende dieser dritten Lesung deutlich, bei der wir auch die namentliche Abstimmung mitverfolgen konnten. Dieser Besuch hat uns vor allem die verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten, beispielsweise die Artikulation durch die bereits erwähnten Reden, verdeutlicht, mit denen wir uns auch schon im Unterricht auseinandergesetzt haben.

Am Freitagmorgen sind wir zum Bundesministerium der Verteidigung gefahren. Dieses ist aktuell unter Boris Pistorius für die Bundeswehr und den militärischen Schutz Deutschlands zuständig. Bei einem Seminar wurden uns Einblicke in die Außen- und Sicherheitspolitik sowie in die Wehrpflicht gegeben. Dabei wurde uns nahegelegt, dass das Ziel der Außenpolitik darin besteht, die Sicherheit Deutschlands zu stärken, Krisen zu verhindern und die Stabilität in anderen Regionen zu unterstützen. Dafür arbeitet Deutschland eng mit der NATO und der EU zusammen. In Bezug auf die viel diskutierte Wehrpflicht wurde uns gesagt, dass trotz des aktuellen Personalmangels das Ziel von 200.000 Wehrfähigen auch mit freiwillig Wehrdienst Leistenden erreicht werden könne.

Zusammenfassend haben wir bei der Exkursion wichtige Erkenntnisse in Bezug auf unsere Abitur-Schwerpunkte gewinnen können.

Verfasst von den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Politik-Wirtschaft von Herrn Sohn.

Was macht man mit 2.500€ Preisgeld?

Eine Fahrt nach Straßburg!

Um 7.55 Uhr ging es am Mittwoch in Göttingen für uns pünktlich los in Richtung Frankreich. Nach circa fünf Stunden unkomplizierter Bahnfahrt mit zwei Umstiegen erreichten wir unsere Unterkunft, das B&B Hotel in Kehl.

Dort stellten wir schnell unsere Koffer ab und nahmen die nächste Tram in Richtung Straßburg. Nach einer kurzen Erkundung der Stadt wechselten wir dann erneut das Verkehrsmittel und schauten uns die Stadt bei einer Bootsrundfahrt vom Wasser aus an.

Nach der Bootsrundfahrt kehrten wir im traditionellen Restaurant „au pont saint martin“ ein und genossen dort die elsässische Küche.

Anschließend besuchten wir den Weihnachtsmarkt und ließen den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen starteten wir dann unseren Weg zum Europaparlament. Auf dem Weg dorthin mussten wir uns natürlich auch noch einmal von der französischen Küche überzeugen. Wir stärkten uns bei Kakao und Kaffee, mit Croissant und Pain au Chocolat in einer Boulangerie.

Danach begaben wir uns mit der Tram ins Europaviertel zum EU-Parlament. Hier informierten wir uns per Audio-Guide über die Geschichte, die Zusammensetzung und die Aufgaben des EU-Parlaments. Im Anschluss ging es erneut ins Straßburger Zentrum, wo wir uns in Kleingruppen die Innenstadt näher angeschaut haben.

Später ging es um 17.03 Uhr mit dem Zug los nach Hause in Richtung Göttingen.

An dieser Stelle möchten wir uns als Kurs noch einmal herzlich bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Brost-Stiftung und der FAZit-Stiftung für die Möglichkeit, unsere Artikel in der F.A.Z. veröffentlichen zu können, bedanken.

Vor allem möchten wir uns nun zum Abschluss des Projektes Jugend und Wirtschaft 2024/2025 auch noch einmal herzlich bei unserem Kurslehrer Herrn Stumpf für die Unterstützung und Motivation während des Projektes bedanken. Wir konnten durch das Projekt alle über uns hinauswachsen und neue Erfahrungen sammeln. Dazu zählt unter anderem Interviews zu führen, präzise zu recherchieren oder das in Kontakt treten mit Geschäftsführungen.

Vielen Dank für diese Möglichkeit!

