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Microsoft Office 365 am Eichsfeld-Gymnasium

Das Eichsfeld-Gymnasium ist einem Rahmenvertrag zwischen dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) der Bundesländer und der Firma Microsoft beigetreten. Daher können wir unseren Schülerinnen und Schülern eine kostenfreie Nutzung von Microsoft Office 365 anbieten.

Microsoft Office 365 enthält die verbreiteten Programme Word (Textverarbeitung), PowerPoint (Präsentationsprogramm) und Excel (Tabellenkalkulation) sowie weitere Anwendungen. Für die unterstützten Plattformen (Windows, Mac, iPhone, iPad, Android) kann jeweils die aktuellste Version der Software heruntergeladen und installiert werden. Online Versionen der Programme, bei denen Dokumente in der Microsoft Cloud OneDrive gespeichert werden, sind ebenfalls verfügbar.

Office 365 nutzen

Eine Anleitung zur Nutzung der Dienste kann hier aufgerufen werden:

Office 365 Anleitung

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Freude mit den neuen Möglichkeiten.

Digitales Lernen einen Meilenstein weiter – Prof. Hans-Georg Näder unterstützt Duderstädter Schulen – EGD mit dabei

Prof. Hans-Georg Näder ist es seit langen Jahren ein besonderes Anliegen, die Schulen in Duderstadt zu unterstützen. Aufgrund der Corona-Krise hat er nun 300 iPads an die Duderstädter Schulen verteilt, um vielen Schülerinnen und Schülern digitales Lernen von zu Hause aus zu ermöglichen.

„Das ist wirklich ein Meilenstein, denn so gibt es für wesentlich mehr Schüler die Möglichkeit, im Home-Schooling Unterrichtsinhalte zu erarbeiten“, sagt Steffen Nolte, der für die IT im EGD zuständig ist. Zusammen mit Kollegin Jana Brehmer hat er die letzten Tage die Pads an die Schüler ausgegeben. „Zusammen mit dem Office365-Paket und unserer digitalen Lernplatform EGD-Web sind wir wirklich gut aufgestellt,“ so Jana Brehmer. Die normale Verknüpfung von Schule und Hausarbeit hat sich in den letzten Wochen mehr und mehr in den häuslichen Bereich verlagert, was aber nach Auskunft der Lehrerinnen und Lehrer eigentlich keine Probleme bereitet. Man trifft sich in digitalen Lernräumen, lädt Dateien hoch, schreibt Lernzettel oder bearbeitet Aufgaben, die dann besprochen werden. Aber bei manchen Schülern fehlte schlichtweg das digitale Endgerät. „Man glaubt gar nicht, wie viele Schüler dann doch auf den Rechner der Schwester oder des Vaters zurückgreifen müssen,“ so Nolte. Da sind die iPads wirklich ein Geschenk, denn so kann man wesentlich selbstbestimmter und selbstständiger arbeiten, und es gibt nicht so viel Streit,“ so eine Schülerin bei der Ausgabe des iPads.

Die Schulgemeinschaft des EGD bedankt sich sehr herzlich bei seinem ehemaligen Schüler Prof. Hans-Georg Näder für die Bereitstellung der Geräte.

Mit Tablets lernen.

Am EGD gibt es seit rund einem halben Jahr eine Tabletklasse im 11. Jahrgang. Zur Zeit wird das Lernen mit Tablets evaluiert. Ein Bericht des Eichsfelder Tageblattes widmet sich dem Infotag zusammen mit dem Peiner Silberkamp Gymnasium. Auch im nächsten Schuljahr soll es im 11. Jahrgang mindestens eine Tabletklasse geben. Hier der Bericht des Eichsfelder Tageblattes: ET Tablets

Vortragsabend zu WhatsApp, Instagram und Snapchat – 170 Zuhörer/innen sind begeistert

Ohne erhobenen Zeigefinger, aber sehr nachvollziehbar ging der Referent Moritz Becker, Sozialpädagoge und Medientrainer, Fragen nach, die viele Eltern ratlos machen: Warum ist unseren Kindern das Handy so wichtig? Wieso geben sie bei WhatsApp oder Instagram ohne Rücksicht auf die eigene Privatsphäre persönlichste Dinge preis? Neben der Klärung dieser Fragen ging es aber auch um Hilfestellung für die Eltern: Was können wir tun, was sollen wir besser lassen?

Voraussetzungen

Anhand zweier fiktiver Kinder, Max und Lisa, wurden den Zuhörer/innen zunächst einige Tatsachen ins Bewusstsein gerufen, die wir Eltern nur allzu leicht vergessen: Kinder sind unbekümmert und neugierig, und so nutzen sie natürlich auch ihr Smartphone. Daneben sind sie – wie wir Eltern als Jugendliche (und auch heute noch) auch! – auf der Suche. Sie suchen Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eher pubertätsspezifisch sind dagegen zwei weitere Aspekte, die bestimmtes Verhalten erklären. Es geht unseren Kindern um Orientierung und Identitätsfindung.

Genau hier setzen soziale Netzwerke im Internet an. Kinder benutzen WhatsApp oder Instagram, um sich auszuprobieren, um Wichtiges herauszufinden: Wer bin ich? Wie reagieren andere auf mich?

Beliebt oder nicht beliebt?

