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Kirchenraumpädagogische Begehung der Kirchen

Die Klassen 6d und 6e haben im Rah­men des Reli­gion­sun­ter­richts bei Her­rn Bed­norz die bei­den Dud­er­städter Kirchen besucht.

In der Unter­richt­sein­heit “typ­isch evan­ge­lisch — typ­isch katholisch” haben wir die Kirchen kirchen­raumpäd­a­gogisch erschlossen.

Die Schüler*innen hat­ten so ein­mal einen ganz anderen Ein­blick in die Geschichte der Gebäude und deren Ein­rich­tungs­ge­gen­stände.

Gottesdiensvorbereitung für die neuen 5. Klassen

Es geht langsam auf die Ferien zu und das neue Schul­jahr ste­ht vor der Tür. In Vor­freude auf die neuen 5. Klassen bere­it­et ger­ade die Klasse 5c im Reli­gioin­sun­ter­richt mit Her­rn Bed­norz den Gottes­di­enst vor. Mit viel Engage­ment und guten Ideen wird das Anspiel erar­beit­et, es wer­den Plakate geschrieben und Req­ui­siten gebastelt.

  

 

[egd-channel] „Man sagt mir auch nach, dass ich mich im Gin-Bereich relativ gut auskenne”

Herr Thus­tek, warum sind Sie Lehrer gewor­den?

Ich habe eigentlich schon immer Lust auf die The­men gehabt, die ich dann später studiert habe. Also Geschichte, Poli­tik und Reli. Das hat mir eigentlich immer gut gefall­en. Außer­dem habe ich immer gern mit jun­gen Leuten gear­beit­et. Ich komme ja so ein biss­chen aus der kirch­lichen Jugen­dar­beit und hab generell schon immer gerne mit Jugendlichen gear­beit­et. Das war so ein­er der wesentlichen Gründe.

Was hat Sie dazu bewegt, Koor­di­na­tor des 10. & 11. Jahrgangs zu wer­den?

Mit meinem Vorgänger Bern­ward Wucherpfen­nig habe ich schon ganz lange, bevor ich in diese Posi­tion gekom­men bin, zusam­mengear­beit­et. Ich war sozusagen der HiWi. Und da habe ich viel mit­bekom­men, wie das alles so läuft und das hat mich let­z­tendlich sehr inter­essiert. Also ger­ade die Beratung, was macht man nach der 10? Geht man in die gym­nasiale Ober­stufe? Was macht man danach? Das sind so The­men, die Jugendliche ganz schön rumtreiben. Das ist so eine der ersten wichti­gen Entschei­dun­gen.

Find­en Sie die Ver­ant­wor­tung als Koor­di­na­tor zu groß?

Ach, eigentlich nicht. Also es ist ja so, dass man mit seinen Auf­gaben wächst. Ich bin ja lange im Gren­z­land­mu­se­um gewe­sen und komme aus einem Eltern­haus, in dem Ver­ant­wor­tung sehr groß geschrieben wurde und da hat­te ich eigentlich keine Angst vor. Das ist eher so, dass man eine Auf­gabe bekommt und ver­sucht sie angemessen zu bewälti­gen.

Was sind Ihre alltäglichen Auf­gaben in der Koor­di­na­tion von 10 & 11?

Das ist hier ja ganz oft der Hotspot, wenn Prob­leme auflaufen. Man ist ja eigentlich immer sehr viel mit Men­schen zusam­men, mit denen man eine Lösung find­en muss. Das sind dann die, die nicht so gut in der Schule sind, die Prob­leme haben oder die eine Info brauchen. Hier kom­men viele Leute zusam­men, die nicht weit­er­wis­sen. Dann gibt es noch einen großen Strauß von Auf­gaben. Die Koor­di­na­tion von 10 und 11, die Abschlüsse. Dann mach ich noch mündlich­es Abi; das plane ich noch durch. Die Koor­di­na­toren schaf­fen im Hin­ter­grund sozusagen das Gerüst.

Hat­ten Sie noch andere Beruf­swün­sche?

Also ich hätte mir nach dem Abi schon einiges vorstellen kön­nen. Ich meine, ich bin ja elf Jahre in einem Muse­um gewe­sen, hab da eine päd­a­gogis­che Leitung gemacht, war lange Jahre an der Uni. Also ich kon­nte einige Sachen so neben­her machen. Und als ich jünger war, hätte ich mir gut vorstellen kön­nen, Kam­era­mann zu wer­den oder zum Radio zu gehen. Aber ich kam auch so aus der blanken Prov­inz und hat­te eigentlich so gut wie keine Anknüp­fungspunk­te an eine kul­turelle Welt. Ich glaube, wenn ich in Ham­burg großge­wor­den wäre, dann wäre alles bes­timmt noch ein wenig anders gewor­den.

Was sind Ihre Hob­bys?

Ein Hob­by von mir ist, dass ich gerne und viel koche. Ich habe einen Camp­ing­bul­li, mit dem ich gerne durch die Gegend fahre. Ich lese viel. Außer­dem mag ich Berlin sehr gerne. Ich finde, Berlin ist ein­fach eine coole Stadt. Man sagt mir auch nach, dass ich mich im Gin-Bere­ich rel­a­tiv gut auskenne.