Autoren: Janice Kohlrautz und Johannes-Leon Maier

Besuch des DPZ Göttingen: Faszinierende Einblicke in die Gehirnforschung

Am 7.11. hatten die Bio-Kurse des Jahrgangs 12 die besondere Gelegenheit, Frau Prof. Dr. Katharina Boretius vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen zu begrüßen. In einem spannenden Vortrag nahm sie uns mit in die Welt der modernen Gehirnforschung und zeigte, wie vielfältig und faszinierend die Arbeit an einem Forschungsinstitut sein kann.

Frau Prof. Boretius berichtete zunächst von ihrem persönlichen Werdegang, der sie über verschiedene Stationen in der Wissenschaft schließlich ans DPZ führte. Dabei wurde deutlich, wie vielseitig und interdisziplinär die Forschung rund um das Gehirn ist – von der Biologie über Physik bis hin zur Medizin.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand das Dopamin, ein zentraler Botenstoff im Gehirn, der unser Lernen, unsere Motivation und unser Belohnungssystem beeinflusst. Mit anschaulichen Beispielen und beeindruckenden Bildern erklärte Frau Prof. Boretius, wie Dopamin wirkt und welche Rolle es bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen und bei der Verwendung von Social Media spielt.

Besonders interessant und lebendig wurde es am Ende der Veranstaltung: In einer offenen und konstruktiven Diskussion über Tierversuche und aktuelle Forschungsfragen beantwortete Frau Prof. Boretius geduldig und ehrlich alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. So entstand ein spannender Dialog über ethische Verantwortung und die Bedeutung von Grundlagenforschung.

Ein großes Dankeschön gilt Frau Prof. Boretius für ihren Besuch und den inspirierenden Einblick in die Welt der Gehirnforschung – eine Veranstaltung, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Exkursion der Biologie-Grundkurse in den Bärenpark Worbis

Ein spannender, lehrreicher und unvergesslicher Tag – so lässt sich unsere Exkursion der Biologie-Grundkurse des Jahrgangs 13 in den Bärenpark Worbis im Oktober wohl am besten beschreiben.

Los ging es mit einem Lehrpfad in der Nähe des Parks, auf dem wir wichtige Aspekte der Evolution entdeckt haben. Im Anschluss trafen wir Frau Köver, die pädagische Leiterin des Bärenpark Worbis, welche uns an diesem Tag begleitete. Nach ihrer kurzen Einführung zu den verschiedenen Evolutionsfaktoren konnten wir diese anschließend selbst durch Aktivitäten im Bärenpark nachvollziehen – Biologie mal ganz praktisch!

Ein echtes Highlight war der Einblick in das Verhalten der Tiere. Wir haben die Bären mit ihren ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten kennengelernt, ihr Verhalten beobachtet und gemeinsam analysiert. Dabei wurde schnell klar, wie wichtig Arten- und Tierschutz ist und welche großartige Arbeit der Bärenpark leistet.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Die Exkursion war nicht nur wissenschaftlich informativ, sondern auch beeindruckend und hat richtig viel Spaß gemacht.

Wir kommen ganz sicher wieder!

Biologiekurse 12 untersuchen den Schulwald

Wie entsteht eigentlich ein Wald? Faszinierend zu beobachten, wie sich unser Schulwald in den 12 Jahren seines Bestehens immer wieder gewandelt hat. War die Fläche erst Acker, dann Weide für Damwild, wächst jetzt ein stabiler, vielfältiger Wald heran. Diese Veränderungen werden regelmäßig von den Biologiekursen des Jg. 12 untersucht und dokumentiert.    