Das Streben nach likes, wenn man ein Bild von sich ins Netz gestellt hat, ist also ein natürliches Bedürfnis. Der Kommentar der Eltern „Das ist doch egal, was andere von dir denken!“ wäre in diesem Fall einer der dümmsten Sätze, den wir Eltern sagen können.

Auch die Nicht-Beliebten, die Kinder, die keine likes bekommen, brauchen Aufmerksamkeit, werden stattdessen im Internet aber gnadenlos vorgeführt. Hier gibt es ebenfalls Eltern-Sätze, die vernichtend sind: „Da bist du selber schuld!“ ist in diesem Fall die schlimmste aller Bemerkungen.

Was können wir Eltern tun?

Einige wichtige Dinge sollten wir uns bewusst machen:

  • Die Ursachen für Konflikte, die das Internet mit sich bringt, liegen nicht im Internet, sondern in den Faktoren Unbekümmertheit, Neugier, Suche nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, Identitätsfindung.
  • Solche Anerkennung und Aufmerksamkeit kann sich ein Kind in Bereichen holen, die wir Eltern fördern sollten: Hobbys, Engagement im Sportverein, im Schulorchester, in einer Jugendgruppe o.ä..
  • Was Kinder im Internet machen, ist nicht oberflächlich, nicht „bekloppt“.
  • Im Leben von Pubertierenden gibt es manchmal Wichtigeres als uns Eltern.
  • Wir Eltern sind gefordert, uns auf den Weg zu machen, das Internet (WhatsApp, Instagram) zu verstehen.
  • Wir müssen die Kinder begleiten, ihnen Freiheiten lassen, aber gleichzeitig ihnen Orientierung und Stabilität vermitteln, ihnen helfen, Risiken einschätzen zu können. (Dabei könnte zu Beginn ein sog. Familienhandy hilfreich sein.)
  • Statt ihm Vorwürfe zu machen, sollten wir dem Kind immer wieder sagen, dass wir es – egal, was passiert ist – lieben.

All diese Voraussetzungen, Probleme und Erziehungstipps rund um das Medienverhalten unserer Kinder wurden den ca. 170 Zuhörerinnen und Zuhörern auf überaus anschauliche und unterhaltsame Weise präsentiert – ganz ohne Technik. Wer einen drögen Powerpoint-Abend erwartet hatte und den Referenten nicht von dessen letztem Besuch am EGD kannte, wurde angenehm überrascht. Das Publikum war begeistert, lang anhaltender Applaus für den Referenten Moritz Becker schloss sich an und, wenn das möglich gewesen wäre, hätte es sie gegeben: 170 likes!

Themenabend: WhatsApp, Instagram und Snapchat – Was geht uns Eltern das an?

Liebe Eltern!

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe für Eltern möchten wir Sie ganz herzlich für Donnerstag, den 16.01.2020, um 19.00 Uhr in das Forum (!!!) einladen.

Facebook war gestern. Rasend schnell verändert sich das Medienangebot. Was fasziniert unsere Kinder so sehr, dass sie andere völlig ohne Rücksicht auf die eigene Privatsphäre an ihrem Leben teilhaben lassen? Wie erkenne ich problematisches Verhalten?

Um diese und andere Fragen soll es in dem Vortrag gehen. Referent ist Moritz Becker, der schon zweimal bei uns zu Gast war und dessen informative und kurzweilige Vortragsart sicher noch dem einen oder anderen im Gedächtnis ist.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zahlreich an diesem Abend begrüßen zu können.

Damit wir einen ungefähren Überblick über die zu erwartende Teilnehmerzahl bekommen, möchten wir Sie um eine kurze Rückmeldung bitten (siehe unterer Abschnitt der Einladung).

Einladung als PDF

Sheeplive: Präventationsprojekt für einen kritischen Umgang mit Neuen Medien

Sheeplive: ein Präventionsprojekt für einen kritischen Umgang mit neuen Medien

Am 05.09., 13.09. und 18.09.2019 fand in den Klassen des Jg. 5 das Projekt SHEEPLIVE statt. Hierbei klärte Dierk Falkenhagen vom Polizeikommissariat Duderstadt die Schüler*innen über Risiken und Gefahren im Internet und Handy auf.

Es wurde über Online-Risiken, über respektvolle Verhaltensregeln im Internet und mit dem Handy gesprochen, wobei vor allem ein kritisches Denken gefördert wurde.

Folgende Leitsätze wurden gemeinsam mit den Schüler*innen erarbeitet:

  • Alle Personen gleich behandeln
  • Keine Vorurteile haben
  • Alle Informationen überprüfen
  • Verschiedene Suchmaschinen nutzen
  • Vorsicht bei Netzkontakten (besonders mit Fremden)
  • Keine Geschenke von Personen annehmen
  • Treffen mit Unbekannten vermeiden
  • Erwachsenen bei Unregelmäßigkeiten einbinden

Das Projekt wird durchgeführt vom Polizeikommissariat Duderstadt und unterstützt von der Stadtentwicklungsinitiative „Duderstadt2030“.

Weitere Informationen über das vielfach ausgezeichnete Programm: www.sheeplive.eu

Ich bedanke mich für die langjährige gute und im Bereich der Medien immer wichtiger werdende Zusammenarbeit.