Achtung — 20.11.2018: Umstellung der Telefonanlage am EGD und neuer Internetanschluss

Das EGD erhält eine neue Tele­fon­leitung. Aus diesem Grund sind die Schule und das Sekre­tari­at am Dien­stag, den 20.11.2018 im Zweitraum zwis­chen 12:00–18:30 nur eingeschränkt erre­ich­bar. Wir bit­ten alle Kon­tak­taufnehmenden sich dann über die Mailadresse info@eichsfeld-gymnasium.de mit uns in Verbindung zu set­zen. Vie­len Dank.

Zudem erhält das Gym­na­si­um einen weit­eren Inter­net­zu­gang, der auch die Geschwindigkeit im Haus etwas erhöht.  Nach erfol­gter Umstel­lung erhöht sich die Geschwindigkeit dabei auf 100 Mbit/s auf ein­er weit­eren Leitung.

 

MiniSanis hatten Besuch vom RTW des DRK Duderstadt

Seit Anfang des Schul­jahres gibt es am EGDju­nior die Min­iSani-Gruppe. Sie trifft sich immer don­ner­stags in der 7./8. Stunde und lernt The­men zu Gesund­heit und Erster Hil­fe ken­nen. So wis­sen wir jet­zt, wie man einen Notruf abset­zt, kleinere Wun­den selb­st ver­sorgt, woher Bauch­schmerzen kom­men kön­nen und einiges mehr.

Am 8. Novem­ber war span­nen­der Besuch ange­sagt: Dominik Koch (Not­San) besuchte, unter­stützt von Sebas­t­ian Raabe (Not­San i.A.), die Grup­pen­stunde und stellte den neuen Ret­tungswa­gen (RTW) des DRK-Kreisver­ban­des Dud­er­stadt in allen Details vor. Staunend durften wir die Roll­trage, das EKG, den Defib­ril­la­tor und die vielfälti­gen weit­eren Ver­sorgung­sein­rich­tun­gen des Fahrzeugs ken­nen­ler­nen. Inter­es­sant war, dass zur Zeit über­wiegend ältere Men­schen aus Not­fall­si­t­u­a­tio­nen gerettet wer­den – aber auch, dass es viele Bestandteile in Erwach­se­nen- und in Kinder­größen gibt.

Siehe auch: https://de-de.facebook.com/DRK.Duderstadt/

5 Jahre Schulwald

Am 09.11. ist unser Schul­wald im Damwild-Gehege der Heinz-Siel­mann-Stiftung fünf Jahre alt gewor­den. Die große Pflan­za­k­tion 2013 haben über 250 Schü­lerin­nen und Schüler mit Lehrkräften und Eltern mit­gemacht. Einige von den­jeni­gen, die heute im Jahrgang 10 sind, waren damals in der 5.Klasse und haben fleißig mit gebud­delt. Anfangs waren die Bäum­chen 50 cm hoch und es war mehr Wiese als Wald zu sehen.

EGD-Schul­wald, Sep­tem­ber 2018, Fotos: Ulrike Sänger

In diesem Jahr haben ca. 80 Schüler/innen des Jahrgangs 12 ihre Waldexkur­sion in den Schul­wald gemacht und mith­il­fe der Wal­dApp dig­i­tal die Entwick­lung der 25er-Baum­grup­pen doku­men­tiert. Die Traubene­ichen, Hain­buchen und die anderen Bäume der Jahre haben sich trotz der großen Trock­en­heit gut entwick­elt.

Unser Schul­wald ist ins Schul­pro­gramm aufgenom­men wor­den und wird ab und an im Biolo­gie-Unter­richt besucht. In der Kursstufe beim The­ma Ökosys­tem Wald ist er Pflicht.

Wir möcht­en den „Geburt­stag“ im kom­menden Som­mer noch gebührend feiern.

