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Schülerinnen des Kurses „Auschwitz – Geschichte und Gedenken“ haben KZ-Gedenkstätte besucht

Sechs Schü­lerin­nen aus den 10. und 11. Klassen des Eichs­feld-Gym­na­si­ums haben in Begleitung von Her­rn Schö­bel vom 17.06. bis 21.06.2019 die KZ-Gedenkstätte Auschwitz in Polen besucht. Dabei haben sie inten­sive Ein­drücke davon gesam­melt, was nation­al­sozial­is­tis­che Herrschaft für deren Geg­n­er bedeutete und wie das Konzen­tra­tionslager­sys­tem organ­isiert war. Die geografis­chen aber auch physis­chen und psy­chis­chen Aus­maße übertr­e­f­fen alle Vorstel­lun­gen.

Weit­ere Höhep­unk­te der Stu­di­en­fahrt waren der Besuch des jüdis­chen Muse­ums mit Syn­a­goge in Oświęcim, die Besich­ti­gung der ehe­ma­li­gen Königs- und Haupt­stadt Krakau und der barock­en Kle­in­stadt Pszczy­na (Pless).

Ini­ti­iert wurde diese Fahrt von Gün­ter Reimann, der den regelmäßi­gen Ein­satz von Schü­lerin­nen und Schülern des Eichs­feld-Gym­na­si­ums bei der Gestal­tung des Holo­caust-Gedenk­tages in Dud­er­stadt durch diese Exkur­sion würdi­gen möchte. Er engagiert sich seit Jahren für die Aufar­beitung der Geschichte des Ver­nich­tungslagers Auschwitz.

Die Exkur­sion wurde ins­beson­dere vom Rotary Club Dud­er­stadt finanziell unter­stützt.

Wir möcht­en uns dafür sehr her­zlich bedanken und für die Begleitung durch Her­rn Reimann und Her­rn Müller vom Deutsch-Pol­nis­chen Fre­un­deskreis Dud­er­stadt, der den Klein­bus wie immer sehr sich­er gefahren hat.

Politik-Wirtschafts-Kurse in Berlin

Bericht über die Berlin-Exkur­sion vom 08.02 bis zum 10.02.2018

Die Exkur­sion begann damit, dass wir uns alle in der Ein­gang­shalle des Göt­tinger Bahn­hofs um 16:45 Uhr ver­sam­melten. Hier trafen sich die Poli­tik Kurse des erhöht­en Anforderungs­bere­ich­es von Her­rn Sohn und Her­rn Stumpf inklu­sive eines PoWi Grund­kurs­es von Her­rn Thus­tek des Jahrganges 11. Von dort aus fuhren wir um ca. 17:17 Uhr mit dem IC 2370 an Gleis 9 ab. Wir kamen um cir­ca 18:00 Uhr am Han­nover Gleis 8 an und stiegen von dort aus um in den IC 1926, welch­er um 18:05 in Han­nover nach Berlin fuhr. Cir­ca um 19:54 Uhr kamen wir in Berlin am Ost­bahn­hof an, von da aus gin­gen wir gin­gen in die Köpenick­er Straße 127–129, da sich dort das A&O Hos­tel Mitte befand, indem wir die näch­sten zwei Tage nächtigten. In der Ein­gang­shalle beka­men wir dann unsere Nahverkehrskarten, und wir beschlossen die Zim­mer­aufteilung. Der Rest des Abends stand uns dann zur freien Ver­fü­gung, jedoch beschränk­te sich unsere Freizeit dadurch, dass wir uns in Kle­in­grup­pen bewe­gen mussten.

Am näch­sten Tag, den 09. Feb­ru­ar, früh­stück­ten wir gemein­sam um cir­ca 06:45 Uhr im Speis­esaal des Hos­tels. Eine Stunde danach ver­sam­melten wir uns in der Ein­gang­shalle, um von dort aus um ca. 08:15 am West­por­tal des Reich­stags­ge­bäudes, Platz der Repub­lik 1, zu sein. Um ca. 09:00 Uhr hielt eine Angestellte des Reich­tags einen Infor­ma­tionsvor­trag im Deutschen Bun­destag mit Klärung von offe­nen Fra­gen der Schüler. Danach war ein Gespräch mit Thomas Opper­mann, dem Bun­destagsvizepräsi­den­ten, geplant, welch­es jedoch nicht stat­tfand, da das Erscheinen von Her­rn Opper­mann durch einen Ter­min lei­der ver­hin­dert wurde. Stattdessen stand uns eine Vertreterin von Her­rn Opper­mann zur Ver­fü­gung.