Unter der Leitung von Frau Dip.-Ing. Ulrike Säger (FAGUS Umweltbildung) wurden erst im schattigen Grün der jungen Bäume und Sträucher die vielfältigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen des Ökosystems Wald besprochen. Im Anschluss wurden Bereiche im Überblick und einzelne Pflanzareale in Gruppen vertieft kartiert. Über die Pflanzenaufnahmen lassen sich dann Aussagen über den Standort ableiten. Viele sind an bestimmte Standortfaktoren angepasst und können nur bei guten Bedingungen wachsen (Zeigerarten). Wieder andere sind breiter aufgestellt und kommen fast überall vor. Auch konnte man die Bedeutung des Faktors „Licht“ gut erfassen: kam das Licht bis an den Boden, so war die Krautschicht gut ausgebildet. Bei weniger Licht gab es nur Strauch- und Baumschichten. Dies zeigt sich besonders am Waldrand, wo im Gegensatz zum Waldinneren viel Sonnenlicht vorhanden ist. Hier wurde auch der Unterschied zu der vom Damwild kurz gehaltenen Wiese sehr deutlich – gut, dass der neue Zaun das Wild vom Schulwald fernhält!

Es waren schöne Tage im richtig „Grünen Klassenzimmer“, die auch deutlich gemacht haben, wie viel wissenschaftliche Arbeit für eine kurze Darstellung in einem Schulbuch erforderlich ist. 

Bis zum nächsten Mal…

Latein trifft Abenteuer – Exkursion zur Saalburg im Taunus

Am 26.06.25 begaben sich die Lateinkurse 6a/b und 7a/b zusammen mit Frau Bagus und Herrn Senge auf eine spannende Reise in die Römerzeit. Nach langer Busfahrt erreichten wir die Saalburg, ein wieder aufgebautes römisches Kastell am UNESCO-Welterbe Limes, der einst zur Grenzsicherung des Römischen Reiches diente. Originale archäologische Funde, rekonstruierte Räume und ein spannendes Programm machen hier die Welt der Römer lebendig.

Bei einer anschaulichen Führung lernten wir das Leben der römischen Soldaten kennen und durften danach selbst aktiv werden: Beim Bogenschießen und Speerwerfen testeten wir unser römisches Kampfgeschick. Dabei zeigte sich schnell, dass es gar nicht so einfach ist, wie es bei Asterix & Obelix immer aussieht. Krönender Abschluss: das Anlegen römischer Kleidung! In Tunika, Toga und Rüstung verwandelten sich einige Schülerinnen und Schüler in mutige Legionäre, Senatoren oder edle Römerinnen.

Fazit: Ein Tag voller Eindrücke, mit jeder Menge Spaß und Geschichte zum Anfassen!

Ein besonderer Abschied: Wandertag der Sprachlern-Gruppe zum Heinz-Sielmann-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen

Zum Ende des Schuljahres begab sich unsere DaZ-Gruppe zu einem ganz besonderen Wandertag: Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Schüler und eine Schülerin gemeinsam mit Frau König auf den Weg, um nicht nur die Natur zu genießen, sondern auch ihre gemeinsame Zeit zu feiern – denn für einige von ihnen war es der letzte Ausflug mit der Gruppe, bevor sie unsere Schule verlassen.

Die Wanderung führte durch die allseits bekannte landschaftlich schöne Strecke mit vielen Gelegenheiten zum Austausch, Lachen und gemeinsamen Erinnern. Dabei wurde viel gesprochen – auf Deutsch, aber auch in den Muttersprachen der Teilnehmenden – und es wurde einmal mehr deutlich, wie bereichernd und vielfältig die Gruppe ist.

Beim Picknick auf Gut Herbigshagen blickten die Schüler und Schülerin auf ihre Zeit in der Sprachlern-Gruppe zurück: auf die Herausforderungen beim Spracherwerb, die Fortschritte, die sie gemacht haben, und auf die Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind.

Für die Schülerin und Schüler, die unsere Schule nun verlassen, war der Wandertag ein schöner und würdiger Abschluss. Wir wünschen ihnen von Herzen alles Gute für ihren weiteren Weg an der neuen Schule.

Danke für die gemeinsame Zeit – ihr werdet uns fehlen!

Die Politik-Kurse ART und STF im Deutschen Bundestag

Am 05. und 06. Juni 2025 fuhren die beiden Politikleistungskurse von Herrn Stumpf und Herrn Arndt mit dem Zug nach Berlin. Pünktlich erreichten wir den Ostbahnhof und machten uns auf den Weg zu unserer Jugendherberge in Berlin Mitte.

