Die Klasse 5E beim Welttag des Buches

Schon ein paar Tage vor dem eigentlichen Welt­tag des Buch­es, der am 23. April 2018 stat­tfind­et, war die Klasse 5E mit ihrem Lehrer Lars Bed­norz in der Buch­hand­lung Mecke zu Gast und hat am Welt­tag des Buch­es teilgenom­men.

Zum Welt­tag des Buch­es heißt es auf der Home­page:

1995 erk­lärte die UNESCO den 23. April zum „Welt­tag des Buch­es“, dem weltweit­en Feiertag für das Lesen, für Büch­er und die Rechte der Autoren. Die UN-Organ­i­sa­tion für Kul­tur und Bil­dung hat sich dabei von dem kata­lanis­chen Brauch inspiri­eren lassen, zum Namen­stag des Volk­sheili­gen St. Georg Rosen und Büch­er zu ver­schenken. […] Seit 1996 wird der „Welt­tag des Buch­es“ auch in Deutsch­land gefeiert. Rund um diesen Tag erhal­ten rund 1 Mil­lion Schü­lerin­nen und Schüler das Welt­tags­buch „Ich schenk dir eine Geschichte“. Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutsch­landweite Kam­pagne zur Lese­förderung. Mit dem Welt­tags­buch soll den Kindern der 4. und 5. Klassen bun­desweit die Freude am Lesen ver­mit­telt wer­den.

Herr Mecke las den Schü­lerin­nen und Schülern zunächst aus ein­er Neuer­schei­n­ung eines Jugend­buch­es vor, dann gab es eine Ral­lye durch die Buch­hand­lung und zum Schluss wur­den die Büch­er verteilt, die nun in der Klasse gele­sen wer­den.

Wir bedanken uns her­zlich bei der Buch­hand­lung Mecke und den Koop­er­a­tionspart­nern der Aktion “Welt­tag des Buch­es”.

[egd-channel] Schwimmen bei der DLRG

Ich bin Mag­nus, 11 Jahre alt und gehe in die 6a. Ich bin bei der DLRG. DLRG ist die Abkürzung für Deutsche-Lebens-Ret­tungs-Gesellschaft. Ich schwimme gerne und war schon früh viel im Wass­er, mit Baby-Schwim­men hat es ange­fan­gen. Den Sport treibe ich jet­zt schon 7 Jahre. Ich berichte jet­zt über Schwim­m­meis­ter­schaften.

Die Bezirksmeis­ter­schaften find­en nur ein­mal im Jahr statt, let­ztes Jahr waren sie im März. Das Beson­dere daran ist, dass man zusam­men mit drei weit­eren Per­so­n­en schwim­men kann, aber einzeln startet, es ist dann also eine Staffel. Die Schwim­m­meis­ter­schaften in Deutsch­land sind über das Jahr verteilt. Bei einem Schüler-Cup kann man nur einzeln starten und es gibt meis­tens andere Diszi­plinen als bei den Meis­ter­schaften. Bei den meis­ten Wet­tkämpfen ist es außer­dem so, dass jede Orts­gruppe einen Wet­tkampfrichter mit­brin­gen muss, der bei den Wet­tkämpfen die Zeit stoppt.

Außer­dem gibt es noch das 24-Stun­den-Schwim­men, beim dem man inner­halb von 24 Stun­den irgend­wann schwim­men kann. Dieser Wet­tbe­werb find­et an den ver­schiede­nen Stan­dorten nur ein­mal im Jahr statt. Es ist immer in der Som­merzeit, da hat dann der ganze Vere­in die Möglichkeit zu starten. Die Mannschaften sind ver­schieden groß. Die Mannschaft, die von allen am weitesten geschwom­men ist, bekommt einen Pokal. Ab z.B. 2200 Metern bekommt man Bronze, ab z.B. 3200 Metern bekommt man Sil­ber, ab z.B. 4200 Metern bekommt man Gold, das kann unter­schiedlich sein.

Bei allen Siegerehrun­gen wer­den die entsprechen­den Medaillen verteilt. Außer­dem bekommt man einen Pokal als jüng­ster sowie ältester Teil­nehmer oder als bester Vere­in.  Bei einem Wet­tkampf bekommt man, je nach Diszi­plin, einen Lauf zugeteilt. Ein Lauf ist eigentlich nur eine Num­mer, die beim Start aus­gerufen wird. Es gibt z.B. die Diszi­plinen Hin­der­nis, Kom­biniertes (z.B. Kraulen hin und Rück­en zurück) und Freis­til (Nur Kraulen oder Brust-Schwim­men). Wenn man an der Rei­he ist und ein langer Pfiff ertönt, muss man auf einen Start­block gehen. Danach wird „Auf die Plätze“ gerufen und es ertönt ein kurz­er Pfiff, dann sollte man rein­sprin­gen 😉

[egd-channel] “Da habe ich mit dem Klassenbuch den Brand ausgeschlagen.”

