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Wer unterrichtet das Fach Latein?

Forum Romanum, links der Sep­ti­m­ius-Severus-Bogen, rechts die Säulen des Tem­pels des Sat­urn, im Hin­ter­grund das Kolos­se­um (2012); Quelle: BeBo86, Forum romanum 6k (5760x2097), CC BY-SA 3.0

 

Möglichkeiten, mit Latein zu beginnen

Ein Schüler/eine Schü­lerin hat 2 Möglichkeit­en, Latein­ab­schlüsse zu erre­ichen:

  • Latein ab Klasse 6 (Pro­fil A)
  • Latein als neu begin­nende Fremd­sprache ab der Ein­führungsphase (d.h. mit dem Beginn der Klasse 11, Pro­fil B)

Voraussetzungen für den Erwerb des Latinums

Pro­fil A, Latein ab Klasse 6

  • Kleines Lat­inum: Ver­set­zung in die Klasse 10 mit der Note „aus­re­ichend“
  • Lat­inum: am Ende der Klasse 10 die Note „aus­re­ichend“
  • Großes Lat­inum: Unter­richt in 4 Hal­b­jahren der Qual­i­fika­tion­sphase (d.h. im Jahrgang 12 und 13) dabei in den bei­den let­zten zusam­men 10, im let­zten Hal­b­jahr 5 Punk­te oder Latein als Prü­fungs­fach in Block II mit 20 Punk­ten

Pro­fil B, Latein als neu begin­nende Sprache ab der Ein­führungsphase (d.h. mit Beginn der Klasse 11)

  • Kleines Lat­inum: Unter­richt im Jahrgang 11 und in 4 Hal­b­jahren der Qual­i­fika­tion­sphase (d.h. im Jahrgang 12 und 13), dabei in den bei­den let­zten zusam­men 10, im let­zten Hal­b­jahr 5 Punk­te oder Latein als fün­ftes Prü­fungs­fach in Block II mit 20 Punk­ten

Anzahl der Wochenstunden in den einzelnen Jahrgängen

Jg. 6 4 Wochen­stun­den
Jg. 7 4 Wochen­stun­den
Jg. 8 4 Wochen­stun­den
Jg. 9 3 Wochen­stun­den
Jg. 10 3 Wochen­stun­den
Jg. 11 3 Wochen­stun­den
Jg. 12/13 eA: 5 Wochen­stun­den
gA: 3 Wochen­stun­den

Lehrwerk

In den Jahrgän­gen 6 — 9 (Pro­fil A) arbeit­en wir mit „Via mea“ (Cor­nelsen). Zu dem Lehrw­erk gibt es drei Arbeit­shefte (Arbeit­sheft 1 zu den Lek­tio­nen 1 — 13, Arbeit­sheft 2 zu den Lek­tio­nen 14 — 25, Arbeit­sheft 3 zu den Lek­tio­nen 26 — 34), deren Anschaf­fung in den einzel­nen Klassen nach Absprache mit den Eltern erfol­gen kann.

Im Pro­fil B wird mit dem Lehrw­erk „Pri­ma“ (Büch­n­er) gear­beit­et.

Stoffverteilung

In etwa sollte in den einzel­nen Jahrgän­gen (Pro­fil A) fol­gen­des Pen­sum bewältigt wer­den:

Jg. 6 — 9 Lehrbuch
Jg. 10 Über­gangslek­türe, Ein­führung in das Wörter­buch (1. Hal­bj.)

Cae­sar: De bel­lo Gal­li­co (2. Hal­b­jahr)

Jg. 11 Nepos (1. Hal­b­jahr)

Cat­ull (2. Hal­b­jahr)

vari­iert in jedem Schul­jahr, ist abhängig von den Vor­gaben für die Qual­i­fika­tion­sphase

Jg. 12/13 Autoren/Werke nach cur­ric­u­laren Vor­gaben des Nieder­säch­sis­chen Bil­dungsmin­is­teri­ums

 

Inhalte/Kernkompetenzen

Die Lern­in­halte ori­en­tieren sich an den fol­gen­den Kernkom­pe­ten­zen:

