30 Jahre Mauerfall: Run entlang der innerdeutschen Grenze

Anläss­lich des Jubi­lä­ums 30 Jah­re Mau­er­fall lau­fen eine Grup­pe von Ath­le­ten des Trailrun­ning Teams die ehe­ma­li­ge inner­deut­sche Gren­ze ab. Gestar­tet wur­de bereits am 1.11. um 12 Uhr am Drei­län­der­eck an der Säch­sisch-Baye­risch-Tsche­chi­schen Gren­ze. Bis zum 8.11. sol­len die knapp 1.400 km bis nach Tra­ve­mün­de gelau­fen wer­den. Zum 30. Jah­res­tag läuft die Grup­pe dabei auch Rich­tung Ber­lin einen Pro­log und fei­ert dann zusam­men den Mau­er­fall. In die­ser Zeit hat sich die Grup­pe lau­fend auf histo­ri­sche Spu­ren­su­che bege­ben, Zeit­zeu­gen befragt, Hin­ter­grün­de und Grenz­ge­schich­ten ent­deckt. Eine klei­ne Lauf­grup­pe des EGD war auch dabei und hat unse­re ehe­ma­li­ge Schü­le­rin Ida-Sophie Hege­mann eine Etap­pe beglei­tet, sie ging vom Grenz­land­mu­se­um Eichs­feld bis zum West-Öst­li­chen Tor. Die Lauf­grup­pe des Teams lief an die­sem Tag noch bis zum Brocken.

30 Jahe Mau­er­fall: Run ent­lang der inner­deut­schen Gren­ze

Als Erin­ne­rung und zum 30. Jubi­lä­um des Mau­er­falls ver­an­stal­tet eine Grup­pe von 6 Ath­le­ten, die von 2 Foto­gra­fen beglei­tet wird, einen Lauf ent­lang der ehe­ma­li­gen inner­deut­schen Gren­ze. Unter­stützt wird die Akti­on von „Salo­mon Run­ning”, einer Spar­te des Sport­be­klei­dungs­an­bie­tes Salo­mon, die das Pro­jekt sowohl mit Aus­rü­stung als auch finan­zi­ell unter­stützt.

Täg­lich will die Grup­pe ca. 170 Kilo­me­ter zurück­le­gen. Dafür wech­seln sich die Läu­fer täg­lich ab, sodass jeder „nur” eine Etap­pe von ca. 30 Kilo­me­tern bewäl­ti­gen muss. Gemes­sen wird die Strecke mit einer Lau­fuhr, die um einen wie ein Grenz­pfahl ange­stri­che­nen Staf­fel­stab gebun­den ist, der beim Etap­pen­wech­sel wei­ter­ge­ge­ben wird, sodass er die vol­len 1400km zurück­legt.

Der ganz in Salo­mon geklei­de­ten Trailrun­ning­grup­pe schlie­ßen sich auf die­sem Weg immer wie­der Frei­wil­li­ge an, so wie es, neben einem Rad­fah­rer, der die Läu­fer seit Tei­stun­gen beglei­te­te, eine Grup­pe von 5 Ver­tre­tern unse­rer Schu­le vom Grenz­land­mu­se­am bis zum West­öst­li­chen Tor tat.

Unter ihnen waren Herr Freck­mann, Herr Zei­ler, Herr Zeu­ner, Robin Michae­lis und der Bru­der von Ida-Sophie Hege­mann, wel­che Teil der Läu­fer­grup­pe ist.

Seit die­se ehe­ma­li­ge EGD Schü­le­rin nach ihrer Zeit als Mit­tel- und Lang­strecken­läu­fe­rin zum Trail­lauf gewech­selt ist, kann man ihre Kar­rie­re regel­mä­ßig in der Zei­tung oder auch auf ihrem Insta­gram­ka­nal (@running_ida) ver­fol­gen.

Auf­grund von Idas Ver­bin­dung zu unse­rer Schu­le, dros­sel­ten die Läu­fer ihr Tem­po etwas, sodass alle mit­hal­ten konn­ten und eine locke­re Atmo­sphä­re herrsch­te. Den­noch war der Lauf auf dem Grenz­weg eine Her­aus­for­de­rung, da, neben den vie­len Stei­gun­gen, die löch­ri­gen Grenz­plat­ten von nas­sen Blät­tern und Schlamm bedeckt waren. Oft­mals war der erste Gedan­ke also nicht „Wie kann ich mög­lichst schnell lau­fen”, son­dern „Wie kom­me ich die­sen Berg hoch und wie­der run­ter, ohne mich oder ande­re zu ver­let­zen”. Das wur­de aller­dings auch getan, weil wir als eines der für die Zuschau­er inter­es­san­ten High­lights des Tages gal­ten.

Dass die Prä­sens auf den sozia­len Medi­en bei die­sem Lauf nicht nur Neben­sa­che ist, wird häu­fig spür­bar. So läuft bei allen High­lights, wozu am 5.11. auch das Tref­fen von Ida mit ihrer Fami­lie am Grenz­land­mu­se­am gehör­te, einer der Foto­gra­fen mit, um dann am Abend jedes Tages ein ca. 1 minü­ti­ges Video auf dem Insta­gram unter @Salomonrunning hoch­zu­la­den.

Dort kön­nen bei inter­es­se auch Links zu den Pro­fi­len aller ande­ren Betei­lig­ten inklu­si­ve bei­der Foto­gra­fen gefun­den wer­den.

Live-Tracking und Infor­ma­tio­nen gibt es hier: https://bit.ly/346DXx2

Ein Bericht von Robin Michae­lis, Jahr­gang 12