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Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft

B. Schmidthorst, J. Möller, J. Stumpf

In diesen vier Kategorien mussten die Teilnehmer des Landesentscheids von Jugend debattiert die Juroren im erst kürzlich renovierten Niedersächsischen Landtag überzeugen. Dabei wurde das EGD von Herrn Stumpf und Herrn Dr. Schmidthorst als Juroren sowie von Johannes Möller (11a) als Teilnehmer in der Altersgruppe II vertreten. Zuvor nahm Johannes beim dreitägigem Regionalsieger-Seminar in Bad Nenndorf teil. Dort wurden die verschiedenen Teile der Debatte in Kleingruppen erarbeitet und trainiert, um sich für den Entscheid vorzubereiten. 

Wie auch im Regionalentscheid gab es auch im Landtag  zwei Debattendurchgänge, in denen sich die Debattanten durch das Sammeln von Punkten in den vier Kategorien für das Landesfinale qualifizieren konnten. In der Altersgruppe II ging es dabei um die Streitfragen, ob man Preise landwirtschaftlich erzeugter Produkte stärker regulieren sollte und ob die 1- und 2-Euro-Cent-Münze abgeschafft werden sollten. Johannes erreichte einen hervorragenden neunten Platz (von 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern). Landessieger wurde Tim Süße aus Stade, welcher bereits beim Regionalsieger-Seminar durch seinen hervorragenden Ausdruck auffiel und in der Finaldebatte zum Thema, ob Lehrkräften an öffentlichen Schulen das sichtbare Tragen religiöser Symbole untersagt sein sollte, überzeugen konnte. Er wird das Land Niedersachsen im Bundesentscheid vertreten.

Jugend debattiert – Regionalentscheide – EGD weit vorne

Wer hat das bessere Argument?

Das EGD-Team beim Regionalentscheid im Max Planck Gymnasium, Göttingen

Diese Frage stellten sich einmal mehr die Juroren beim Regionalentscheid von „Jugend debattiert“ im Max-Planck-Gymnasium in Göttingen. Das EGD wurde in der Altergruppe I von Sophia Reimann und Jakob Jagemann aus Jg. 9 verteten, in der Altergruppe II hatten sich Lorenz Carl Schröer (Jg. 12) und Johannes Möller (11a) qualifiziert. In zwei Debattenrunden hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Regionalverbund Göttingen die Möglichkeit, die Juroren von ihren Argumenten zu überzeugen und eine gute Bewertung zu erzielen. Die vier Erfolgreichsten der jeweiligen Altersgruppe zogen dann in das Finale ein, das einen Tag später im Ratssaal des Neuen Rathauses der Stadt Göttingen stattfand.

Johannes Möller erreichte das Finale in der Altersgruppe II. Die Teilnehmer debattierten, ob die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen soll. Mit seinem zweiten Platz hat sich Johannes Möller nun für den Landesentscheid qualifiziert, der am 10. März im Landtag in Hannover ausgetragen wird. Dort erwarten ihn zunächst zwei Debatten und – falls er die Juroren erneut so überzeugen sollte wie in Göttingen – ein Finale, in dem ermittelt wird, welche beiden Debattanten nach Berlin zum Bundesentscheid reisen dürfen.

Schulfinaldebatten von „Jugend debattiert“ am EGD

Einen ersten Höhepunkt von „Jugend debattiert“ stellen die Schulfinaldebatten dar. Dabei qualifizieren sich die Sieger und Zweitplatzierten der beiden Altersklassen für den Regionalentscheid in Göttingen, der in diesem Jahr am 27. Januar ausgetragen wird.

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe setzten sich mit der Frage auseinander, ob für Elektroroller eine Helmpflicht eingeführt werden soll. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I hatten sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob ein Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden soll. Johannes Möller (11a) und Jakob Jagemann (9b) werden das EGD als Schulsieger vertreten, Lorenz Schröer (Jg. 12) und Sophia Reimann (9c) als Zweitplatzierte.

Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend debattiert“.