Vorlesewettbewerb Latein

Nun schon zum zweit­en Mal fand am 29.01.2018 in Göt­tin­gen ein lateinis­ch­er Vor­lesewet­tbe­werb statt. Er wurde in der Alten Men­sa am Wil­helm­splatz aus­ge­tra­gen und erst­mals vom YLAB der Uni­ver­sität Göt­tin­gen aus­gerichtet. Anmelden kon­nten sich alle Latein­schü­lerin­nen und –schüler des ersten und zweit­en Lern­jahres aus Göt­tin­gen und der Region. Dies­mal war das Eichs­feld-Gym­na­si­um Dud­er­stadt mit gle­ich zwei Klassen vertreten. 6 Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 6a sowie 8 Schü­lerin­nen aus der 7a hat­ten sich dafür angemeldet und waren mit großem Engage­ment bei der Sache. Vor­bere­it­et und betreut wur­den sie durch Frau Bagus und Her­rn Wüste­feld. Der Ein­satz hat sich wirk­lich gelohnt: Das EGD räumte dieses Jahr vier Preise ab! Den ersten Platz in der Kat­e­gorie Kreativ­gruppe (1. Lern­jahr) erk­lom­men Anna Hirzberg­ero­va und Sophia Störmer (6a). Den zweit­en und drit­ten Platz in der Kat­e­gorie Kreativ­gruppe (2. Lern­jahr) erre­icht­en Romy Ohne­sorge und Leonie Gottsknecht zusam­men mit Ali­cia und Sask­ia Schnei­der (7a) alias Max und Moritz (mit dem let­zten Stre­ich aus Wil­helm Buschs „Max und Moritz auf Latein“) sowie Amelie Link und Johan­na Sch­aberg (7a), die als Har­ry Pot­ter und Ron Weasley einen Auszug aus Har­rius Pot­ter et Philosophi Lapis vor­lasen. Den drit­ten Platz in der Kat­e­gorie Leseg­ruppe (2. Lern­jahr) belegten Stine Kurth und Amelie Hage­mann (7a). Her­zliche Glück­wün­sche an die stolzen Preisträger!

Auch das Göt­tinger Tage­blatt berichtete wieder über den Wet­tbe­werb (siehe http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Von-Cleopatra-und-ihrer-Katze). Ins­ge­samt hat­ten sich rund 150 Schü­lerin­nen und Schüler aus Göt­tin­gen und der Region für den Wet­tbe­werb angemeldet, was ein tolles Aushängeschild für die Begeis­terung für das Fach Latein, seine Lebendigkeit und Aktu­al­ität ist.

Allen Beteiligten war die große Moti­va­tion für ihr Fach Latein in begeis­tern­der Weise anzumerken. So wur­den die Lese­leis­tun­gen durch Mimik, Gestik, Verklei­dun­gen, Req­ui­siten, und schaus­pielerische Ein­la­gen noch gesteigert. Daher fiel es der Jury, beste­hend aus dem Göt­tinger Fach­di­dak­tik-Pro­fes­sor Peter Kuhlmann und drei weit­eren Mit­gliedern aus dem Sem­i­nar für Klas­sis­che Philolo­gie sichtlich schw­er, sich bei den Teil­nehmern, die alle großar­tig vor­bere­it­ete Leis­tun­gen gezeigt hat­ten, für einen Sieger/eine Siegerin zu entschei­den. Umso stolz­er sind wir, dass das EGD in diesem Jahr so viele Preisträger verze­ich­nen kon­nte! Es ging aber kein­er leer aus: Urkun­den (natür­lich eben­falls in lateinis­ch­er Sprache) gab es für jeden Teil­nehmer, denn „dabei sein ist alles!“.

Der Wet­tbe­werb zeigte ein­mal mehr, wie „putz­munter“ Latein ist – von wegen tote Sprache