Nach einer kurzen Pause, in der wir etwas essen konnten, begann auch schon unsere Stadtführung um 20 Uhr. Innerhalb von zwei Stunden zeigte uns ein Stadtführer einige historische Orte, darunter den Alexanderplatz, die Museumsinsel, auf der sich unter anderem der Lustgarten, der Berliner Dom und das Humboldtforum befinden, und erzählte zahlreiche spannende Fakten. Im Anschluss kamen wir gegen 22 Uhr auf dem Pariser Platz an und konnten das beleuchtete Brandenburger Tor betrachten. Damit endete die Stadtführung und auch unser erster Tag.

Am nächsten Morgen stand ein Termin im Gesundheitsministerium an. Mit dem Bus fuhren wir zum Ministeriumsgebäude und erhielten dort einen Vortrag über die Aufgaben und die Zusammensetzung des Amtes.

Nach einer etwas längeren Pause trafen wir uns wieder am Paul-Löbe-Haus und aßen zu Mittag, bevor wir schließlich unser Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Karoline Otte hatten, die für die Grünen im Parlament sitzt. In einer einstündigen Fragerunde konnten wir ihr unsere Fragen stellen und hatten dadurch die Möglichkeit, nicht nur Einblicke in ihre Arbeit als Politikerin, sondern auch in ihr Privatleben zu gewinnen.

Den Abschluss der Fahrt stellte der Besuch im Reichstagsgebäude dar. Von den Zuschauertribünen aus erhielten wir einen Vortrag über die Geschichte und Nutzung des Gebäudes.

Am Abend des 06. Juni ging es für unsere beiden Kurse mit dem ICE vom Berliner Hauptbahnhof zum Göttinger Bahnhof wieder nach Hause.

Autor: Ludwig Saalfeld

Exkursion nach Hannover in den niedersächsischen Landtag

Im Rahmen des Politikunterrichts fand am 26.2.2025 eine Exkursion der Klasse 9b und der Schülerinnen und Schüler der P4/5-Kurse aus Jahrgang 12 nach Hannover in den niedersächsischen Landtag statt. Die Einladung erfolgte durch den Landtagsabgeordneten Christian Frölich (CDU).

Zuerst sind wir in das große Gebäude des Landtags gegangen. Kurz darauf wurden wir in einen Raum begleitet, in dem wir durch einen Film allgemein über den Landtag und Wahlen informiert wurden.

Nach dem Film ging es weiter in den großen Plenarsaal, in dem diskutiert wurde. Wir saßen in der zweiten Etage außen und konnten von oben genau beobachten, wie eine Debatte und Abstimmung im Landtag abläuft.

Zum Schluss wurden wir wieder in den Raum vom Anfang gebracht, wo wir Vertreter*innen der Parteien SPD, CDU, AfD und Grüne getroffen haben. Dort konnten wir ihnen Fragen stellen, die wir zuvor im Unterricht erarbeitet hatten. Nachdem alle ihre Fragen gestellt hatten, holten wir unsere Sachen und begaben uns zum Bus für die Heimreise.

Was haben wir gelernt?

Wir haben den allgemeinen Aufbau und die Abläufe im Landtag kennengelernt. Außerdem haben wir erfahren, wie Diskussionen im Landtag geführt werden, und dass sie einem klaren Ablauf folgen.

Uns wurde bewusst, dass Mehrheiten in jedem Parlament entscheidend sind – ohne sie kann man kaum etwas durchsetzen. Zudem haben wir unsere aktuelle Regierung grundlegend kennengelernt.

Schließlich haben wir viel über die Meinungen der Abgeordneten aus Duderstadt und Göttingen zu Themen wie Studium und Ausbildung, Rechts- und Linkspopulismus, Wirtschaft, Digitalisierung und vielen weiteren Aspekten erfahren.

verfasst von Julian Claus und Julian Herrmann, Klasse 9b