Kai an Weihnachten

Am Tag vor Heili­ga­bend fragt Kai seine Mut­ter, während er den Tan­nen­baum schmückt: “Mama, wieso gibt es eigentlich Tan­nen­bäume?” Die Mut­ter antwortet: “Weil man bere­its im Mit­te­lal­ter bei Fes­tlichkeit­en, Bäume geschmückt hat.”

Nach dem kurzen Gespräch machen sie weit­er mit dem Schmück­en, bis der Baum glänzt. Am Abend kommt auch der Vater von seinem Sem­i­nar nach Hause und bringt die Oma mit. Alle zusam­men essen Abend­brot.

Kurz vor Mit­ter­nacht hört Kai aus der Stube einen laut­en Schrei: ” AUA!” Er ren­nt sofort runter und sieht wie der Wei­h­nachts­mann mit blu­ten­dem Kopf in der Ecke hockt. Ihm ist eine Christ­baumkugel auf den Kopf gefall­en. Schnell holt er ein Pflaster und ver­arztet den Kopf des Wei­h­nachts­man­nes. Mit seinem Handy nutzt er die Gele­gen­heit für ein gemein­sames Self­ie. Er geht wieder schlafen und freut sich auf den näch­sten Tag.

Da ist er auch schon. Kai, seine Eltern und seine Oma ziehen sich schick an und gehen gemein­sam in die Kirche. Als sie nach zwei Stun­den zurück­kom­men, freut sich Kai auf die Bescherung. Beim let­zten und kle­in­sten Geschenk fragt er seine Mut­ter: “Was ist da wohl drin?” Die Mut­ter zuckt mit den Schul­tern. Kai öffnet es und find­et ein Bild vom Wei­h­nachts­mann, wo drunter ste­ht: “DANKESCHÖN!”

Und die orig­i­nale Pudelmütze des Wei­h­nachts­man­nes hat er ihm als Geschenk dazugelegt. Kai ist total glück­lich und weiß genau, dass er jedes Jahr daran denken wird.

Tris­tan Koch, 5a

[adventskalender #23] Weihnachts-Witze

Die “besten” Witze aus unser­er Umfrage zu Wei­h­nachtswitzen, frisch serviert vom EGD-Chan­nel. Los geht’s!

Sagt die Tochter zum Vater: “Papa ich wün­sche mir zu Wei­h­nacht­en ein Pony!”
Sagt der Vater: “Okay aber ich fand Gans auch immer ganz leck­er.”

Wie nen­nt man einen alten Schnee­mann? Pfütze!

Bestellt eine Frau ne Piz­za. Nach einiger Zeit kommt der Piz­z­abote zum Fen­ster rein. Fragt die Frau: “Warum kommst du durchs Fen­ster?” Sagt der Piz­z­abote: “Ey, Wei­h­nacht­en ste­ht vor der Tür!”

Vater: “Und, Sohn, wer bringt an Wei­h­nacht­en die Geschenke? Sohn: “Ama­zon.” Vater: “Ich meine den dick­en Mann mit Bart!” Sohn: “Achso, der Post­bote.”

Vater: „Fritzchen, zünde doch bitte den Christ­baum an!“ Nach ein­er Weile fragt Fritzchen: „Vati, die Kerzen auch?“

Warum benutzt der Wei­h­nachts­mann eigentlich Ren­tiere um den Schlit­ten zu ziehen?
Weil Schlit­ten­hunde nicht fliegen kön­nen.

Sagt eine Kerze zur anderen: ” Was machst du heute?” antwortet die andere: “Aus­ge­hen.”

Wo kommt Sil­vester vor Wei­h­nacht­en? Im Wörter­buch!

Ach Omi, die Trom­mel von dir war wirk­lich mein schön­stes Wei­h­nachts­geschenk.” “Tat­säch­lich?” freut sich Omi. “Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht drauf spiele!”

Was sagt das Ren­tier, nach­dem es vom kleinen Hans gese­hen wurde?
Gar nichts. Ren­tieren kön­nen nicht sprechen!

Fragt die Oma: „Fritzchen welch­es Buch wün­scht du dir zu Wei­h­nacht­en? Sagt Fritzchen ganz entschlossen: „Dein Spar­buch!”

Warum bezahlt der Wei­h­nachts­mann seine Rech­nun­gen nicht?
Alle seine Kon­ten sind einge­froren.

Ste­hen zwei Schneemän­ner nebeneinan­der. Fragt der eine den anderen: “Riechst Du auch so stark Karot­ten?”

[adventskalender #22] Kein Geld für Geschenke

Timo ist 15, lebt in Friedrichshafen und hat, wie so viele in seinem Alter, viele Wün­sche zu Wei­h­nacht­en. Doch er weiß, sie wer­den nicht in Erfül­lung gehen. Denn seine Fam­i­lie ist arm, obwohl sein Stief­vater einen Vol­lzeitjob hat.

