EGD-Schüler erfolgreich beim “Planspiel Börse”

Das Siegerteam aus der 10a: “Die Aktien­jäger”, Bild: Sparkasse Dud­er­stadt

Zwis­chen Sep­tem­ber und Dezem­ber 2017  nah­men mehrere 10. Klassen des EGD im Rah­men des Poli­tik-Wirtschaft-Unter­richts am “Plan­spiel Börse” der Sparkasse (Dud­er­stadt) teil. Beson­ders erfol­gre­ich waren hier­bei die Teams aus den Klassen 10a und 10e. Am Ende belegte das Team „Aktien­jäger“ aus der 10a Platz 1 und das Team „Dud­er­stadt AG“ aus der 10e den 3. Platz. Den zweit­en Platz belegte das Team der St. Ursu­la Schule.

Für die Gruppe aus der 10e war das „Plan­spiel Börse” eine “span­nende Erfahrung” und man habe mit viel Spaß das Han­deln an der Börse ken­nen­gel­ernt, so Noah Akusches­ka vom Team „Dud­er­stadt AG”. Zu Beginn des Spiels sei es teil­weise zwar etwas schw­er gewe­sen, richtige Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, weil vieles an der Börse neu war. Dies sei im Laufe der Zeit aber bess­er gewor­den und man kon­nte schnellere und erfol­gre­ichere Entschei­dun­gen tre­f­fen, berichtet das Team “Dud­er­stadt AG”.

Platz 3 für das Team “Dud­er­stadt AG”, Bild: Sparkasse Dud­er­stadt

Die Strate­gie der erfol­gre­ichen Team war es, immer auf Unternehmen zu set­zen, „die einen sicheren Gewinn erziel­ten“, erk­lärt Akusches­ka. Aber: eine gewisse Risikofreudigkeit sei natür­lich eine Grund­vo­raus­set­zung gewe­sen. Trotz aller Risikobere­itschaft beobachteten die Junio­rak­tionäre natür­lich auch die unter­schiedlichen Märk­te und achteten auf Neuigkeit­en von Unternehmen wie zum Beispiel Apple (Mark­te­in­führung eines neuen Smart­phones), um bere­its vorher zu investieren. Ins­ge­samt gese­hen sei das Plan­spiel Börse für die Schüler eine span­nende Erfahrung gewe­sen, aus der Sie viel über die Börse ler­nen kon­nten, resümieren die Teilnehmer/innen. Das gewonnene Preis­geld wollen bei­de erfol­gre­iche EGD-Teams zur Stärkung der Klas­sen­ge­mein­schaft nutzen.

Politik-Wirtschafts-Kurse in Berlin

Bericht über die Berlin-Exkur­sion vom 08.02 bis zum 10.02.2018

Die Exkur­sion begann damit, dass wir uns alle in der Ein­gang­shalle des Göt­tinger Bahn­hofs um 16:45 Uhr ver­sam­melten. Hier trafen sich die Poli­tik Kurse des erhöht­en Anforderungs­bere­ich­es von Her­rn Sohn und Her­rn Stumpf inklu­sive eines PoWi Grund­kurs­es von Her­rn Thus­tek des Jahrganges 11. Von dort aus fuhren wir um ca. 17:17 Uhr mit dem IC 2370 an Gleis 9 ab. Wir kamen um cir­ca 18:00 Uhr am Han­nover Gleis 8 an und stiegen von dort aus um in den IC 1926, welch­er um 18:05 in Han­nover nach Berlin fuhr. Cir­ca um 19:54 Uhr kamen wir in Berlin am Ost­bahn­hof an, von da aus gin­gen wir gin­gen in die Köpenick­er Straße 127–129, da sich dort das A&O Hos­tel Mitte befand, indem wir die näch­sten zwei Tage nächtigten. In der Ein­gang­shalle beka­men wir dann unsere Nahverkehrskarten, und wir beschlossen die Zim­mer­aufteilung. Der Rest des Abends stand uns dann zur freien Ver­fü­gung, jedoch beschränk­te sich unsere Freizeit dadurch, dass wir uns in Kle­in­grup­pen bewe­gen mussten.

