Beiträge

Berlinexkursion des Politik-Leistungskurses

Unsere Exkursion nach Berlin hat uns viele Einblicke in Politik, Medien und gesellschaftliche Themen gegeben. Während unseres Aufenthalts haben wir verschiedene wichtige Orte besucht, darunter den Bundestag, das ZDF und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Dabei konnten wir mehr darüber lernen, wie politische Entscheidungen getroffen werden, welche Rolle Medien in der Demokratie spielen und vor welchen Herausforderungen unsere Gesellschaft steht. Außerdem haben wir bei einer nachhaltigen Stadtführung mehr über aktuelle Probleme wie steigende Mieten, Gentrifizierung und Wohnungsnot in Berlin erfahren. In diesem Beitrag berichten wir über unsere Eindrücke, Erlebnisse und das Wissen, das wir bei den verschiedenen Stationen unserer Berlinfahrt gesammelt haben.

Berlin ist eine Stadt im ständigen Wandel. Besonders auf dem Wohnungsmarkt zeigen sich große Veränderungen durch steigende Mieten, Wohnungsmangel und die zunehmende Gentrifizierung, die viele Stadtteile prägt. Während unserer nachhaltigen Stadtführung haben wir uns mit den Ursachen dieser Entwicklungen beschäftigt. Dabei haben wir nicht nur die heutige Situation betrachtet, sondern auch einen Blick in die Vergangenheit geworfen: von der Wohnpolitik in der DDR über die Privatisierungen nach der Wiedervereinigung bis hin zu aktuellen Konflikten zwischen Investoren, Bewohnern und Hausbesetzern. Diese Entwicklungen zeigen, wie stark wirtschaftliche Interessen, politische Entscheidungen und soziale Fragen miteinander verbunden sind.

Unser Besuch beim ZDF hat uns verdeutlicht, wie wichtig Medien für die Aufrechterhaltung der Demokratie sind. Wir haben erfahren, dass eine gute Berichterstattung intensive Teamarbeit und eine genaue Budgetplanung erfordert, um die Qualität zu sichern. Bei der Themenwahl orientiert sich das ZDF an der Aktualität, wobei politisch und gesellschaftlich relevante Inhalte in Krisenzeiten wichtiger sind als Unterhaltung. Wir haben gelernt, dass das ZDF durch moderne Mediatheken den digitalen Wandel aktiv nutzt und so alle Zielgruppen erreicht. Gesetzliche Regeln schützen die Unabhängigkeit, und bei Fehlern wird auf transparente Richtigstellungen gesetzt. Für das ZDF bietet die Internetbildung zudem eine große Chance für junge Menschen, sich aktiv an politischen Prozessen zu beteiligen und durch eine aktive Nutzung und Verbesserung der Mediatheken mehr Informationen zu verbreiten.

Beim Besuch des Bundestages ist uns vor allem aufgefallen, wie die politischen Akteure, also die Parteien mit ihren jeweiligen Abgeordneten, ihre Aufgaben und Einflussmöglichkeiten beziehungsweise Partizipationsmöglichkeiten genutzt haben. Hierbei wurde deutlich, wie sie ihre Interessen durch Reden verdeutlicht haben und in welchem Ausmaß die Opposition die Gesetzesvorschläge hinterfragt oder auch teilweise Alternativvorschläge, zum Beispiel durch Zwischenrufe und Reden, äußert. Auch die Einflussmöglichkeiten wurden vor allem am Ende dieser dritten Lesung deutlich, bei der wir auch die namentliche Abstimmung mitverfolgen konnten. Dieser Besuch hat uns vor allem die verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten, beispielsweise die Artikulation durch die bereits erwähnten Reden, verdeutlicht, mit denen wir uns auch schon im Unterricht auseinandergesetzt haben.

Am Freitagmorgen sind wir zum Bundesministerium der Verteidigung gefahren. Dieses ist aktuell unter Boris Pistorius für die Bundeswehr und den militärischen Schutz Deutschlands zuständig. Bei einem Seminar wurden uns Einblicke in die Außen- und Sicherheitspolitik sowie in die Wehrpflicht gegeben. Dabei wurde uns nahegelegt, dass das Ziel der Außenpolitik darin besteht, die Sicherheit Deutschlands zu stärken, Krisen zu verhindern und die Stabilität in anderen Regionen zu unterstützen. Dafür arbeitet Deutschland eng mit der NATO und der EU zusammen. In Bezug auf die viel diskutierte Wehrpflicht wurde uns gesagt, dass trotz des aktuellen Personalmangels das Ziel von 200.000 Wehrfähigen auch mit freiwillig Wehrdienst Leistenden erreicht werden könne.