Ein Beitrag der Lan­dess­chau Baden-Würt­tem­berg vom 20.12.2018

[adventskalender #21] Fröhliche Weihnachten überall — Andere Länder, andere Sitten

Fröh­liche Wei­h­nacht über­all – Andere Län­der, andere Sit­ten

 

Wei­h­nacht­en in Mexiko

Feliz Navi­dad“- So wün­schen sich Mexikan­er „Fro­he Wei­h­nacht­en“

Mexikan­er feiern sehr aus­ge­lassen Wei­h­nacht­en. Schon am 16. Dezem­ber begin­nen die Feier­lichkeit­en mit den soge­nan­nten Posadas. Bis Heili­ga­bend wird jeden Tag die Geschichte von Maria und Josef nachge­spielt: Zunächst wird ein verklei­detes Paar an der Haustür abgewiesen, aber let­zten Endes, nach zweima­liger Abweisung, find­en sie Ein­lass. Anschließend gibt es eine große Fies­ta mit Tanz und Musik. Ein beson­der­er Höhep­unkt des mexikanis­chen Wei­h­nachts­fests ist der Piñata*-Brauch. Dabei schla­gen die Kinder solange auf die Piña­ta ein, bis sie kaputt geht und die Süßigkeit­en her­aus­fall­en. Das eigentliche Wei­h­nachts­fest begin­nt am 24. Dezem­ber, wenn die Posadas enden. Der Christ­baum ist meist kün­stlich, gerne auch pink oder blau. Nach der Mit­ter­nachtsmesse wird der Wei­h­nacht­struthahn ver­speist, anschließend wird bis in die Mor­gen­stun­den gefeiert.

*mit Süßigkeit­en gefüllte Papp­fig­ur

 

Wei­h­nacht­en in Aus­tralien

Mer­ry Christ­mas“- So wün­schen sich Aus­tralier „Fro­he Wei­h­nacht­en“

Wei­h­nacht­en fällt in Aus­tralien mit­ten in den Hochsom­mer. Rund um den 24. Dezem­ber ist es meist am wärm­sten. Viele brin­gen Lichter­schmuck im und am Haus an und in manchen Gegen­den gibt es einen regel­recht­en Wet­tkampf um die schön­ste Wei­h­nachts­beleuch­tung. San­ta Claus flitzt in roten Box­er­shorts auf Wasser­skiern an und fliegt per Helikopter in ent­fer­nte Orte. Statt eines echt­en Wei­h­nachts­baums kom­men tra­di­tionell Plas­tik-Wei­h­nachts­bäume ins Haus. Viele Aus­tralier mögen den Brauch, am ersten Feiertag am Strand zu pick­nick­en. Die Bescherung find­et am Mor­gen des 25.12. statt.

Beliebt sind Songs wie „Six White Boomers“. Das Stück han­delt davon, dass der Wei­h­nachts­mann seine Ren­tiere gegen weiße Kän­gu­rus oder Wasser­ski­er ein­tauscht.

 

Wei­h­nacht­en in Uruguay

Feliz Navi­dad“- So wün­schen sich auch die Uruguay­er „Fro­he Wei­h­nacht­en“

Wei­h­nacht­en in Uruguay ist das Gegen­teil von dem ruhi­gen, besinnlichen Fest in Deutsch­land.

Los geht das Fest am 24. nach Arbeitss­chluss. Über­all wird gefeiert, und da es um die Jahreszeit oft über 30°C sind, kommt es hin und wieder auch zu ein­er Wasser­schlacht. Abends gibt es in vie­len Fam­i­lien ein Grill­menü, bei dem oft ganze oder halbe Läm­mer gebrat­en wer­den. Erst danach wird es wirk­lich span­nend. Um Mit­ter­nacht startet ein großes Feuer­w­erk in allen Straßen und Gassen, welch­es man mit dem zum Neu­jahr ver­gle­ichen kann. Geschenke gäbe es ursprünglich erst am 25.Dezember. Das hat sich im Laufe der ver­gan­genen Jahre aber geän­dert: Die Bescherung ist jet­zt schon direkt nach dem Feuer­w­erk.

 

 

[adventskalender #20] Ein Wintergedicht

Im Win­ter ist es sehr, sehr kalt,
beson­ders tief im hohlen Wald.

Auf den Schlit­ten geht es munter,
schnell hinab den Berg hin­unter.

Und der Wei­h­nachts­mann zieht durch die Straßen,
und will die Kinder gern bespaßen.

Die Schneeflock­en fliegen durch die Luft,
und frisch geback­ene Plätzchen ver­bre­it­en ihren Duft.

Die Kinder kön­nen es kaum erwarten,
endlich mit dem Wei­h­nachts­fe­rien zu starten.

Hin­ter den Fen­stern strahl helles Licht,
zu Ende ist mein Win­tergedicht.

(Maja Paschke, 6c)