(Astrid Thi­elecke)

 

Theater: Von Gras zu Crystal

Das The­ater­stück “Dro­gen — von Gras zu Crys­tal” beschäftigt sich mit der Frage, wie aus Angst vor Prob­le­men, Neugi­er und dem Umgang mit falschen Fre­un­den ein Men­sch ums Leben kommt … und ein ander­er sich die Frage stellen muss, wieso alles schief gelaufen ist. Ein­drucksvoll präsen­tiert von Darstellern des Weimar­er Kul­tur­ex­press waren die Schü­lerIn­nen des Jg. 9 am 1. Novem­ber im Jugendgäste­haus Dud­er­stadt zu Besuch. Begleit­et wird die Ver­anstal­tung von Mitar­bei­t­erIn­nen der Auf­suchen­den Jugen­dar­beit des Land­kreis­es Göt­tin­gen sowie der Sucht­ber­atungsstelle der Car­i­tas in Dud­er­stadt. Das Stück fand zuvor auch in der BBS großen Anklang.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Theaterstueck-ueber-Drogen-in-den-BBS-Duderstadt

Bildquelle: C. Hinz­mann / GT-ET

[egd-channel] “Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt”

Frau Khos­rozadeh, warum sind Sie Lehrerin gewor­den?

Da kom­men jet­zt wahrschein­lich die ganzen Stan­dant­worten. Also, ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen, vor allem finde ich auch, dass der Lehrerberuf sehr viel­seit­ig ist und man immer vor neuen Her­aus­forderun­gen ste­ht, bzw. neue Dinge bewälti­gen muss. Der entschei­dende Punkt war wahrschein­lich, dass ich gerne zur Schule gegan­gen bin und mein Abi­jahr so ziem­lich die schön­ste Zeit meines Lebens war.  Das war für mich dann nochmal ein Moti­va­tions­fak­tor.

 

Wie war das Studi­um für Sie?

Schön. (lacht). Ich hat­te für das Studi­um, mit Deutsch und Poli­tik, auch ganz entspan­nte Fäch­er. Ich bin ganz gut durchgekom­men und hab mir meine Freizeit rausgenom­men. Ich glaube, man muss eine gewisse Bal­ance zwis­chen Arbeit und Freizeit find­en, aber man hat­te immer noch ein biss­chen diese Schul­struk­tur und war nicht direkt im Beruf drin. Man hat­te also einen „san­ften‘‘ Über­gang ins Beruf­sleben.

 

Hat­ten Sie einen anderen Beruf­swun­sch?

Nicht unbe­d­ingt. Also ich wusste ganz lange nicht, was ich machen sollte. Ich hat­te über­legt, wie meine Schwest­er, in den BWL – Bere­ich zu gehen, aber ich habe schnell gemerkt, dass mir das zu math­e­ma­tisch und zu dröge ist.

 

Welche Schule haben Sie besucht?

Die IGS (Georg-Christoph-Licht­en­berg Gesamtschule) in Göt­tin­gen.

 

Was sind Ihre Hob­bys?

Da bin ich ziem­lich lang­weilig, muss ich sagen. Ich mache gerne Sport, das ist so ein Aus­gle­ich, den ich gerne mache. Aber auch eher nur Joggen, viel mehr ist das nicht. Außer­dem mache ich gerne mal einen Stadt­bum­mel, aber so ein richtiges Hob­by habe ich nicht.

 

Haben Sie Tipps für Schüler, die Lehrer wer­den wollen?

Aus­pro­bieren. Prak­ti­ka machen. Ich glaube, das muss man ein­fach aus­pro­bieren.

 

Haben Sie schon an ein­er anderen Schule unter­richtet?

Ich habe mein Ref­er­en­dari­at in Seesen gemacht. Das EGD ist jet­zt die erste Schule, an der ich fest unter­richte.

 

Sind Ihnen in Ihrer Zeit als Lehrerin schon mal pein­liche Sachen passiert?