Zusammenfassend haben wir bei der Exkursion wichtige Erkenntnisse in Bezug auf unsere Abitur-Schwerpunkte gewinnen können.

Verfasst von den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Politik-Wirtschaft von Herrn Sohn.

Besuch des DPZ Göttingen: Faszinierende Einblicke in die Gehirnforschung

Am 7.11. hatten die Bio-Kurse des Jahrgangs 12 die besondere Gelegenheit, Frau Prof. Dr. Katharina Boretius vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen zu begrüßen. In einem spannenden Vortrag nahm sie uns mit in die Welt der modernen Gehirnforschung und zeigte, wie vielfältig und faszinierend die Arbeit an einem Forschungsinstitut sein kann.

Frau Prof. Boretius berichtete zunächst von ihrem persönlichen Werdegang, der sie über verschiedene Stationen in der Wissenschaft schließlich ans DPZ führte. Dabei wurde deutlich, wie vielseitig und interdisziplinär die Forschung rund um das Gehirn ist – von der Biologie über Physik bis hin zur Medizin.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand das Dopamin, ein zentraler Botenstoff im Gehirn, der unser Lernen, unsere Motivation und unser Belohnungssystem beeinflusst. Mit anschaulichen Beispielen und beeindruckenden Bildern erklärte Frau Prof. Boretius, wie Dopamin wirkt und welche Rolle es bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen und bei der Verwendung von Social Media spielt.

Besonders interessant und lebendig wurde es am Ende der Veranstaltung: In einer offenen und konstruktiven Diskussion über Tierversuche und aktuelle Forschungsfragen beantwortete Frau Prof. Boretius geduldig und ehrlich alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. So entstand ein spannender Dialog über ethische Verantwortung und die Bedeutung von Grundlagenforschung.

Ein großes Dankeschön gilt Frau Prof. Boretius für ihren Besuch und den inspirierenden Einblick in die Welt der Gehirnforschung – eine Veranstaltung, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Biologiekurse 12 untersuchen den Schulwald

Wie entsteht eigentlich ein Wald? Faszinierend zu beobachten, wie sich unser Schulwald in den 12 Jahren seines Bestehens immer wieder gewandelt hat. War die Fläche erst Acker, dann Weide für Damwild, wächst jetzt ein stabiler, vielfältiger Wald heran. Diese Veränderungen werden regelmäßig von den Biologiekursen des Jg. 12 untersucht und dokumentiert.    

Unter der Leitung von Frau Dip.-Ing. Ulrike Säger (FAGUS Umweltbildung) wurden erst im schattigen Grün der jungen Bäume und Sträucher die vielfältigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen des Ökosystems Wald besprochen. Im Anschluss wurden Bereiche im Überblick und einzelne Pflanzareale in Gruppen vertieft kartiert. Über die Pflanzenaufnahmen lassen sich dann Aussagen über den Standort ableiten. Viele sind an bestimmte Standortfaktoren angepasst und können nur bei guten Bedingungen wachsen (Zeigerarten). Wieder andere sind breiter aufgestellt und kommen fast überall vor. Auch konnte man die Bedeutung des Faktors „Licht“ gut erfassen: kam das Licht bis an den Boden, so war die Krautschicht gut ausgebildet. Bei weniger Licht gab es nur Strauch- und Baumschichten. Dies zeigt sich besonders am Waldrand, wo im Gegensatz zum Waldinneren viel Sonnenlicht vorhanden ist. Hier wurde auch der Unterschied zu der vom Damwild kurz gehaltenen Wiese sehr deutlich – gut, dass der neue Zaun das Wild vom Schulwald fernhält!

Es waren schöne Tage im richtig „Grünen Klassenzimmer“, die auch deutlich gemacht haben, wie viel wissenschaftliche Arbeit für eine kurze Darstellung in einem Schulbuch erforderlich ist. 

Bis zum nächsten Mal…

Johannes-Leon Maier schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Johannes befasst sich in seinem Artikel mit dem Pumpenhersteller Börger. Das Unternehmen stellt unter anderem Pumpen her, die beim Katastrophenschutz zum Einsatz kommen. Das THW ist einer der Kunden, hat unter anderem die weltgrößte Drehkolbenpumpe mit einer Förderleistung von 25.000 Litern pro Minute im Einsatz.