Was war der schön­ste Moment in Ihrer Lehrerlauf­bahn?

Ach da gibt es mehrere. Ich habe mal eine Schü­lerin gehabt, die in ein­er Reliprü­fung sehr cool mit einem Text umge­gan­gen ist. Da dachte ich, die muss gar nicht studieren, die ist schon so klug. Da bin ich aus der Prü­fung gegan­gen und dachte, auf jeden Fall 15 Punk­te. Da geht nicht mehr viel nach oben. Alle Achtung, dass das jemand so kann!

Was ich schön finde ist, dass sich Ehe­ma­lige immer mal melden und erzählen, was aus ihnen gewor­den ist. Oder dass man mal einen Kaf­fee trinkt oder abends unter­wegs ist. Das finde ich ganz nett, wenn der Kon­takt nicht abbricht. Es gibt hier viele kluge Leute, die sind auch ganz gut ori­en­tiert. Wenn ich dann einen Anteil dran haben kann, dann finde ich das eigentlich ganz gut.

Sind Ihnen in Ihrer Lehrerlauf­bahn pein­liche Dinge passiert?

Also es gibt ja immer wieder witzige oder pein­liche Sachen. Dass ich mal einen Pullover falsch rum anhat­te. Oder, dass man auf­ste­ht und merkt, dass der Hosen­stall offen war. Da kann man dann auch ganz gut drüber lachen. Ich habe mal eine Sache erlebt: da hat mir eine Kol­le­gin ihren Kaf­fee über Hemd und Sakko gekippt und da hat­te ich danach noch einen Ter­min. Da habe ich mir dann von Markus Freck­mann ein altes T-Shirt geliehen, damit ich einiger­maßen aus­sah.

Warum haben Sie das EGD gewählt?

Als ich Lehrer wurde, kon­nte man sich die Schulen eigentlich nicht aus­suchen. Da war man froh, dass man eine Stelle bekom­men hat. Mein Vater hat mir damals gesagt: „Willst du da wirk­lich hinge­hen, das ist echt weit weg.“ Das habe ich nie so gese­hen, obwohl ich sagen muss, dass die Eichs­felder es Men­schen, die von außen kom­men, nicht immer so leicht­machen. Also die Schüler nicht so, aber, wenn man das Ganze betra­chtet, ist es schon manch­mal speziell.

Was haben Sie am Lehrerberuf am wenig­sten erwartet?

Also als ich studiert habe und die erste Zeit im Ref­er­en­dari­at war, habe ich nicht erwartet, dass man so viel kor­rigieren muss und dass Schule auch ganz viel Ver­wal­tung hat.

Gibt es irgendwelche Lehrerk­lis­chees, die auf Sie zutr­e­f­fen?

Als ich Schüler war, dachte ich, manche Lehrer sind ja echt ver­peilt. Ich ertappe mich aber, je älter ich werde, oft dabei, dass ich in den Unter­richt komme und erst­mal ein paar Minuten brauche, um mich zu sam­meln. Da hat­te man eben erst eine 7. Klasse in Reli und danach ne 12. Klasse in Geschichte und dann hat man noch Sem­i­nar­fach. Man muss immer ganz gut umswitchen.

Was waren Ihre Hass- und Lieblings­fäch­er?

So richtige Has­s­fäch­er hat­te ich eigentlich nicht. In mein­er Schulzeit hat­te ich aber keine guten Lehrer in Physik oder Math­e­matik und das hat mir große Schwierigkeit­en bere­it­et. Das kon­nte ich erst im oder nach dem Studi­um auflösen. Dafür hat­te ich gute Lehrer in Geschichte, Reli, Sozialkunde. Da hat­te ich dann auch mehr Spaß.

Was für ein Abitur­pro­fil haben Sie gewählt?

Ich hat­te Geschichte, Englisch, Bio und Deutsch.

Welche Klassen­stufe unter­richt­en Sie am lieb­sten?

Ich dachte eigentlich, dass ich die Ober­stufe sehr gerne unter­richte, aber im Moment habe ich eine 7. Klasse in Reli und die habe ich auch ein biss­chen in mein Herz geschlossen. Die sind auch total indi­vid­u­al­is­tisch, aber so auf ihre Art auch nett.

Wie lange fahren Sie schon beim Pole­naus­tausch mit und was gefällt Ihnen am besten?

Ich mach den jet­zt seit 20 Jahren. Also was mir so am besten gefällt, ist die Völk­erver­ständi­gung. Ich denke, dass es wichtig ist, junge Leute miteinan­der in Kon­takt zu brin­gen. So kön­nen sie Unter­schiede, aber auch Gemein­samkeit­en ent­deck­en. Und ich hoffe, dass die poli­tis­che Lage in Polen uns keinen Strich durch die Rech­nung macht, aber ich bin da rel­a­tiv opti­mistisch, dass das noch ein wenig weit­erge­ht. Mit Mar­tin Bereszyn­s­ki und Ani­ka Hart­mann haben wir auch ein gutes Lehrerteam.