  • Sprachkom­pe­tenz
  • Tex­tkom­pe­tenz
  • Kul­turkom­pe­tenz

Klassenarbeiten

Zahl der Klassenarbeiten

Jg. 6 4
Jg. 7 4
Jg. 8 4
Jg. 9 4
Jg. 10 3
Jg. 11 3

Gestaltung, Dauer

Schriftliche Klasse­nar­beit­en beste­hen aus ein­er Über­set­zungsauf­gabe und weit­eren Auf­gaben (z.B. Tex­tin­ter­pre­ta­tion, Sti­l­analyse, Auf­gaben zu Sprach- und Kul­turkom­pe­tenz). Die Dauer der be-werteten schriftlichen Klasse­nar­beit­en beträgt 1 — 2 Schul­stun­den (je nach Jahrgang und Schwierigkeits­grad), mit dem Beginn der Lek­türephase in der Regel 2 Schul­stun­den. Ab dem Jahrgang 10 wer­den Klasse-nar­beit­en grund­sät­zlich mit dem Wörter­buch als Hil­f­s­mit­tel geschrieben.

Leistungsbewertung

Klassenarbeiten

Der Bew­er­tungs­maßstab für die Über­set­zungsauf­gabe richtet sich prinzip­iell nach dem Schwierigkeits-grad des Textes. Eine Über­set­zung ist aber in der Regel nicht mehr „aus­re­ichend“, wenn sie bezo­gen auf je 100 Wörter des Textes mehr als 15 Fehler enthält. Bei den weit­eren Auf­gaben wird ein Roh­punk-tesys­tem erstellt. „Aus­re­ichend“ ist die Leis­tung, wenn min­destens 40% der erwarteten Punk­tzahl erre-icht wird. Die weit­eren Auf­gaben gehen mit einem Anteil von einem Vier­tel bis zu einem Drit­tel in die Gesamt­be­w­er­tung der Klasse­nar­beit ein, die Haupt­gewich­tung liegt also auf dem Über­set­zung­steil.

Mündliche Leistung

Bei der mündlichen Leis­tung ist zu berück­sichti­gen, dass nicht nur die Quan­tität, son­dern auch die Qual­ität der Beiträge für die Beurteilung maßge­blich ist. Zur Mitar­beit im Unter­richt (mündliche und andere fach­spez­i­fis­che Leis­tun­gen) zählen zum Beispiel:

  • sach­be­zo­gene und koop­er­a­tive Teil­nahme am Unter­richts­ge­spräch
  • Ergeb­nisse von Part­ner- oder Grup­pe­nar­beit­en und deren Darstel­lung
  • Präsen­ta­tion, auch medi­engestützt (z. B. Refer­ate)
  • Ver­ant­wor­tungsvolle Zusam­me­nar­beit im Team  (pla­nen, struk­turi­eren, reflek­tieren)
  • Umgang mit Medi­en und anderen fach­spez­i­fis­chen Hil­f­s­mit­teln
  • Anwen­den und Aus­führen fach­spez­i­fis­ch­er Meth­o­d­en und Arbeitsweisen
  • Anfer­ti­gung von schriftlichen Ausar­beitun­gen
  • mdl. Über­prü­fun­gen und kurze schrftl. Lernkon­trollen (Vok­a­bel­tests)
  • häus­liche Vor- und Nach­bere­itung

Zeugnisnote

Die Ergeb­nisse der Klasse­nar­beit­en und die son­sti­gen Leis­tun­gen sollen in etwa gle­ichgewichtig in die Zeug­nis­note einge­hen. Vok­a­bel­tests gehen in die mündliche Note ein.

Außerschulische Lernorte

Alle Fäch­er sind gehal­ten, nach Möglichkeit sog. Außer­schulis­che Ler­norte in den Unter­richt einzubeziehen. Vorge­se­hen sind:

Jg.6: ein­tägige Exkur­sion nach Bad Hom­burg zum Römerkastell „Saal­burg“ (mit Führung und Aktion­spro­gramm)

Jg. 7: dre­itägige Exkur­sion nach Xan­ten (APX)

Im Archäol­o­gis­chen Park Xan­ten (APX)

Saal­burg

Mit­mach­pro­gramm