Die 8. Klassen nehmen am „Projekttag zur persönlichen Orientierung“ im Emmaus teil

Am 11. und 12. März 2019 fand im Dekanat­sju­gendzen­trum Emmaus erst­ma­lig der „Pro­jek­t­tag zur per­sön­lichen Ori­en­tierung“ statt. Am Mon­tag (8 a und b) und am Dien­stag (8 c und d) kon­nten sich jew­eils zwei 8. Klassen unab­hängig von dem Ort der Schule, vom 45 – Minuten – Takt und ohne Fach­lehrer mit The­men der Fäch­er Reli­gion und Werte & Nor­men auseinan­der­set­zen. Erleb­nis­päd­a­gogisch geschulte Stu­den­ten begleit­eten die Klassen an diesem Vor­mit­tag.

Nach einem gemein­samen Früh­stück arbeit­eten die Klassen in ver­schiede­nen Sequen­zen in größeren Grup­pen, allein oder zu zweit. Die Team­er gin­gen method­isch sehr flex­i­bel auf die Möglichkeit­en der Klassen und auch einzel­ner Schü­lerin­nen und Schüler ein und ermöglicht­en so zunächst ein näheres Ken­nen­ler­nen inner­halb der Klassen. Im Fol­gen­den wurde noch inten­siv­er in den Bere­ichen Iden­tität und Beziehung (Kern­cur­ricu­lum Reli­gion) bzw. Frage nach dem Ich – das Ich und seine sozialen Rollen (Kern­cur­ricu­lum Werte & Nor­men) gear­beit­et.

Die Schü­lerin­nen und Schüler lobten am Ende des Pro­jek­t­tages, dass sie einige Schü­lerIn­nen nun näher ken­nen­gel­ernt hät­ten und auch ins­ge­samt die Klas­sen­ge­mein­schaft gestärkt wor­den sei. Außer­dem haben sie die Abwech­slung vom Schu­lall­t­ag („gute Mis­chung aus Spie­len und Team­workübun­gen“) sehr genossen und haben „runter kom­men kön­nen“. Weit­er­hin waren sich fast alle Schü­lerin­nen und Schüler einig, dass viel Raum für ihre eigene Mei­n­ung bestanden habe und sie viel Spaß gehabt hät­ten.

Die Finanzierung des Pro­jek­tes übernehmen der BDKJ (Bund deutsch­er katholis­ch­er Jugend) und das Bis­tum Hildesheim.

Tag der Offenen Tür ein voller Erfolg

Der Tag der Offe­nen Tür am EGD am let­zten Fre­itag war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Viele Eltern und dem­nächst auch neue Schü­lerin­nen und Schüler, aber auch Ehe­ma­lige trafen sich am EGDju­nior und auch im Haupthaus der Schule, um einen vielfälti­gen Ein­blick in das Schulleben zu erhal­ten. Das Eichs­felder-Tage­blatt berichtet über den Tag unter:

http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Tag-der-offenen-Tuer-am-Eichsfeld-Gymnasium-Duderstadt2

Ankündigung: Tag der offenen Tür am Freitag, den 15. März 2019

Wir stellen uns und unsere Schw­er­punk­te, Unter­richts­fäch­er, Pro­jek­te, Schüler­fir­men, Gremien und Aktiv­itäten vor.
Wir freuen uns über per­sön­liche Gespräche.

Fre­itag, 15. März 2019
13.30 Uhr am EGD Junior
14.30 – 18.00 Uhr am EGD Haupthaus

Das Pro­gramm für den Tag der offe­nen Tür kön­nen Sie hier herun­ter­laden: Pro­gramm Tag der offe­nen Tür 2019

 

Down­load des Pro­gramms

Herzliche Einladung zur Vernissage am 7.3.

Gezeigt wer­den graphis­che Werke des Kun­st Leis­tungskurs­es, die unter dem Semes­terthe­ma „Bild des Men­schen“ ent­standen sind.

Pubertät – wegen Umbau vorübergehend geschlossen

Ver­anstal­tung des EGD und der Car­i­tas stößt auf große Res­o­nanz

Aus­geze­ich­net besucht war am ver­gan­genen Don­ner­stagabend ein The­menabend für Eltern in der Men­sa des EGD. Cir­ca 180 Eltern —  darunter auch zahlre­iche Eltern der HSR sowie der umliegen­den Grund­schulen — waren der Ein­ladung zum The­ma „Pubertät“ gefol­gt.

Im ersten Teil des Abends beleuchteten drei Mitar­bei­t­erin­nen der Erziehungs­ber­atung der Car­i­tas in Refer­at­en das The­ma „Pubertät“ von ver­schiede­nen Seit­en.

Bei der Betra­ch­tung der kör­per­lichen Entwick­lung war für viele Zuhörerin­nen und Zuhör­er neu, dass nicht nur hor­monell bed­ingte Verän­derun­gen stat­tfind­en, son­dern nach neusten wis­senschaftlichen Erken­nt­nis­sen etwas anderes eine viel größere Rolle spielt: In erster Lin­ie sind hirnor­gan­is­che Entwick­lun­gen ver­ant­wortlich für die zahlre­ichen und ras­an­ten Verän­derun­gen in Ver­hal­tensweisen und Emo­tio­nen der Kinder und Jugendlichen.

Was den Pubertieren­den in dieser „Umbauphase“ alles abver­langt wird, war The­ma des zweit­en Refer­ats: Erler­nen des Kör­pers und der Sex­u­al­ität, Umgestal­tung sozialer Beziehun­gen, Auf­bau ein­er eige­nen Iden­tität und Per­sön­lichkeit, Erwerb von kul­tureller und poli­tis­ch­er Ori­en­tierung, Entwick­lung eines Wertesys­tems – und all das bei gle­ichzeit­igem Erbrin­gen schulis­ch­er Leis­tung.

Dass eine so umfassende Umbauphase nicht prob­lem­los von­stat­ten geht, son­dern häu­fig zu Eskala­tio­nen im Eltern­haus  und in der Schule führt, ver­ste­ht sich dabei fast von selb­st. In welchen Schrit­ten diese Eskala­tion stat­tfind­et und vor allem, wie man aus der Eskala­tion wieder her­auskommt oder sie ver­mei­det, war The­ma des drit­ten Refer­ats.

Im zweit­en Teil des Abends fan­den  in wech­sel­nden Kle­in­grup­pen drei Diskus­sion­srun­den statt, mod­eriert von den Car­i­tas-Mitar­bei­t­erin­nen. Bei der abschließen­den Vorstel­lung der wesentlichen  Erken­nt­nisse aus den Diskus­sion­srun­den durch einige Eltern kristallisierte sich dann her­aus, was Erziehende beherzi­gen soll­ten:

  • Ver­ständ­nis auf­brin­gen für die schwierige Phase der Pubertät, gle­ichzeit­ig aber auch Gren­zen set­zen, am besten gemein­sam mit den Kindern.
  • Gelassen­heit ist ober­stes Gebot. (Die Phase geht vor­bei!)
  • Sich immer bewusst sein, dass nur die Erziehen­den Eskala­tio­nen been­den kön­nen.
  • Gegen­seit­iges Ver­trauen und ein „sicher­er Hafen“ im Eltern­haus sind unab­d­ing­bar.

Eltern, Ref­er­enten und Ver­anstal­ter waren sich einig: ein gelun­gener Abend.