Frau Gschwendt­ner- Kam­per, warum sind Sie Lehrer gewor­den? 

Ich wollte mich mit Kindern beschäfti­gen. Daher habe ich nach mein­er Kon­fir­ma­tion Kinder­gottes­di­en­ste durchge­führt, um auszupro­bieren, ob ich mit Kindern umge­hen kann. Obwohl ich nicht sin­gen kann. (lacht). Dann habe ich auch mal eine Jugend­gruppe geleit­et und ich hat­te in der Grund­schule die Schüler­bücherei. (lacht). Ich habe auch da schon Nach­hil­fe gegeben. Also für die, die nicht gut lesen kon­nten, mit denen habe ich geübt, während die Mitschüler am nor­malen Unter­richt teilgenom­men haben.

 

Welch­es Fach unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Bio. (lacht) Ja, Chemie hat sich so ergeben. Ich wollte nicht so ein­seit­ig sein und habe mit Deutsch und Bio ange­fan­gen, aber Lehramt Realschule in Göt­tin­gen. Aber dann wollte ich aus per­sön­lichen Grün­den nach Regens­burg wech­seln und da gab es nur die Stu­di­enkom­bi­na­tion Bio und Chemie für das Lehramt Gym­na­si­um. Deswe­gen unter­richte ich jet­zt Bio und Chemie.

 

Gibt es denn eine Klassen­stufe, die Sie am lieb­sten unter­richt­en?

Nö, das ist egal. Wenn ich länger nach­denke, dann macht mir der Unter­richt in mein­er jet­zi­gen TG am meis­ten Freude.

 

Wird es nicht lang­weilig immer die gle­ichen The­men zu unter­richt­en?

Nein, ich kann ja zu einem The­ma immer wieder andere Beispiele nehmen, je nach­dem, wie das in der Klasse ist, welche Fra­gen die Schüler haben. Ich habe keinen fes­ten Rah­men, wonach ich vorge­hen muss. Natür­lich beachte ich die schulin­ter­nen Kern­cur­ric­u­la, aber ich bin flex­i­bel in der Fes­tle­gung der Rei­hen­folge der Unter­richt­sein­heit­en, dies ist in Bio eher möglich als in Chemie. Zudem ändert sich ja per­ma­nent, d.h. alle 5 Jahre das Kern­cur­ricu­lum und so kom­men andere Anforderun­gen, z.B. Bew­er­tung und immer andere Meth­o­d­en dazu, z.B. selb­st­ges­teuertes Ler­nen. Bis jet­zt ist es mir über­haupt nicht lang­weilig. Im Gegen­teil, ich merke, dass ich auch immer wieder Neues ler­nen kann. Außer­dem habe ich mehrere Jahre die Schule von ein­er anderen Per­spek­tive ken­nen­gel­ernt, ich war 5 Jahre stun­den­weise abge­ord­net an die Lan­dess­chul­be­hörde Braun­schweig und habe Schulen aller Schul­for­men berat­en und Lehrerfort­bil­dun­gen zur Umwelt­bil­dung mit Mul­ti­p­lika­toren, Umweltschulen, Umweltzen­tren und Förstern durchge­führt. Und als Koor­di­na­torin habe ich mich neben den anderen Auf­gaben wie z.B. Schul­buchauslei­he mit ver­schiede­nen Pro­jek­ten befasst, zulet­zt mit dem Kli­maschutz- und Nach­haltigkeit­spro­jekt. Als Mit­glied der Steuer­gruppe befasse ich mich mit der Schu­len­twick­lung des EGD.

 

Wie lange sind Sie schon an unser­er Schule?

30 Jahre, wenn’s reicht. Im Jan­u­ar 1986 habe ich am EGD als Feuer­wehrlehrerin ange­fan­gen, ohne schriftlichen Ver­trag, der kam 2 Wochen später. Zwis­chen­drin war ich 2 Jahre in Göt­tin­gen am HG, seit Som­mer 1988 fest am EGD.

 

Wenn Sie irgend­was an unser­er Schule ändern kön­nten, was wäre es?