Bere­its im Unter­richt tru­gen wir mögliche Fra­gen zusam­men, welche sich auch größ­ten­teils während des Gesprächs im Raum A1 des Reich­stags­ge­bäudes klärten. Anschließend gin­gen wir auf die Dachter­rasse des Gebäudes und kon­nten zudem die Reich­stagskup­pel besichti­gen. Danach gin­gen wir zusam­men um cir­ca 12:00 gemein­sam zum West­ein­gang des Paul-Löbe-Haus, welch­es sich in der Kon­rad-Ade­nauer Straße 1 befind­et. In dem Paul-Löbe-Haus wur­den uns im Besucher­restau­rant zwei Gerichte zur Ver­fü­gung gestellt, jed­er Schüler kon­nte sich für eines dieser Gerichte entschei­den, und wir aßen gemein­sam mit Aus­blick auf die Spree und auf das Marie-Elis­a­beth-Lüders-Haus. Anschließend um cir­ca 14:30 fol­gte eine Video­bus­tour “Orte der Demokratie”, in der wir viel über die Geschichte von Berlin, zum Beispiel zur Zeit des zweit­en Weltkrieges oder der DDR, lern­ten.

Hierzu wur­den Filme im Bus über ein Mon­i­tor abge­spielt und eine, gebür­tig aus Berlin stam­mende, Frau berichtete zudem auch über per­sön­liche Erfahrun­gen und grund­sät­zliche Infor­ma­tio­nen. Diese Fahrt endete um 16:30 Uhr an der Bun­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung. Dann hat­ten wir anderthalb Stun­den Zeit, um Berlin zu erkun­den, bis wir uns um 19:00 Uhr am Berlin­er Ensem­ble, eine der bekan­ntesten Büh­nen der Haupt­stadt, trafen, um die Auf­führung “Der kauka­sis­che Krei­dekreis” von Bertolt Brecht um 19:30 Uhr zu besuchen. Im Anschluss fol­gte eine gemein­same Abendgestal­tung und die Rück­fahrt zum Hos­tel.

Am Sam­stag, den 10. Feb­ru­ar früh­stück­ten die Kurse gemein­sam um 07:30 Uhr. Danach check­ten wir aus dem Hos­tel aus und bracht­en unser Gepäck zum Haupt­bahn­hof. Anschließend trafen wir uns um 10:00 Uhr am Alten Muse­um, Am Lust­garten. Wir wur­den in zwei Grup­pen aufgeteilt und beka­men jew­eils eine sechzig minütige Führung über den “All­t­ag im antiken Griechen­land”. Dann hat­ten wir weit­er­hin bis 13:00 Uhr zeit um Berlin zu erkun­den. Schließlich kamen wir am Berlin­er Haupt­bahn­hof um 13:00 Uhr zusam­men um dann anschließend um ca. 13:33 Uhr mit dem ICE 1693 von Berlin nach Göt­tin­gen zu fahren, und let­z­tendlich um ca. 15:51 am Bahn­hof in Göt­tin­gen einzutr­e­f­fen.

Autoren: Julian Feuls, Kle­mens Rhode, Lennart Stange, Mar­ius Lud­wikows­ki

Erdkundekurse auf Exkursion in Hamburg

Am 11.–13.1.2018 fuhren die Erd­kunde-Kurse 18EK1EA, 19EK1EA und 19EK2EA des Eichs­feld-Gym­na­si­ums auf eine Exkur­sion nach Ham­burg. Beglei­t­ende Lehrkräfte waren Herr Witkows­ki, Herr Pipa, Frau Hilde­brandt und Frau Not­tbeck. Als Unterkun­ft bot sich das Meininger Hotel im Stadt­teil Altona, nahe der U-Bahn­sta­tion. Inhalt der Exkur­sion waren eine Stadt­führung, eine Führung im Air­bus-Werk Ham­burg und eine Kartierungsar­beit im Schanzen­vier­tel.

