Lehrerinnen und Lehrer des EGD in Polen

Gleich am ersten Ferientag ist eine kleine Delegation von 20 Lehrerinnen und Lehrern vom EGD zu einem Besuch nach Polen aufgebrochen. Insgesamt fünf Tage erkundeten die Kolleginnen und Kollegen die Gegend um die Halbinsel Hel, die Stadt Gdansk und die Partnerstadt von Duderstadt Kartuzy.

Auf dem Programm standen eine Besichtigung der Partnerschule in Kartuzy, die ZSZIO w Kartuzach, und ein Empfang beim Bürgermeister der Stadt Kartuzy, G. Golunski. Ein Abstecher an den Lapino-See, wo auch alljährlich die deutschen und polnischen Schülerinnen und Schüler einige Tage verbringen, rundete die Fahrt ab. Beeindruckt zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen des EGD, wie die Schule in Kartuzy versucht, Schülerinnen und Schüler mit neuen Lernformen in Kontakt zu bringen. Viel Lob erhielten die polnischen Schüler für ihre Arbeit in vielfältigen Fächern, dies zeigte sich in vielen Fotos und Pokalen, die in der Schule verteilt sind. Sicherlich wird es im nächsten Jahr auch wieder eine Fahrt nach Polen geben.

 

 

WK II Jungen qualifiziert für das Bundesfinale in Berlin

Endlich ist es geschafft: Durch den Sieg beim gestrigen Landesfinale in Braunschweig haben sich unsere Leichtathletik-Jungen WK II für das Bundesfinale im September in Berlin qualifiziert.

Nach einem dramatischen Wettbewerb mit ständigen Führungswechseln sicherten schlussendlich unsere 800m-Läufer mit zwei persönlichen Bestleistungen einen knappen Sieg vor dem Christian-Gymnasium aus Hermannsburg.

Von den erbrachten Leistungen mindestens genauso hoch einzuschätzen ist der 2. Platz der Jungen WK III. Hier mussten wir uns nur knapp der Mannschaft der GS Stuhr geschlagen geben, die einige der besten Mehrkämpfer Deutschlands in dieser AK in ihren Reihen hatte.

Abgerundet wurde das hervorragende Gesamtergebnis durch einen guten 3. Platz unserer Mädchen WK IV.

Allen Schülerinnen und Schülern gebührt Dank für die großartige Leistungsbereitschaft und Glückwunsch zu den erreichten Ergebnissen.

Estelle Wöhrmann (Jg. 11) schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Im Rahmen des Projektes „Jugend und Wirtschaft“ werden gelungene Schülerartikel in der überregionalen Tageszeitung abgedruckt. Estelle Wöhrmann hat mit ihrem Artikel über einen Bettwäschehersteller überzeugt, sodass er in der Ausgabe vom 01.06.17 erschienen ist.

Nachlesen kann man den Artikel „Manche Anschaffung ist zu überschlafen – Bierbaum ist Deutschlands größter Bettwäschehersteller“ unter: http://www.fazschule.net/project/jugend-und-wirtschaft-2016/2587

Die Bierbaum Wohnen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz im westfälischen Borken stellt Bettwäsche und Reinigungstücher her. Nach Angaben von Geschäftsführer Jan-Frederic Bierbaum ist man Deutschlands größter Bettwäschehersteller und Europas größter Textildrucker. „Geschlafen und geputzt wird immer. Entsprechend stabil sind die Absatzmengen in Deutschland, unabhängig davon, wie es mit der sonstigen Wirtschaft aussieht“, sagt Bierbaum. Das Unternehmen hat 700 Mitarbeiter, davon 450 in Deutschland. „Die Firma wurde 1895 von meinem Urgroßvater gegründet“, erzählt Bierbaum. Sie wachse jedes Jahr um 5 bis 10 Prozent… (weiterlesen auf fazschule.net)

Sommerkonzert am Eichsfeld-Gymnasium – 30.05.2017

Die Musik-Ensembles des EGD durften ihr Können bei der traditionellen Sommer-Soirée wieder einmal mehr unter Beweis stellen. Etwa 200 Schülerinnen und Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums haben zum Schuljahresabschluss ihr in diesem Halbjahr erarbeitetes Programm einer breiten Schulöffentlichkeit präsentiert. Im vollbesetzten Forum des Schulzentrums wussten die Bläserklassen der Jahrgänge 7 bis 9, die Concert Band, der Oberstufenchor und nicht zuletzt die Big Bands „Newcomers“ und „Oldstars“ zu überzeugen.Dabei zeigten die EGD Schülerinnen und Schüler eine erstaunliche Professionalität.