Johannes‘ Artikel ist in der F.A.Z. vom 20. Juni, S. 22 abgedruckt worden und auf der Homepage des Projekts zum Download verfügbar:

https://www.fazschule.net/s/projectcontribution/a0qTq00000T6ureIAB/sonderseite-jugend-und-wirtschaft-vom-20062025

Die Politik-Kurse ART und STF im Deutschen Bundestag

Am 05. und 06. Juni 2025 fuhren die beiden Politikleistungskurse von Herrn Stumpf und Herrn Arndt mit dem Zug nach Berlin. Pünktlich erreichten wir den Ostbahnhof und machten uns auf den Weg zu unserer Jugendherberge in Berlin Mitte.

Nach einer kurzen Pause, in der wir etwas essen konnten, begann auch schon unsere Stadtführung um 20 Uhr. Innerhalb von zwei Stunden zeigte uns ein Stadtführer einige historische Orte, darunter den Alexanderplatz, die Museumsinsel, auf der sich unter anderem der Lustgarten, der Berliner Dom und das Humboldtforum befinden, und erzählte zahlreiche spannende Fakten. Im Anschluss kamen wir gegen 22 Uhr auf dem Pariser Platz an und konnten das beleuchtete Brandenburger Tor betrachten. Damit endete die Stadtführung und auch unser erster Tag.

Am nächsten Morgen stand ein Termin im Gesundheitsministerium an. Mit dem Bus fuhren wir zum Ministeriumsgebäude und erhielten dort einen Vortrag über die Aufgaben und die Zusammensetzung des Amtes.

Nach einer etwas längeren Pause trafen wir uns wieder am Paul-Löbe-Haus und aßen zu Mittag, bevor wir schließlich unser Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Karoline Otte hatten, die für die Grünen im Parlament sitzt. In einer einstündigen Fragerunde konnten wir ihr unsere Fragen stellen und hatten dadurch die Möglichkeit, nicht nur Einblicke in ihre Arbeit als Politikerin, sondern auch in ihr Privatleben zu gewinnen.

Den Abschluss der Fahrt stellte der Besuch im Reichstagsgebäude dar. Von den Zuschauertribünen aus erhielten wir einen Vortrag über die Geschichte und Nutzung des Gebäudes.

Am Abend des 06. Juni ging es für unsere beiden Kurse mit dem ICE vom Berliner Hauptbahnhof zum Göttinger Bahnhof wieder nach Hause.

Autor: Ludwig Saalfeld

Ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung: die Kurse 8WN und 12KU2GA gestalten Aktion zum Tag des Grundgesetzes

Unter dem Motto „Kein Platz für Ausgrenzung“ setzten Schülerinnen und Schüler der Kurse WN Jahrgang 8 (Ard) und 12 KU2GA (Boe) ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt. Anlass war der Tag des Grundgesetzes. An diesem Tag wird nicht nur an die Verabschiedung der deutschen Verfassung erinnert, sondern auch an die darin verankerten Grundrechte.

Mit einem Kuchenverkauf und einer Stellwand zum Thema machten die Jugendlichen auf die Bedeutung von Gleichberechtigung und gesellschaftlichem Miteinander aufmerksam. Ein besonderes Highlight waren die vom Kunstkurs 12 KU2GA im Vorfeld gestalteten Stühle, die symbolisch für Vielfalt und Individualität stehen.

Der Erlös der Aktion wird für die Anschaffung einer besonderen Bank verwendet – sie trägt die Aufschrift „Kein Platz für Ausgrenzung“ und wird künftig als sichtbares Zeichen auf dem Schulhof stehen.

Die Organisatoren danken allen, die das Projekt unterstützt und damit ein Zeichen für Offenheit, Respekt und ein friedliches Miteinander gesetzt haben.

Englisch EAs: Besuch im Theater – Kritiken entstehen

Diverse Englisch EAs aus den Jahrgängen 12 und 13 waren im Deutschen Theater Göttingen, um das Gastspiel der „American Drama Group Europe“ zu sehen, die Shakespeares „A Midsummer Night’s Dream“ in englischer Sprache aufgeführt haben. Der EA Jahrgang 12 von Cecile Dossmann hat aus diesem Anlass Kritiken geschrieben und als Gemeinschaftsprodukt erarbeitet und ausgewählt. Hier sind zwei Kritiken. Viel Spaß beim Lesen.