Am näch­sten Tag, den 09. Feb­ru­ar, früh­stück­ten wir gemein­sam um cir­ca 06:45 Uhr im Speis­esaal des Hos­tels. Eine Stunde danach ver­sam­melten wir uns in der Ein­gang­shalle, um von dort aus um ca. 08:15 am West­por­tal des Reich­stags­ge­bäudes, Platz der Repub­lik 1, zu sein. Um ca. 09:00 Uhr hielt eine Angestellte des Reich­tags einen Infor­ma­tionsvor­trag im Deutschen Bun­destag mit Klärung von offe­nen Fra­gen der Schüler. Danach war ein Gespräch mit Thomas Opper­mann, dem Bun­destagsvizepräsi­den­ten, geplant, welch­es jedoch nicht stat­tfand, da das Erscheinen von Her­rn Opper­mann durch einen Ter­min lei­der ver­hin­dert wurde. Stattdessen stand uns eine Vertreterin von Her­rn Opper­mann zur Ver­fü­gung.

Bere­its im Unter­richt tru­gen wir mögliche Fra­gen zusam­men, welche sich auch größ­ten­teils während des Gesprächs im Raum A1 des Reich­stags­ge­bäudes klärten. Anschließend gin­gen wir auf die Dachter­rasse des Gebäudes und kon­nten zudem die Reich­stagskup­pel besichti­gen. Danach gin­gen wir zusam­men um cir­ca 12:00 gemein­sam zum West­ein­gang des Paul-Löbe-Haus, welch­es sich in der Kon­rad-Ade­nauer Straße 1 befind­et. In dem Paul-Löbe-Haus wur­den uns im Besucher­restau­rant zwei Gerichte zur Ver­fü­gung gestellt, jed­er Schüler kon­nte sich für eines dieser Gerichte entschei­den, und wir aßen gemein­sam mit Aus­blick auf die Spree und auf das Marie-Elis­a­beth-Lüders-Haus. Anschließend um cir­ca 14:30 fol­gte eine Video­bus­tour “Orte der Demokratie”, in der wir viel über die Geschichte von Berlin, zum Beispiel zur Zeit des zweit­en Weltkrieges oder der DDR, lern­ten.

Hierzu wur­den Filme im Bus über ein Mon­i­tor abge­spielt und eine, gebür­tig aus Berlin stam­mende, Frau berichtete zudem auch über per­sön­liche Erfahrun­gen und grund­sät­zliche Infor­ma­tio­nen. Diese Fahrt endete um 16:30 Uhr an der Bun­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung. Dann hat­ten wir anderthalb Stun­den Zeit, um Berlin zu erkun­den, bis wir uns um 19:00 Uhr am Berlin­er Ensem­ble, eine der bekan­ntesten Büh­nen der Haupt­stadt, trafen, um die Auf­führung “Der kauka­sis­che Krei­dekreis” von Bertolt Brecht um 19:30 Uhr zu besuchen. Im Anschluss fol­gte eine gemein­same Abendgestal­tung und die Rück­fahrt zum Hos­tel.

Am Sam­stag, den 10. Feb­ru­ar früh­stück­ten die Kurse gemein­sam um 07:30 Uhr. Danach check­ten wir aus dem Hos­tel aus und bracht­en unser Gepäck zum Haupt­bahn­hof. Anschließend trafen wir uns um 10:00 Uhr am Alten Muse­um, Am Lust­garten. Wir wur­den in zwei Grup­pen aufgeteilt und beka­men jew­eils eine sechzig minütige Führung über den “All­t­ag im antiken Griechen­land”. Dann hat­ten wir weit­er­hin bis 13:00 Uhr zeit um Berlin zu erkun­den. Schließlich kamen wir am Berlin­er Haupt­bahn­hof um 13:00 Uhr zusam­men um dann anschließend um ca. 13:33 Uhr mit dem ICE 1693 von Berlin nach Göt­tin­gen zu fahren, und let­z­tendlich um ca. 15:51 am Bahn­hof in Göt­tin­gen einzutr­e­f­fen.