Die Exkur­sion startete am 11.1.2018 mit dem Unter­richtss­chluss für alle Teil­nehmer um 13.05 Uhr. Daraufhin trafen sich die teil­nehmenden Schü­lerin­nen und Schüler mit den Lehrkräften vor der Ein­gang­shalle des Göt­tinger Bahn­hofs. Nach der Abfahrt um 15.07 Uhr mit dem Metronom war um 19.00 Uhr Ankun­ft am Ham­burg­er Haupt­bahn­hof, woraufhin wir ein wenig später mit der U-Bahn zu unserem Hotel im Stadt­teil Altona fuhren. Im Hotel angekom­men, gab es eine Ein­weisung in dessen Haus­regeln von ein­er Hotelfachkraft, sowie Regeln der Lehrer für den Aufen­thalt während der Exkur­sion. Danach bezo­gen die Teil­nehmer der Exkur­sion in Grup­pen ihre Hotelz­im­mer und hat­ten anschließend Freizeit, um Ham­burg zu erkun­den und sich ggf. Aben­dessen zu besor­gen.

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Bio-Leistungskurs im Xlab: Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten

Der grundle­gende Prozess für alles Leben auf der Erde ist die Foto­syn­these. Um diesen Prozess prak­tisch zu unter­suchen, nahm der Bio-Leis­tungskurs 1 aus Jg. 12 an einem Ange­bot des Xlab in Göt­tin­gen zur Primär­reak­tion der Foto­syn­these teil. Chro­matographisch aufge­tren­nte Blat­t­farb­stoffe wur­den isoliert und auf ihr Absop­tion­sspek­trum hin unter­sucht. Dies wurde dann mit dem Wirkungsspek­trum des gesamten Blat­tex­trak­tes ver­glichen. Im zweit­en Teil ging es um den Elek­tro­nen­trans­port. Im intak­ten Blatt wer­den Elek­tro­nen von Trans­port-Molekülen aufgenom­men. Fehlen diese, kann man Redox­farb­stoffe ein­set­zen, die den Elek­tro­nen­trans­port durch Far­bän­derung anzeigen.

Es war ein run­dum gelun­gener Tag, der einem Ein­blicke in das Arbeit­en eines Wis­senschaftlers gab.

Biologen beim Science Festival

Auch in diesem Jahr nah­men die Schü­lerIn­nen der Biolo­gie-Leis­tungskurse im 11. Jahrgang wieder am Sci­ence Fes­ti­val teil. Jedes Jahr bietet das X-Lab in Göt­tin­gen die Möglichkeit, von renom­mierten Wis­senschaftlern auf eine inter­es­sante Reise in die jew­eili­gen Forschungs­bere­iche mitgenom­men zu wer­den. Dieses Jahr ging es auf eine Zeitreise mit Her­rn Prof. Reit­ner (Bere­ich Paläon­tolo­gie und Geo­bi­olo­gie der Uni­ver­sität Göt­tin­gen) zu den Ursprün­gen des Lebens: Archais­che Lebenswel­ten — eine geo­bi­ol­o­gis­che Spuren­suche vor 3,8 Mrd. Jahren. Mit ein­er Reise rund um die Welt wurde dieses kom­plexe The­ma ver­ständlich erk­lärt. Anhand der Verteilung von Kohlen­stoff­iso­topen in Gesteinen lassen sich organ­is­che von anor­gan­is­chen Ursprün­gen unter­schei­den.

Eine Reise in den Wel­traum bere­it­ete hinge­gen Herr Dipl.Ing. Paul Zabel (Deutsches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt) in seinem Vor­trag vor. “Pflanzenan­bau auf dem Mars — und warum ich dafür in die Antark­tis gehe” lautete das The­ma. Wie sich unter extremen Klimabe­din­gun­gen eine geschlossene Kreis­laufwirtschaft gener­ieren lässt. soll in einem Gewächshaus in der Antark­tis für ein Jahr getestet wer­den. Ziel ist die Ver­sorgung ein­er Raum­ex­pe­di­tion mit frischem Gemüse. Eine Vorstel­lung der Ergeb­nisse wurde ange­fragt…