Da ich noch nicht so lange da bin, tat­säch­lich nicht so wirk­lich. Also dass ich mal auf eine Frage keine Antwort wusste, war mir am Anfang unheim­lich pein­lich. Bis ich rel­a­tiv schnell gemerkt habe, die Schüler nehmen einem das nicht übel. Das finde ich also gar nicht mehr so pein­lich. Aber es gab eine pein­liche Sit­u­a­tion in meinem Ref­er­en­dari­at: Mehrere Schüler haben mit ein­er Heißk­le­bepis­tole alle möglichen Sachen fest­gek­lebt. Und tat­säch­lich wurde auch eine Fed­er­tasche an die Decke gek­lebt. Der Schüler wurde dann aufge­fordert, die Fed­er­tasche wieder run­terzu­holen. Allerd­ings war dieser so klein, dass er nicht drankam und das sah unheim­lich komisch aus. Da musste ich wahnsin­nig loslachen, das fand die Lehrerin dann, glaube ich, auch nicht so lustig.

 

Warum haben Sie das EGD gewählt?

In meinem Ref­er­en­dari­at habe ich sehr viel pos­i­tive Sachen gehört. Da gab es eine Lehrerin, die hier selb­st zur Schule gegan­gen ist und sehr viel Pos­i­tives über die Schule erzählt hat, auch über das Kol­legium. Ich wollte im Umkreis von Göt­tin­gen bleiben, war aber froh nicht direkt in Göt­tin­gen zu arbeit­en.  Außer­dem habe ich mich hier sofort wohlge­fühlt, die Lehrer kamen sofort auf einen zu und auch die Schüler­schaft ist sehr angenehm. Also ich bin sehr glück­lich, hier zu sein.

 

Was haben Sie am wenig­sten im Lehrerberuf erwartet?

Dass die Pla­nung so viel Zeit in Anspruch nimmt. Also anfangs hat­te ich noch diesen Irrglauben, dass man das Buch auf­schlägt und ein­fach Unter­richt macht. Den habe ich aber ganz schnell wieder ver­wor­fen. Die Pla­nung ist echt das A und O. Wobei ich auch einen kleinen Praxiss­chock bekom­men habe, waren Klasse­nar­beit­sko­r­rek­turen. Also generell habe ich diese ganzen organ­isatorischen Sachen echt unter­schätzt.

 

Gibt es irgendwelche Lehrerk­lis­chees, die auf Sie zutr­e­f­fen?

Ich glaube, ich bin eine sehr untyp­is­che Lehrerin. Anson­sten wird mir gesagt, dass ich mich in mein­er Freizeit irgend­wie lehrerhaft benähme, was ich aber nicht nachvol­lziehen kann. (lacht). Obwohl die Schüler bes­timmt für jeden Lehrer so ihre Schublade haben.

 

Haben Sie es schon mal bereut, Lehrerin gewor­den zu sein?

Im Ref­er­en­dari­at tausend­mal! (lacht). Nein, das war nur Spaß. Ehrlich gesagt nicht. Also es gab super stres­sige Phasen, die in der Aus­bil­dung vor allem durch Schlaf­man­gel, an die Nieren gegan­gen sind. Aber bereut habe ich es nie.

 

Wie lange brauchen Sie durch­schnit­tlich um eine Unter­richtsstunde vorzu­bere­it­en?

Das ist schwierig zu beant­worten, weil das immer sehr unter­schiedlich ist. (über­legt). Halbe Stunde bis Stunde, würde ich sagen. Aber das kann man so pauschal gar nicht sagen.

 

Warum unter­richt­en Sie Deutsch und Poli­tik?

Also Deutsch stand schon fest, weil ich das immer sehr gerne gemacht hat. Ich wusste auch, dass ich irgend­was aus dem gesellschaftlichen Bere­ich machen wollte. Da habe ich zwis­chen Geschichte und Poli­tik hin und her über­legt, mich aber let­z­tendlich für Poli­tik entsch­ieden, weil da ein­fach häu­figer neue Sachen dazukom­men und man method­isch sehr viel machen kann.

 

Was waren ihre Has­s­fäch­er?

Die Natur­wis­senschaften, die habe ich gehas­st. Also Mathe habe ich sehr gerne gemacht, aber sowas wie Biolo­gie oder Physik habe ich gehas­st. Und auch Kun­st habe ich nicht so gerne gemacht, weil ich kün­st­lerisch nicht begabt bin.