Autoren: Julian Feuls, Kle­mens Rhode, Lennart Stange, Mar­ius Lud­wikows­ki

Sprachlerncamp in den Osterferien am EGD

Bere­its zum drit­ten Mal find­et in diesem Jahr in der ersten Ferien­woche der Oster­fe­rien ein Ferien­sprach­camp am EGD statt. In den Oster­fe­rien liegt dies­mal der Fokus auf der Berufs- und Stu­di­en­wahlo­ri­en­tierung. Wer sich für das Ferien­sprach­camp anmelden möchte, sendet ein­fach eine Mail an info@eichsfeld-gymnasium.de oder füllt den dazuge­höri­gen Fly­er aus. Wir freuen uns auf Eure Anmel­dung. Flyer_Sprachlerncamp_2018

Vorlesewettbewerb Latein

Nun schon zum zweit­en Mal fand am 29.01.2018 in Göt­tin­gen ein lateinis­ch­er Vor­lesewet­tbe­werb statt. Er wurde in der Alten Men­sa am Wil­helm­splatz aus­ge­tra­gen und erst­mals vom YLAB der Uni­ver­sität Göt­tin­gen aus­gerichtet. Anmelden kon­nten sich alle Latein­schü­lerin­nen und –schüler des ersten und zweit­en Lern­jahres aus Göt­tin­gen und der Region. Dies­mal war das Eichs­feld-Gym­na­si­um Dud­er­stadt mit gle­ich zwei Klassen vertreten. 6 Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 6a sowie 8 Schü­lerin­nen aus der 7a hat­ten sich dafür angemeldet und waren mit großem Engage­ment bei der Sache. Vor­bere­it­et und betreut wur­den sie durch Frau Bagus und Her­rn Wüste­feld. Der Ein­satz hat sich wirk­lich gelohnt: Das EGD räumte dieses Jahr vier Preise ab! Den ersten Platz in der Kat­e­gorie Kreativ­gruppe (1. Lern­jahr) erk­lom­men Anna Hirzberg­ero­va und Sophia Störmer (6a). Den zweit­en und drit­ten Platz in der Kat­e­gorie Kreativ­gruppe (2. Lern­jahr) erre­icht­en Romy Ohne­sorge und Leonie Gottsknecht zusam­men mit Ali­cia und Sask­ia Schnei­der (7a) alias Max und Moritz (mit dem let­zten Stre­ich aus Wil­helm Buschs „Max und Moritz auf Latein“) sowie Amelie Link und Johan­na Sch­aberg (7a), die als Har­ry Pot­ter und Ron Weasley einen Auszug aus Har­rius Pot­ter et Philosophi Lapis vor­lasen. Den drit­ten Platz in der Kat­e­gorie Leseg­ruppe (2. Lern­jahr) belegten Stine Kurth und Amelie Hage­mann (7a). Her­zliche Glück­wün­sche an die stolzen Preisträger!

Auch das Göt­tinger Tage­blatt berichtete wieder über den Wet­tbe­werb (siehe http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Von-Cleopatra-und-ihrer-Katze). Ins­ge­samt hat­ten sich rund 150 Schü­lerin­nen und Schüler aus Göt­tin­gen und der Region für den Wet­tbe­werb angemeldet, was ein tolles Aushängeschild für die Begeis­terung für das Fach Latein, seine Lebendigkeit und Aktu­al­ität ist.

Allen Beteiligten war die große Moti­va­tion für ihr Fach Latein in begeis­tern­der Weise anzumerken. So wur­den die Lese­leis­tun­gen durch Mimik, Gestik, Verklei­dun­gen, Req­ui­siten, und schaus­pielerische Ein­la­gen noch gesteigert. Daher fiel es der Jury, beste­hend aus dem Göt­tinger Fach­di­dak­tik-Pro­fes­sor Peter Kuhlmann und drei weit­eren Mit­gliedern aus dem Sem­i­nar für Klas­sis­che Philolo­gie sichtlich schw­er, sich bei den Teil­nehmern, die alle großar­tig vor­bere­it­ete Leis­tun­gen gezeigt hat­ten, für einen Sieger/eine Siegerin zu entschei­den. Umso stolz­er sind wir, dass das EGD in diesem Jahr so viele Preisträger verze­ich­nen kon­nte! Es ging aber kein­er leer aus: Urkun­den (natür­lich eben­falls in lateinis­ch­er Sprache) gab es für jeden Teil­nehmer, denn „dabei sein ist alles!“.

Der Wet­tbe­werb zeigte ein­mal mehr, wie „putz­munter“ Latein ist – von wegen tote Sprache