Review 1

Review 2

Exkursion nach Hannover in den niedersächsischen Landtag

Im Rahmen des Politikunterrichts fand am 26.2.2025 eine Exkursion der Klasse 9b und der Schülerinnen und Schüler der P4/5-Kurse aus Jahrgang 12 nach Hannover in den niedersächsischen Landtag statt. Die Einladung erfolgte durch den Landtagsabgeordneten Christian Frölich (CDU).

Zuerst sind wir in das große Gebäude des Landtags gegangen. Kurz darauf wurden wir in einen Raum begleitet, in dem wir durch einen Film allgemein über den Landtag und Wahlen informiert wurden.

Nach dem Film ging es weiter in den großen Plenarsaal, in dem diskutiert wurde. Wir saßen in der zweiten Etage außen und konnten von oben genau beobachten, wie eine Debatte und Abstimmung im Landtag abläuft.

Zum Schluss wurden wir wieder in den Raum vom Anfang gebracht, wo wir Vertreter*innen der Parteien SPD, CDU, AfD und Grüne getroffen haben. Dort konnten wir ihnen Fragen stellen, die wir zuvor im Unterricht erarbeitet hatten. Nachdem alle ihre Fragen gestellt hatten, holten wir unsere Sachen und begaben uns zum Bus für die Heimreise.

Was haben wir gelernt?

Wir haben den allgemeinen Aufbau und die Abläufe im Landtag kennengelernt. Außerdem haben wir erfahren, wie Diskussionen im Landtag geführt werden, und dass sie einem klaren Ablauf folgen.

Uns wurde bewusst, dass Mehrheiten in jedem Parlament entscheidend sind – ohne sie kann man kaum etwas durchsetzen. Zudem haben wir unsere aktuelle Regierung grundlegend kennengelernt.

Schließlich haben wir viel über die Meinungen der Abgeordneten aus Duderstadt und Göttingen zu Themen wie Studium und Ausbildung, Rechts- und Linkspopulismus, Wirtschaft, Digitalisierung und vielen weiteren Aspekten erfahren.

verfasst von Julian Claus und Julian Herrmann, Klasse 9b

Exkursion: Erdkunde-Kurse in Hamburg

Vom 22.01.2025 bis zum 24.01.2025 waren die Schülerinnen und Schüler der Erdkundeleistungskurse der Jahrgänge 12 und 13 sowie der Grundkurs des 12. Jahrgangs zur Exkursion in Hamburg unterwegs. Anlass dafür war das Thema „Stadtentwicklung in Deutschland“ im Rahmen des Raummoduls „Deutschland in Europa“.

Am Mittwoch stand zunächst ein Besuch der Elbphilharmonie auf dem Programm. Dort gab es einen schönen Blick über den Hamburger Hafen und die Stadt bei Dunkelheit. Am nächsten Morgen ging es in die Innenstadt, eine Stadtführung mit dem Schwerpunkt „Stadtentwicklung Hamburg“ stand an. Dabei wurden neben der Geschichte Hamburgs, auch die Leitbilder der Stadtentwicklung und zukünftige Herausforderungen der Stadtplanung thematisiert. Nach der Stadtführung führten die Erdkundekurse eine Kartierungsarbeit in den Stadtgebieten Schanzenviertel, Altona und Ottensen zum Thema Gentrifizierung durch. Ziel war neben der Erprobung geographischer Arbeitsmethoden die Einordnung der Gebiete in das Modell der Gentrifizierung anhand der zuvor im Unterricht erarbeiteten Indikatoren.

Den Abschluss einer erkenntnisreichen Exkursion bildete am Freitag eine Stadtführung zum Thema „Nachhaltige und Vorbildstadt Hamburg?!“. Zentrale Inhalte waren dabei die Anwendung des Nachhaltigkeitsdreiecks in der Stadtplanung und die konkrete Umsetzung im Städtebau anhand ausgewählter Beispiele.

Insgesamt war es eine gelungene Exkursion, die direkte Einblicke in die Stadtentwicklung gab und auch das eigene geographische Handeln einforderte. Es wurden die Unterrichtsinhalte vor Ort aufgezeigt und verdeutlicht.