Besonders Stücke wie On Broadway (Newcomers), Pirates oft the caribbean (Bk 7), Back to the future (Bk 8), Welcome to the jungle (Oldstars), das Medley The best from Henry Mancini (Bk 9), Maniac (Oberstufenchor) und Highlights aus dem Musical Aladdin (Concert Band) sorgten beim Publikum für begeisterten Applaus.

Aus den Ensembles heraus konnten sich auch eine Vielzahl von Solisten profilieren. Angereichert wurde das unterhaltsame Programm mit einer Darbietung der Hip-Hop-AG unter der Leitung der Zehntklässlerin Julia Rudolph, einem von EGD-Schülern selbst komponierten Blues und zwei Acts, die aus dem Gesamtprogramm ganz besonders herausragten. Der 15-jährige Frederik Iggena spielte auf seinem Tenorhorn den 1. und 3. Satz des Posaunenkonzerts in B-Dur von Nikolai Rimski-Korsakow. Hier begeisterte er durch sein außergewöhnlich virtuoses Spiel und seinen warmen Ton. Begleitet wurde er gekonnt von der Musiklehrerin Gitta Ammer am Flügel. Ein weiteres Bonbon war die Tischmusik 2.0 von Nicolas Stegemann und Dustin Kahlmeyer. Die beiden Gymnasiasten entlockten 4 (alten) Tischen mit ihren Schlagzeug-Sticks und mit schon fast akrobatisch anmutenden Bewegungen die verrücktesten Klänge und kompliziertesten Rhythmen. Eine tolle Idee, die das Forum zum Toben brachte. Die beiden Jungs durften erst nach einer Zugabe von der Bühne.

Ein großartiger Abend, für den sich am Schluss Schulleiter Thomas Nebenführ bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und den Musiklehrern Gitta Ammer, Christian Arndt, Hartwig Depenbrock und Dr. Stephan Diedrich ganz herzlich bedankte.

 

Ich schau dir in die Augen…

Wörtlich genommen wurde diese Aufforderung von der Klasse 9a, die im Biologieunterricht Schweineaugen präparieren konnte. Dies war eine freiwillige Aufgabe, diejenigen, die den Tatsachen nicht ins Auge schauen wollten, konnten den Aufbau des Wirbeltierauges anhand eines Modells begutachten.

Die Präparierenden staunten vor allem über die sehr robuste äußere Augenhaut, die sich nur sehr widerwillig aufschneiden ließ. Über ein freipräpariertes Fensterchen konnte die Abbildung eines Teelichtes zumindest erahnt werden, Pigmentschicht und Aderhaut konnten dagegen sehr gut zugeordnet werden. Da der Glaskörper trotz seines Namens große Mengen Wasser enthält, konnte er nicht im Ganzen entnommen werden, dieses gelang aber durchweg bei allen Präparaten mit der Linse. Deren Vergrößerungsfähigkeit wurde anhand eines Zeitungsartikels überprüft.

Die Schülerinnen und Schüler gingen mit großem Eifer und wenig Widerwillen an die Präparation heran und führten die Aufgaben mit Gewissenhaftigkeit aus. Einige reflektierten nebenbei über die Tatsache, dass das dazugehörige Tier am vorherigen Tag noch am Leben gewesen sei und mittlerweile in Form handlicher Einzelteile käuflich zu erwerben und anschließend zu verzehren, was ihnen doch ein wenig befremdlich erschien. So wurde die Augenspende angemessen gewürdigt und es zeigte sich wieder einmal, dass das praktische Arbeiten im Unterricht durch nichts zu ersetzen ist.

(Fotos von Leonie Kurth)