Freuen Sie sich auf die Eltern­sprech­tage?

Ach ja, eigentlich schon. Also beim Eltern­sprech­tag ist es echt sehr span­nend mal die Eltern ken­nen­zuler­nen. Oft­mals kom­men ja lei­der nur die Eltern, die man schon ken­nt oder wo die Schüler gut sind. Die anderen trauen sich vielle­icht nicht so. In der Schule ist Elternar­beit aber, mein­er Mei­n­ung nach, sehr wichtig. Da ist auch ein Tag der offe­nen Tür sehr hil­fre­ich. Als Lehrer ist man doch sehr isoliert in seinen Fäch­ern und wenn man dann mal in die Musik oder Physik geht, sieht man wie bre­it eine Schule gefächert ist.

Gibt es Insid­er im Lehrerz­im­mer?

(lacht) Über Schüler? Klar. Also ein Lehrerz­im­mer ist im Grunde so, wie der Ober­stufen­raum, nur auf einem anderen Niveau. Natür­lich spricht man über Schüler oder andere Lehrer, das ist aber sicher­lich ganz nor­mal. Ich hoffe, dass das immer ganz pro­fes­sionell stat­tfind­et.

Die 8. Klassen nehmen am „Projekttag zur persönlichen Orientierung“ im Emmaus teil

Am 11. und 12. März 2019 fand im Dekanat­sju­gendzen­trum Emmaus erst­ma­lig der „Pro­jek­t­tag zur per­sön­lichen Ori­en­tierung“ statt. Am Mon­tag (8 a und b) und am Dien­stag (8 c und d) kon­nten sich jew­eils zwei 8. Klassen unab­hängig von dem Ort der Schule, vom 45 – Minuten – Takt und ohne Fach­lehrer mit The­men der Fäch­er Reli­gion und Werte & Nor­men auseinan­der­set­zen. Erleb­nis­päd­a­gogisch geschulte Stu­den­ten begleit­eten die Klassen an diesem Vor­mit­tag.

Nach einem gemein­samen Früh­stück arbeit­eten die Klassen in ver­schiede­nen Sequen­zen in größeren Grup­pen, allein oder zu zweit. Die Team­er gin­gen method­isch sehr flex­i­bel auf die Möglichkeit­en der Klassen und auch einzel­ner Schü­lerin­nen und Schüler ein und ermöglicht­en so zunächst ein näheres Ken­nen­ler­nen inner­halb der Klassen. Im Fol­gen­den wurde noch inten­siv­er in den Bere­ichen Iden­tität und Beziehung (Kern­cur­ricu­lum Reli­gion) bzw. Frage nach dem Ich – das Ich und seine sozialen Rollen (Kern­cur­ricu­lum Werte & Nor­men) gear­beit­et.

Die Schü­lerin­nen und Schüler lobten am Ende des Pro­jek­t­tages, dass sie einige Schü­lerIn­nen nun näher ken­nen­gel­ernt hät­ten und auch ins­ge­samt die Klas­sen­ge­mein­schaft gestärkt wor­den sei. Außer­dem haben sie die Abwech­slung vom Schu­lall­t­ag („gute Mis­chung aus Spie­len und Team­workübun­gen“) sehr genossen und haben „runter kom­men kön­nen“. Weit­er­hin waren sich fast alle Schü­lerin­nen und Schüler einig, dass viel Raum für ihre eigene Mei­n­ung bestanden habe und sie viel Spaß gehabt hät­ten.

Die Finanzierung des Pro­jek­tes übernehmen der BDKJ (Bund deutsch­er katholis­ch­er Jugend) und das Bis­tum Hildesheim.

Aktion „Cookies backen für Misereor“

Hal­lo! Wir sind die Klasse 6b und haben im Reli­gion­sun­ter­richt bei Frau Osburg das The­ma Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen durchgenom­men.

Wir beschlossen, bei ein­er teilzunehmen und entsch­ieden uns für „Cook­ies für Mis­ere­or“. Wir haben uns in zwei Grup­pen aufgeteilt und an zwei Fre­ita­gen Hasel­nuss- und Mür­beteig­plätzchen geback­en, die wir am fün­ften Dezem­ber in der Pausen­halle verkauft haben.

Eine Plätzchen­tüte kostete € 1,20 und manche Schüler oder Lehrer kauften gle­ich mehrere, um so ihren Fre­un­den an Niko­laus eine Freude zu machen.

Den Erlös von 112, 06 Euro spenden wir Mis­ere­or, die das Geld dann an Hil­fs­bedürftige weit­ergeben. Danke an alle, die und dabei unter­stützt haben.

Wir hat­ten wirk­lich alle viel Spaß und freuen uns, dass wir damit Kindern helfen kön­nen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Vielle­icht habt ihr ja jet­zt auch Lust bekom­men zu back­en. Mis­ere­or stellt auf Anfrage Plakate, Spenden­box­en, Aufk­le­ber und Wer­beausteller kosten­los zu Ver­fü­gung! Dann wün­schen wir viel Spaß dabei!

Die Schüler der Klasse 6b

(geschrieben von Frie­da, Caro, Lil­ly, Mia S., Rylan und Mira)