(über­legt) Andere Räum­lichkeit­en, also größere Flure, dass man bess­er in Grup­pen arbeit­en kann und die Tis­che bess­er umstellen kann. Irgend­wie mehr Platz, wenn es gin­ge. Und, das kann ich auch nicht, da müsste ich Kul­tus­min­is­ter sein, die Klassen klein­er machen, max­i­mal 25 und nicht 32 Schüler.

 

 

Gab es ein­mal einen Moment, in dem Sie ohne Lösungs­buch nicht weit­er­wussten?

Klar, das gibt’s immer. Ja, (lacht) dann sage ich, da wird ein Refer­at draus gemacht. Aber das passiert, das ist ja Bio, das ist ziem­lich kom­plex und das Wis­sen erweit­ert sich ständig.

 

Sind Ihnen als Lehrerin schon ein­mal pein­liche Sachen passiert?

Wenn ich meine, über etwas genau Bescheid zu wis­sen und dann fest­stellen muss, dass es ist nicht so ist. Gut ist es dann, wenn die Schüler den Mut auf­brin­gen und mir sagen, dass ich einen Fehler mache. Manch­mal denke ich nach dem Unter­richt, das hätte ich anders machen sollen oder kön­nen.

 

Freuen“ Sie sich auf die Eltern­sprech­tage?

Ich freue mich, wenn die Eltern mit ihren Kindern kom­men und wenn man sich gut unter­hal­ten und seine Mei­n­un­gen aus­tauschen kann.

 

Was sind die häu­fig­sten The­men im Lehrerz­im­mer?

Bei den Biolo­gen ist es oft der Erfahrungsaus­tausch über Meth­o­d­en,  Unter­richt­s­the­men und Unter­richts­be­din­gun­gen oder über das, was vom Kul­tus­min­is­teri­um an Auf­gaben an die Lehrer herange­tra­gen wird, neben Neuigkeit­en und Tratsch .

 

Welche Schule haben Sie besucht?

Das jet­zige Theodor-Heuss-Gym­na­si­um in Göt­tin­gen.

 

Was sind Ihre Hob­bys?

Ich reite draußen in der Natur. Das ist für mich eine Entspan­nung und auch eine Med­i­ta­tion. Beim Reit­en bin ich gezwun­gen auf das Pferd zu reagieren. Außer­dem lese ich gerne his­torische Krim­is.

 

Was war das Lustig­ste, was Sie von einem Schüler gehört haben?

Ich weiß nicht, ob es lustig war, aber darüber war ich über­rascht. Ich habe jeman­dem im Ver­set­zungszeug­nis in der 10. Klasse eine fünf in Chemie gegeben und der ist in der elften angekom­men und hat gesagt: „Frau Gschwendt­ner, das war richtig.“ Ich wusste erst nicht, ob er das ernst meint. Er hat mir dann erzählt, dass er jet­zt „was für die Schule bzw. in seinem Bio-Kurs macht“ und sich vor allem mündlich viel mehr beteiligt und auch die Hausauf­gaben erledigt.

 

Kön­nen Sie sich an Ihre schlecht­este Note erin­nern?

Ich habe in Deutsch eine fünf bekom­men, weil ich ein Sprich­wort falsch inter­pretiert habe, indem ich nur ein falsches Wort benutzt habe. In Latein habe ich jeman­den abschreiben lassen und wir wur­den erwis­cht. Dann hat­ten wir bei­de natür­lich eine Sechs.

 

Was ist das Schlimm­ste, was Ihnen bei einem Ver­such passiert ist?

Da habe ich mit dem Klassen­buch den Brand aus­geschla­gen. Das hat gut als Bran­dlösch­er funk­tion­iert, es blieb unbeschädigt.

Kennen Sie Trüffelbäume? Dann wird es Zeit.

Julian Feuls (Jg. 11) schreibt über Trüf­fel­bäume

Im Rah­men des vom Banken­ver­band und der Frank­furter All­ge­meinen Zeitung durchge­führten Pro­jek­ts “Jugend und Wirtschaft” wer­den gelun­gene Artikel in der Tageszeitung abge­druckt. Julian Feuls hat sich in seinem Artikel mit Trüf­fel­bäu­men beschäftigt, dafür Inter­views geführt und eigen­ständig recher­chiert. Sein Artikel ist in der Aus­gabe vom 05.04.18 veröf­fentlicht wor­den; er kann hier gele­sen wer­den:

http://www.fazschule.net/index/download/asset_id/4219