Mikroskopieren in besonderen Zeiten

Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Grund­kur­ses Bio­lo­gie von Frau Spiess haben im Unter­richt unter stren­gen Hygie­ne­auf­la­gen mikro­sko­piert und dabei Unter­schie­de von Son­nen- und Schat­ten­blät­tern einer Rot­bu­che (Fagus syl­va­ti­ca) ken­nen gelernt. Dadurch wur­de die Theo­rie mit ein biss­chen Pra­xis ver­knüpft, was in Zei­ten von Coro­na zuge­ge­be­ner­ma­ßen eini­ge Her­aus­for­de­run­gen bereit hält. Jede/r Schüler/in bekommt dazu ein eige­nes Mikro­skop, Des­in­fek­ti­on von Gerät und Fer­tig­prä­pa­ra­ten, ist selbst­ver­ständ­lich, im Raum wird der größt­mög­li­che Abstand gewahrt.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hat­ten die Gele­gen­heit, ihren mikro­sko­pi­schen Ein­druck zeich­ne­risch umzu­set­zen und mit Hil­fe des Smart­pho­nes zusätz­lich anschau­li­che Fotos zu machen. Der Aspekt „Blatt­auf­bau“ bie­tet eine gute Schnitt­flä­che zwi­schen den Ober­the­men Foto­syn­the­se und Öko­lo­gie und ist dem­zu­fol­ge ein wich­ti­ger Unter­richts­ge­gen­stand. Die mikro­sko­pi­sche Pra­xis, sowie das Zeich­nen natur­wis­sen­schaft­li­cher Skiz­zen ist eine will­kom­me­ne aber nicht zu unter-schät­zen­de Wei­ter­ent­wick­lung der Kom­pe­ten­zen der Ler­nen­den. Da die Lehr­kraft zur Zeit Abstand hal­ten muss, sind die Ler­nen­den dar­auf ange­wie­sen, selbst­stän­di­ger zu arbei­ten und erle­ben dadurch eine stär­ke­re Eigen­kom­pe­tenz. Das bringt eine Ver­än­de­rung der Leh­re­rin­nen­rol­le, aber unter Umstän­den auch eine posi­ti­ve Erfah­rung für die Ler­nen­den mit sich.

Son­nen­blatt

Schat­ten­blatt